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2012

Jahreswechsel, ach da war ja was. Wir wollen jetzt noch einmal einen letzten Blick zurück werfen auf ein turbulentes Jahr 2012 und noch vor der Veröffentlichung der blogübergreifenden Auflistung Top Of The Blogs unser persönliches Best-Of präsentieren.

Album des Jahres

1. The XX – Coexist

2. Whomadewho – Brighter

3. Lotus Plaza – Spooky Action At A Distance

4. Frittenbude – Delfinarium

5. Toy – TOY

6. Nada Surf – The Stars Are Indifferent To Astronomy

7. Kraftklub – Mit K

8. Satellite Stories – Phrases To Break The Ice

9. Tame Impala – Lonerism

10. Steaming Satellites – The Mustache Mozart Affaire

Song des Jahres

1. Capital Cities – Safe & Sound
2. Splashh – All I Wanna Do
3. Santigold – Disparate Youth
4. Lana Del Rey – Blue Jeans
5. WhoMadeWho – The Sun
6. Haim – Forever.
7. Frittenbude – Einfach Nicht Leicht
8. Tame Impala – Feels Like We Only Go Backwards
9. The Late Great Fitzcarraldos – Jesu
10. Rachel Zeffira – Here On In

Plattencover des Jahres

1. Tame Impala – Lonerism

2. Best Coast – The Only Place

3. Diiv – Oshin

4. Friends – Friend Crush

5. Blouse – Blouse

6. Oberhofer – Time Capsules II

7. Spector – Enjoy It While It Lasts

8. Toy – TOY

9. Wild Nothing – Nocturne

10. Grimes – Visions

Video des Jahres

1. Kid Kopphausen – Das Leichteste der Welt

2. Lana del Rey – Ride

3. Tame Impala – Feels Like We Only Go Backwards

4. Ladyhawke – Blue Eyes

5. Fuck Art Let’s Dance – Lover’s Arcade
http://www.tape.tv/vid/360821

6. Frittenbude – Wings

7. Wild Belle – It´s Too Late

8. Splashh – Need It

9. Lana Del Rey – National Anthem

10. Best Coast – The Only Place

Newcomer des Jahres
1.Kraftklub
2. Capital Cities
3. Cro
4. Fuck Art, Let´s Dance
5. Lana Del Rey
6. The Royal Concept
7. Leslie Clio
8. Urban Cone
9. Haim
10. Splashh

Konzert des Jahres
1. Totally Enormous Extinct Dinosaurs
2. Wild Nothing
3. Cro
4. M83
5. The Maccabees
6. Friends
7. Maximo Park
8. Kakkmaddafakka
9. Nada Surf
10. Frittenbude

Konzertfrisur des Jahres
1. Victoria Legrand von Beach House

2. Tom von Toy

3. Samantha von Friends

4. Johannes von Frittenbude

5. Corrina Repp von Tu Fawning

6. Citizens!

7. Cro

8. Daniel von Nada Surf
daniel

9. Alice von Big Deal

10. Urban Cone

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Song der Woche # 69

Letztes Wochenende fand erstmalig das  „Lüften“ Festival in Frankfurt statt. Neben Kunst und Kultur gab es natürlich reichlich gute Musik. Am Sonntag spielten unter anderem The Low Anthem, die  mit beseeltem Folk zwischen Fleet Foxes und Bob Dylan für ruhigere Momente auf dem Festival sorgten. Das amerikanische Quintett nimmt zurzeit sein fünftes Album auf. „Ghost Woman Blues“ ist ein romantisicher  Song aus dem letzten Album „Smart Flesh“. Es muss nicht immer laut sein, um gute Songs zu produzieren.

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Band Crushs

Es ist Frühling und der steht bekanntlich für Wachstum und Aufblühen. In der Musik gibt es wieder etliche Bands und Solo-Artists, die neuen Input geben und definitiv wert sind, hier vorgestellt zu werden…

by Hélène Peruzzaro

Oberhofer: Kein Weg führt mehr an Oberhofer vorbei bzw. sollte nicht: Brad Oberhofer ist gerade mal 20 Jahre alt und erobert mit seinem Debüt „Time Capsules II gerade den Indiepop-Himmel. Mit seiner Band spielt der Amerikaner fröhlichen Gitarrenschmaus, der so eingängig klingt, dass man süchtig wird.  Mit hyperaktivem Xylophon-Pop und Rock-Riffs singt Oberhofer über Herzschmerz und Tagräumereien. Wenn das mal nicht der Soundtrack für den Sommer ist..

