Playlist: Falling Gold

So, bevor es jetzt ins Wochenende geht, geben wir euch noch eine herbstliche Playlist mit auf den Weg. Sie passt auch zu jeglicher Wochenendplanung, schließlich ist sie teilweise tanzbar, andererseits aber auch entspannt. Freut euch auf u.a. neue, geile Songs von The Royal Concept oder unseren Freunden Satellite Stories! Und haltet weiterhin die Augen offen, hier kommt bald etwas Großes!

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TV Noir Konzerte #9 – Kashmir & Chapeau Claque live in Bochum

Reduziert auf ein Minimum an benötigten Bandenmitgliedern waren die dänische Band Kashmir und die vergleichsweise eher unbekanntere deutsche Gruppe Chapeau Claque gestern in der Zeche in Bochum zu Gast. Dem Konzept entsprechend spielten beide Bands im Wechsel und weitestgehend akustisch, wobei gerade Kashmir trotzdem auf den Einsatz des Synthesizers nicht verzichteten. Dass beide Bands bei ihrem TV Noir – Auftritt viel Wert auf das Keyboard legten, hatte die Veranstalter wohl dazu gebracht, Kashmir und Chapeau Claque zusammen zu bringen, ansonsten haben beide Bands nicht viel gemeinsam. Die deutsche Band mit französischem Namen um die Sängerin Maria Antonia Schmidt bringt verspielte Chanson-Melodien mit etwas verkopften, hauptsächlich deutschen Texten zusammen. Da muss man ein bisschen ein Faible für haben, um den Auftritt wirklich zu genießen, die meisten der anwesenden Zuschauer hatten dies scheinbar nicht. So konnten Kashmir weitaus mehr begeistern. Trotz der Reduzierung auf ein Duo, Kasper Eistrup und Henrik Lindstrand, und der eigentlichen Beschränkung auf Akustik wurde das vorhandene Klangmaterial sehr weit ausgenutzt, so dass der besonders weite Klang, der Kashmirs Songs so besonders macht, wunderschön aufgebaut wurde. Besonders überzeugend dazu Sänger Kaspers Stimme, die mal kraftvoll und mal fragil die unterschiedlichsten Tonhöhen abdeckte. So war – für beide Bands – die gegebene Atmosphäre, wie man sie von TV Noir kennt (das Publikum saß und lauschte andächtig), sehr passend. Trotzdem versuchten beide immer wieder, vom Publikum mehr Reaktionen hervorzurufen, wobei es Kasper Eistrup schließlich mit einigen humorvollen Kommentaren und einem „Can we just get rid of the tension and make some noise?!“ doch gelang, wenigstens ein bisschen Stimmung im Publikum zu entfachen.
Abschließend stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit besonders Kashmir zu diesem akustischen Konzept passen. Natürlich ist es ein interessantes Experiment und ihre, von verschiedenen Alben genommenen, Songs waren größtenteils einfach wunderschön, jedoch ist natürlich fraglich, ob ihr Auftritt mit dem starken Einsatz von Keyboard und Synthesizer noch als „akustisch“ gelten darf. Doch da durch einen Verzicht darauf zu viel von der besonderen Schwermütigkeit der Lieder verlorengehen würde, ist es natürlich nur zu begrüßen, dass niemand da allzu strenge Regeln aufstellt.

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Song der Woche #83

Wir melden uns aus der Sommerpause zurück – und zwar ganz easy mal wieder mit einem Song der Woche. Für dieses Mal ist es der melancholische Synthiepoptrack How Come des belgischen Duos Arsenal.

Mit ein Grund für diese erstmal kurze Rückmeldung: wir haben etwas anzukündigen! Und zwar wird sich hier in den nächsten Wochen einiges ändern. Wir werden den Blog nach inzwischen 3 Jahren mal kräftig entstauben und ein wenig umgestalten – macht euch also auf ein paar interessante Neuerungen gefasst!

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Capital Cities: In A Tidal Wave Of Mystery im Stream

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Vodafone hat ja dafür gesagt, dass Safe and Sound von den Capital Cities in aller Munde ist. Für alle, die dadurch jetzt von ihnen überzeugt sind aber ebenso für die, die Ryan Merchant und Sebu Simonian schon lange für den absoluten good shit aus Kalifornien hielten, gibt es hier den Link zum neuen, ersten Album der amerikanischen Funpop-Combo: http://www.nytimes.com/interactive/arts/music/pressplay.html?artist=Willy%20Moon&album=Here%27s%20Willy%20Moon
Hinter dem hübschen melodiösen Namen In A Tidal Wave Of Mystery verbergen sich nur die fünf Songs, die man schon von der EP kannte sondern zum Beispiel mit Farrah Fawcett Hair auch Nummern, die bereits live schon überzeugen konnten. Hört mal rein, man spürt sofort wie die Laune steigt, versprochen!

