sommer10 – eine Playlist


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Music Playlist at MixPod.com

Ich hab mal eine Playlist zusammengestellt, wie rückblickend dieser Sommer musikalisch für mich aussah. Aufgefallen ist mir dabei, dass die Musik entweder in die Schrammel-Retro-Richtung oder aber in die moderne Elektro-Richtung geht.

Hadouken! – Rebirth
Durch seinen langsamen, stetig steigenden Beginn der perfekte erste Song für die Playlist. Baut Spannung auf und geht dann richtig ab. Man muss sagen, dass Hadouken!s Songs irgendwie alle etwas ziemlich Aggressives haben, dafür sind sie aber total mitreißend.

The Doors – Light My Fire
Über den neuen Kinofilm hat Lara hier ja schon berichtet. Ich hab ihn noch nicht gesehen, hab es aber definitv vor, fragte mich zunächst aber: Was muss man von den Doors jetzt eigentlich kennen? Und dann fiel mir „Light My Fire“ wieder ein, ein unglaublich guter Song, der hauptsächlich durch das elektrische Orgelspiel besticht.

Anders Elowsson – Main Street
Gehört zur Sommerplaylist, weil ich auf das Solowerk des jungen Schweden erst vor wenigen Wochen im Zuge meiner „Recherche“ zu Vienna Heat gestoßen bin. Fröhlich und zugleich ein bisschen melanchlisch ist es übrigens das beste Stück von Elowssons Album It Used To Feel So Good.

Someone Still Loves You Boris Yeltsin – Think I Wanna Die
Ja, ich weiß, SSLYBY haben neue Sachen am Start aber ich muss zugeben, dass ich (noch) kein Album der vier Jungs besitze und ich darum dieses Lied, welches es ja zum kostenlosen Download gibt (mehr dazu hier), rauf und runter höre. Es ist aber auch einfach so herrlich nett.

Mando Diao – Motown Blood
Das Lied hab ich wiederentdeckt. Oder überhaupt neu entdeckt. Bisher hatte es mich nie so wirklich umgehauen, doch jetzt auf einmal hat es mich gekriegt. Leider ist gerade noch so zwei Minuten lang, doch die haben es in sich. Gehört in die Schrammel-Retro-Kategorie.

Paolo Nutini – Candy
Noch so ein Lied, was schon ein wenig älter ist, aber trotzdem in der Playlist für diesen Sommer erscheint. Es muss ja auch nicht immer das Allerneuste sein. Bei Paolo Nutini habe ich mich ein bisschen schwer getan, mochte Jenny Don’t Be Hasty und New Shoes, aber konnte mich nach häufigerem Reinhören nicht dazu überwinden, ein Album zu kaufen. Auf Candy bin ich dann vor Kurzem eher zufällig gestoßen – zum Glück.

Shout Out Louds – Please Please Please
In die Shout Out Louds habe ich mich beim Southside verliebt. Zwar kannte ich ein paar Lieder schon vorher, aber erst dann erkannte ich auch die Schönheit von Songs wie eben besonders Please Please Please. Wobei mir auffällt, dass es bei dieser Playlist noch eine dritte Kategorie gibt: die lieben, netten Gute-Laune-Songs. Und dafür ist dieser hier ein Paradebeispiel.

The Drums – Forever & Ever Amen
Bei den Drums musste ich lange überlegen, welches Lied ich auswähle. Lange mochte ich ja nur den Hit Let’s Go Surfing, aber der erschien mir inzwischen schon zu überspielt, den kenne ich auch schon zu lange (=ein paar Monate vielleicht). Das Album ist ja dagegen ganz frisch. Schließlich fiel die Wahl auf Forever & Ever Amen, weil es meiner Meinung nach am meisten diese Zeitlosigkeit und auch diese Sehnsucht nach einer perfekten Welt ausdrückt, was für die Drums so charakteristisch ist.

Faithless – God Is A DJ
Faithless gehörten ebenfalls zu meinen persönlichen Southside-Höhepunkten. Da war es dann vor allem Insomnia, was mich begeisterte, aber schlussendlich hörte ich God Is A DJ diesen Sommer über viel häufiger, bei verschiedenen Anlässen und Insomnia kennen wir doch eh alle, oder?

Kele – TENDERONI
Kele Okereke wandelt also auf Solopfaden und hat sich dabei auch gleich auf neues Terrain begeben: dem Elektro. Nicht schlecht möchte man sagen und TENDERONI geht auch ziemlich ab und ist auf jeden Fall Dancefloor geeignet. Alles in allem merkt man Kele aber den Elektro-Neuling deutlich an: er scheint so begeistert über all die technischen Möglichkeiten, dass er es gerne ein bisschen übertreibt.

MGMT – Song for Dan Treacy
Das Lied, das sich an den Sänger der Band Television Personalities richtet, stammt aus dem aktuellen MGMT-Album und hat es aufgrund seiner hippiemäßigen Verspieltheit in diese Playlist geschafft. Ungeachtet des Textes kann man sich dazu gut eine blühende Sommerwiese vorstellen, auf der allesmögliche Bienenzeugs unterwegs ist. Einfach ein echter Sonne + Gute Laune – Song.

The Sounds – Hope You’re Happy Now
The Sounds sind meine Band vom Juli, was ganz klar mit dem Konzert in Frankfurt zusammenhängt. Seitdem höre ich die Lieder, von denen ich vorher fand, dass sie nur live gehen, auch so. Hope Your Happy Now ist ein sehr energiegeladenes Lied, weshalb es stellvertretend für die explosive Bühnenshow der Schweden perfekt passt.

The Tamper Trap – Fader
Ausgelöst durch ein Gespräch mit einem (vermeintlichen) Mitglied dieser australischen Band, wurde ich auf Temper Trap aufmerksam und bemerkte, dass ich bereits Sweet Disposition aus dem Soundtrack von 500 Days of Summer kannte, Im Gegensatz dazu ist Fader eindeutig rockiger und Dougy Mandagis Stimme klingt nicht so weiblich wie bei Sweet Disposition. Auch ein Lied zum Mitgehen und Gutfühlen

Two Door Cinema Club – Something Good Can Work
Two Door Cinema Club gehören auf jeden Fall zu DEN Bands 2010. Man muss aber zugeben, dass sich ihre Lieder alle ziemlich ähnlich anhören, deshalb war es schwer, genau eines herauszupicken. Aber Something Good Can Work erweist sich als gute Wahl, durch seine Dynamik und die fröhliche Melodie. Es vereinigt übrigens zwei der oben genanten Kategorien: es ist ein nettes Gute Laune – Lied mit eindeutigen Elektronik-Einflüssen. Wow.

Biffy Clyro – Who’s Gotta Match
Biffy Clyro haben auch ziemlich viel Energie – wenn sie wollen. Natürlich gibt es auch ganz tolle Balladen der schottischen Band, aber wenn sie anfangen zu rocken, sind sie am besten. Und dafür ist Who’s Gotta Match das beste Beispiel.

Who Knew – Sharpen The Knife
Eine leicht psychedelische Melodie, die Melancholie und Gute Laune vereint – das ist Sharpen the Knife. Und damit drückt es meinen Sommer eigentlich am besten aus – und bringt die Playlist perfekt zu Ende: denn ein Stück Wehmut bleibt übrig… Wieder ist ein Sommer fast vorbei.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “sommer10 – eine Playlist

  1. Katha

    Ich liebe Sommer-Playlisten.. da sind einige interessante Sachen dabei, danke!

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