Hier das erste Musikvideo zu „Away Frm U“

http://www.mtvu.com/player/embed/

Wild Belle: Das Geschwister-Duo Wild Belle aus Chicago verzücken mit coolem Reggae-Pop und R&B Einflüssen. Bei ihrer ersten Veröffentlichung „Keep You“ ziehen der Reggae-Groove und das Saxophon von Elliot die Aufmerksamkeit auf sich. Wird Indie-Reggae das neue Trend-Genre? Wild Belle hätten sicherlich ihren Anteil daran.

Peace: Das Quartett aus Birmingham mit derm wunderbaren Namen mag zwar nicht das Rad neu im Indie-Genre erfunden haben, aber ihr tropischer Indie-Rock zieht einfach. Vergleiche mit WU LYF liegen sehr nahe- aber ohne kratzige Stimme und mehr Rock im Gepäck. Die Jungs sind bereits NME- Gesprächsthema, was für jede unbekannte Band wohl einem Ritterschlag gleich kommt – Eine größere Bekanntheit ist also garantiert. Ihre erste Single „Follow Baby“ erschien Ende April. Followt mal schön…

Doldrums: Verzerrt, kratzig, dissonant und sehr interessant – Doldrums lautet das Synonym des Kanadiers Alrick Woodhead, der keinen Bock mehr auf seine Indie-Rock-Band hatte und jetzt experimentelle Klangmusik ausprobiert. Grimes ist bereits Fan und nahm ihn für ihr neues Album mit ins Boot. Die zweite EP „Endless Winter“ erscheint im Juni. Psychedelic-Noise-Electro-Experimental-Pop könnte man seine Musik nennen oder man belässt es einfach bei „krasser Electro-Shit“.  Wo geht´s bitte zum nächsten Beat-Festival?

Young Man: Mit dem Track „Fate“ gelangten Young Man schon in unsere Song der Woche-Liste. Colin Caulfield und seine Band sind ein Muss für den Soundtrack 2012. Nach „Ideas of Distance“ folgt „Vol. 1„, das am 25. Mai erscheint. Caulfield verbindet harmonischen Indie-Rock mit folkigen Pop-Klängen –  Balsam für die Ohren und für gute Stimmung.

Parakeet: Eine Band mit Mitgliedern von Yuck und The History Of Appe Pie kann wohl nur gut sein. Mariko Doi (Yuck) und James Thomas (THOAP) spielen als Parakeet schön dröhnenden Post-Punk.

Namensfetter Parakeets aus London sind ebenfalls zu empfehlen. Gibt man den Namen in Google ein, erscheinen beide Bands. Parakeets self-titled Album gibt es auf bandcamp im Stream. Ein Mix aus The Whitest Boy Alive,  und The Maccabees mit Vocals, die fast zu Orlando Weeks gehören könnten – LISTEN!

Friends: Die fünf New Yorker sind auf dem Weg nach ganz oben. Funk, R&B, Pop und Disco sind die Zutaten der heißen Musikmischung. Live gehen Friends mit ihrem Publikum locker um und sorgen für 80-er Nostalgie.  Ihr Debüt „Manifest!“ erscheint am 1. Juni.

Opossom: Opssom aus Neuseeland stehen scheinbar auf die 60er Jahre und vermischen Retro-Pop mit elektronischen Klängen. Viel Infos zur Band gibt es noch nicht, aber die paar Songs auf bandcamp beweisen: Diese Band sollte man sich merken. Das Debüt „Electric Hawaii“ erscheint am 1. Juni.

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Satellite Stories im Ponyhof

Frankfurt, Sachsenhausen. Idyllische alte Häuser reihen sich aneinander, eine Kneipe nach der anderen. In der wohl namensgebenden „Klappergasse“ findet sich dann auch der Ponyhof, ein netter kleiner Club, der für gute Partys bekannt ist. Wieso ich bisher noch nicht da war, weiß ich selbst gar nicht.
Am Dienstag aber war es dann soweit, es war Zeit für die finnische Indieband Satellite Stories, auf dem vorletzten Konzert ihrer Deutschlandtour.
Zunächst wurde der noch spärlich bevölkerte Bühnenraum allerdings durch die deutsche Band Johann van der Smut angeheizt. Die drei Jungs, die auch kürzlich erst Kakkmaddafakka supportet hatten, machten mit ihrem Indiepop mit kaum verständlichen deutschen Texten viel Krach. Dabei waren sie aber sehr konzentriert bei der Sache und man kann schon sagen, dass es wohl eher Zeit wird für eine eigene Tour, bei der das Publikum mehr mitgeht. Aber sicher wird man von ihnen in Zukunft noch mehr hören.