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David Lemaitre – Megalomania

lemaitre

Mit Latitude ist dem Singer-Songwriter David Lemaitre ein viel beachtetes und überzeugendes Debüt-Album gelungen. Das erste Video dazu wurde zu der Single Megalomania veröffentlicht. Und dieses kann sich absolut sehen lassen. Zu dem sehr schönen, etwas verträumten Indie-Pop Song sieht man in schönen und ästhetischen Bildern den versuchten „Ausbruch“ aus dem Alltag von zwei hübschen jungen Mädchen – der dann auf etwas abrupte Art und Weise endet. Aber schaut es euch selber an:

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3 Alben für jetzt

Es gibt ja so Tage – Tage, die man am liebsten mit genau passender Musik unterlegt. Solche Musik, die die vorhandene Stimmung verstärkt oder sich besser anfühlen lässt. Da ist es momentan mit einem Album nicht getan. Nach 3 Tagen Sommerfeeling steht das herbstliche 8 Grad-Schmuddelwetter wieder in den Startlöchern – da muss auch musikalisch etwas Abwechlung rein!
Wir schaffen Abhilfe – und präsentieren 3 Alben aus den den letzten zwei Monaten, die im Paket jeden dieser Stimmungswechsel abdecken und zum chillen, nachdenken oder feiern einladen.

listentothesoundofthelategreatfitzcarraldosThe Late Great Fitzcarraldos – Listen To The Sound Of The Late Great Fitzcarraldos

In Deutschland kam das Album der Dänen erst Anfang April raus – und läutete damit vorzeitig den Sommer ein. Chillige Beats, und verträumte Synthies lassen einen die Sonne genießen und sich irgendwo weit weg in eine Hängematte am Karibikstrand träumen. Gerade Topanga und auch Listen To The Sound bestechen dazu ebenfalls mit tropischen Rythmen, die sehr zeitlos klingen. Blue dagegen erinnert nicht nur wegen des Namens an Bobby Vintons Hit Blue Velvet. The Late Great Fitzcarraldos ist damit nicht nur ein sehr entspannendes, träumerisches Album gelungen sondern, wie schon der Bandname sowohl auf Kinskis Fitzcarraldo als auch auf F. Scott Fitzgeralds ‚The Great Gatsby‘ anspielt, auch ein zeitloses Spiel mit vielen Teilen moderner Popkultur gelungen. Somit kann man sich zum Semesterstart nur durch das Hören der Songs schonmal ganz wunderbar intellektuell fühlen – auch wenn man dabei ja nur in der Sonne liegt.

shoutoutlouds-opticaShout Out Louds – Optica
Verschiedenste Emotionen in ein Album zu packen war schon immer die große Stärke der Schweden. Und gerade mit ihrem neuen Album Optica stellt sich diese Stärke wieder besonders heraus, wobei hier eindeutig Elemente früherer Alben (besonders von Our Ill Wills) mit einigen neuer klingenden Synthieteilen vermischt werden. Ab und an findet man sogar einen tanzbaren Rhythmus, so zum Beispiel bei 14th of July oder Hermila, trotzdem wohnt den meisten Songs gleichzeitig eine gewisse Wehmut bei und auch die Texte stimmen einen auch immer wieder nachdenklich. So lässt sich auch der von hinter dem Fenster betrachtete Regen draußen sehr schön passend untermalen. Dass die Shout Out Louds bei ihren Aufnahmen ein super ausgestattetes Studio zur Verfügung hatten, in dem sie Optica selbst produzieren konnten, hört man an vielen kleinen musikalischen Spielerein immer wieder heraus – so ist es gerade die Vielseitigkeit, die einen das Album immer wieder hören und neu entdecken lässt.

