Hilfe, die Piraten kommen!!!

Zugegeben, oft entdeckt man eine Band sehr viel später, obwohl es sie schon seit einigen Jahren gibt. Vor allem wenn sie noch sehr unbekannt ist, kriegt man leider nicht so viel von ihrer Musik mit. Genauso war es mit „Pete & the Pirates“, nachdem ich einen Online-Artikel über die Tourdaten der Band entdeckt hatte. Lustiger Name war mein erster Gedanke. Sie würden einen Mix aus Maximo Park und The Libertines spielen. Das hörte sich doch sehr viel versprechend an. Das erste Lied, das ich mir anhörte, war „Jennifer“, ein fröhliches Indierock-spektakel. Es ist ganz neu und nicht auf ihrem Debütalbum „Little Death“ von 2008. Nach mehrmaligem Reinhören war ich überzeugt, dass sie wirklich nach Maximo Park und Libertines klingen, aber dennoch mit ihrem eigenen Sound. Ein Hauch Sixties-Beat schwingt ebenfalls in ihren Songs mit.

Pete & the Pirates entstanden 2006 in Reading und bestehen aus 5 Mitgliedern, die heiteren Indierock spielen. Ihre Musik wurde vom NME als „perfekten Pop ohne Vortäuschung“ beschrieben. Was immer das auch heißen mag. Jedenfalls ist es typisch britischer Indiesound, der zu Ohrwürmern verleitet. Kontroverserweise verteilte das Vice Magazine dem Album 0 von 10 Punkten und nannte es das schlechteste Album des Monats. Der Kritiker bezeichnete es als „klirrende Gitarrenmusik , die  eigentlich nicht so klingt wie jeder andere sie hören will außer die Mütter der Band.“ Ein schweres Stück, aber nur eine Stimme von vielen. Musikgeschmäcker sind eben sehr verschieden.

Die Band trat schon als Support für Maximo Park auf (welch eine Überraschung) sowie Vampire Weekend. Zur Zeit sind alle Bandmitglieder in Solo-Prokjekten involviert, nehmen aber bald hoffentlich eine neue Platte auf, die dann vielleicht besser beim Vice Magazine ankommt.

http://www.myspace.com/peteandthepirates

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