Als es dann Zeit wurde für die Satellite Stories, hatte sich der kleine Bühnenraum schon um einiges mehr gefüllt. Mit der für die Tour namensgebenden neuen Single Anti Lover gings gleich sehr flott los und man konnte direkt den Eindruck gewinnen, dass die vier finnischen „Satelliten“ richtig Vollgas auf der Bühne geben. Der fröhliche Partyindie würde bei großen Publikumsmengen für großes Chaos oder eventuell sogar den einen oder anderen Moshpit sorgen, in Frankfurt ging es dagegen eher ruhiger aber aufgrund der netten Atmosphäre irgendwie familiär zu. Wer sich schon vorher mit der Band mal befasst hatte, konnte sich auch über einige neue Songs freuen, die schon vom kommenden Album zeugen. Im September soll es soweit sein, bis daher muss man noch mit der Promo-EP bestehend aus drei Songs vorlieb nehmen.

Dabei sind die schnellen und fröhlichen Songs wie gemacht für Live-Konzerte – besonders wenn gerade Sänger Esa alles gibt und wie verrückt auf die Rhythmusgitarre reinhaut. Wobei man auch Leadgitarrist Marko nicht vergessen sollte – seine schönen Melodien sind das Salz in der Satellite Stories – Suppe. Natürlich gaben auch Jyri am Bass und Olli-Pekka an den Drums alles, um die 110 Prozent aus jedem Song herauszuholen. Und gegen Ende hatten sie dann auch das erst (unverständlicherweise) zögerliche Publikum auf ihrer Seite – beim Abschlussknaller Kids Aren’t Safe In The Metro wurde dann auch lauthals mitgesungen.
Dass die Band zum ersten Mal auf so groß angelegter internationaler Tour war, war ihnen übrigens nicht anzumerken. Vielleicht nur der etwas schnelle Abgang ohne Zugabe aufgrund fehlender weiterer Songs zeugte noch davon, dass man da noch eine ziemlich junge Band vor sich hatte. Aber die nette Art, wie sie sich auf der Bühne präsentierten, so ganz freundlich und nah am Publikum, ließ einen auch das verzeihen und sich einfach über den schönen Konzertabend freuen.

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Must-Have Alben 2012

Die Musikwelt hat wieder viele gute Platte im Schlepptau. Hier paar Tipps (tbc)…

Lotus Plaza Spooky Action At A Distance

Lockett Pundt bandelt mit seiner zweiten Platte wieder mehr Richtung Hauptband Deerhunter an und dämpft seine Lo-Fi Samplings etwas ein. Umso mehr  überirdisch guter Psychedelic Gitarren-Pop-Rock. Hier schon auf Soundcloud. VÖ: 20. April

Jack White Blunderbuss

Ob man ihn mag oder nicht- Jack White hat es musikalisch auf dem Kasten. Mit seinen tausend verschiedenen Bands und Projekten ist er aus dem Alternative-Genre nicht mehr wegzudenken. Blunderbuss ist sein Debüt als Solo-Künstler. VÖ: 20. April

Tu Fawning A Monument

Das zweite Album der Amerikaner ist erneut ein Soundästhetisches Sammelsurium aus Blues, Folk, Alternative und Jazz. Düster, klangvoll, gut. VÖ: 4. Mai

Beach House Bloom

Dreampops Favourite Beach House packen es mit Album Nummer Vier richtig an und produzieren Soundgroße Klangwellen, die deutlich von den 80er beeinflusst sind. Nicht ganz so gut wie Teen Dream, aber immer noch schöner Melodie-Pop. Myth im Stream hier. VÖ: 11. Mai

Best Coast The Only Place

Der gleichnamige Download-Track bietet schon einen Vorgeschmack auf das, was uns bald erwartet. Die zweite Platte des Surfpop-Duos verspricht wieder Sonnenschein-Melodien und Bubblegum-Laune. VÖ: 22. Mai

2:54

Das Shoegaze Girls-Duo 2:54 veröffentlichen ihr self-titled Album und erhöhen damit die Quote der Frauenbands. Lasziver Post-Punk  und so gar nicht mädchenhaft. So soll´s sein! VÖ: 5. Juni

Maximo Park The National Health

Maximo Park melden sich endlich mit ihrem vierten Longplayer zurück. Nach einigen Live-Sets mit neuen Songs gibt es nun das lang ersehnte Album. Der Track The National Health gibts schon vorab im Stream. Typischer Maximo Park Rock! VÖ: 19. Juni

Dive Oshin

Beach Fossils Zachary Cole Smith veröffentlicht mit seiner Band Dive das Debüt und lehnt sich musikalisch an sein Hauptprojekt an – Hipper Brooklyn Indie-Sound. Dieses Jahr soll auch der Nachfolger vom Beach Fossils Album erscheinen. Wenn das kein gutes Jahr wird… VÖ: 26. Juni

Weitere Bands mit neuem Album geplant:

Beach Fossils

Two Door Cinema Club

Gossip

Marina & The Diamonds

Animal Collective

Grizzly Bear

The xx

Yeahsayer

MGMT

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