hadouken_everyweekend Hadouken! – Every Weekend

„Each and every weekendWe spend it like the whole world’s ending.“
Mit ihrem dritten Album feiern Hadouken! das Partywochenende und starteten passend dazu kurz nach dem Release eine Hashtag-Aktion auf Twitter, bei der Fans ihre Partyfotos mit dem verlinken und mit dem Albumtitel taggen sollten – klare Ansage also. Wenn jetzt also immer pünktlich zum Wochenende der Regen einsetzt, lässt sich wenigstens mit Hadouken! hart dagegen antanzen. Passend dazu haben sie auch ihren Musikstil, der sowieso noch nie einduetig einem Genre zuzuordnen war, erweitert. Dubstep- und auch Drum’n’Bass Sounds wechseln sich ab, der charakteristische, vom Grime beeinflusste, leicht-aggressive Sprechgesang von James Smith, dem Kopf der Band, sind aber bei allen Songs weiterhin vorhanden und machen auch die Kollaboration mit Drumsound & Bassline Smith aus, die ebenfalls auf dem Album enthalten ist. Einziges Manko ist vielleicht die geringe Anzahl an ganz neuen Songs, von insgesamt 10 Songs plus 2 Bonustracks waren 5 schon innerhalb der letzten zwei Jahre veröffentlicht worden.

Dann wünschen wir jetzt schonmal viel Spaß beim reinhören – bei diesen drei Platten sollte für jeden etwas dabei sein.

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Wild Nothing: Neue EP „Empty Estate“

Nur ein Jahr nach der Veröffentlichung des zweiten Longplayers „Nocturne“ meldet sich Jack Tatum alias Wild Nothing mit neuer Musik zurück. „Empty Estate“ heißt die EP und enthält sieben  frische Songs. Ein Vorabgeschmack für ein neues Album vielleicht? Wild Nothing scheinen jedenfalls sehr fleißig zu sein. Lead-Track ist „A Dancing Shell“, das weniger vertäumt, aber dafür einen poppigen Synth-Beat mit funkiger Note bereithält – eben immer noch so bunt und fröhlich wie wir Wild Nothing kennen.

„Empty Estate“ erscheint am 14.Mai via Captured Tracks.

 Track List:
1. The Body in Rainfall
2. Ocean Repeating (Big-eyed Girl)
3. On Guyot
4. Ride
5. Data World
6. A Dancing Shell
7. Hachiko

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ANIKA: ANIKA EP

Vor drei Jahren  begeisterte die britisch-deutsche Sängerin Anika die Musikszene mit ihrem selbstbetitelten Debüt.  Eine Stimme wie Nico singt zu dunklen Industrial-Popsongs mit Dub-Beats. Kühl und doch zugleich sehr elegant. Ihre Cover-Songs sind vornehmlich eine Homage an Punkbands und Idole aus den Sechzigern. Mit ihrer neuen selbstbetitelten EP (VÖ. 12. April) gelingt es der Wahl-Berlinerin erneut, einige Pop-Klassiker durch ihre Interpretation wieder neu aufzufrischen. Angeführt wird die Platte von der Kinks-Ballade „I Go To Sleep“, die sanft und melancholisch  als Opener dient. Neben Dub-Versionen ihrer Debüt-Songs „Yang Yang“ und „No One´s There“ featured die EP neue Covers von Bands wie Shocking Blue („Love Buzz“) und den Chromatics („In The City“). Funkiger als die originale Synthiepop-Version bekommt dieser Track mit Anikas rauer Stimme einen energischeren Anstrich. Es ist nicht einfach, gute Coversongs zu produzieren.  Anika verleiht ihnen aber einen ganz eigenen Charme aus düsteren Post-Punk-Elementen und elektronischen Spielereien.  Nostalgie mal anders.

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Jonny Pierce Solo

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Schon gesehen? The Drums – Frontmann Jonny Pierce will dieses Jahr ein Solo-Album rausbringen. Davon gibt es auch schon einen Song – „I Didn’t Realize“, eine melancholische Synthipop-Nummer. Wobei Pierces Stimme mit ihren hohen Ausreißern, wie man sie von den Song von The Drums gewohnt ist, sich nicht so ganz einfügen mag.
Aber hört selbst:

 

 

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Splashh: Neuer Track als free Download

Ach ja, gut dass es Splashh gibt. Die Jungs holen immer wieder den Sommer zurück, egal welche Jahreszeit herrscht. Ihr neuer Track „Sun Kissed Bliss“ ist ein weiteres mit Sonne getränktes Goldstück des Garage-Rocks. Und das Beste daran: Den Song gibt es hier  als kostenlosen Download. Jetzt kann der Sommer endlich kommen.

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