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Vampire Weekend: Zwei neue Songs

Nach Ankündigung eines neuen Albums im Mai präsentieren Vampire Weekend zwei weitere neue Tracks. „Diane Young“ und „Step“ sind auf „Modern Vampires of the City“ enthalten, das am 3. Mai erscheint. Einen gewohnt fröhlichen Mix aus Weltmusik, Reggae und Synthiepop bieten die neuen Songs des dritten Studioalbums der New Yorker. Eines ist schon sicher: Mit Vampire Weekend wird der Sommer wieder erfrischend unkompliziert.

 

 

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Sizarr: „Psycho Boy Happy“ im Stream

Die drei Boys von Sizarr stehen mit ihrem ersten Album in den Startlöchern. „Psycho Boy Happy“ heißt das gute Ding und  es gibt endlich die coolen Songs auf einer Scheibe. Mehr als zwei Jahre lang traten die Landauer auf großen Festivals auf und gaben kleine Gigs ohne wirklich viel Material nebenbei zu veröffentlichen. Die erste fabelhafte Single „Boarding Time“ ist schon draußen und auch die anderen Tracks versprechen einen gediegenen Mix aus R´n´B-Elementen, Synthie-Pop und knartschendem Indie-Rock. Das Debüt  zwar erst am 14. September, aber gibt es natürlich vorab im Stream zu hören. Hier auf tape-tv.

Und das neue Video zu „Purple Fried“ gleich dazu…

sizarr

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Song der Woche # 73

Nach einem wieder wunderbaren Wochenende auf dem  Phono Pop Festival in Rüsselsheim, präsentieren wir euch PTTRNS, die Samstag Abend einen super Gig ablieferten. Experimental Dance und schwingender Afro-Pop sind das Erfolgsrezept der vier Kölner. Auch live ließen es die Jungs auf dem Phono Pop ordentlich krachen. Sie tanzten, sprangen und hatten wie das Publikum sichtlich Spaß. Besonders der Mix aus Falsett-Gesang und tiefen Vocals von Keyboarder Patrick und Bassist Daniel brachten immer peppige Abwechslung. PTTRNS sorgen für die richtige Sommerlaune und deswegen gibts den neuen Song der Woche „Powder Structures“ nun für euch.

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Sizarr: Bitte mehr von diesem Hype!

Was soll man noch großartig sagen, wenn man die Band-Vita von Sizarr aus Landau liest? Festival-Auftritte auf dem Melt!, Dockville und Berlin Festival mit nur paar Songs im Schlepptau, Support für Kele und Broken Bells, ordentlicher Presseregen und dann noch irgendwo dazwischen schnell das Abi gemacht- Klingt wie ein Leben auf der Überholspur für Deaf Sty, Gora Sou und P-Money (Künstlernamen haben sie ja auch noch!). Ihre hippe Musik lässt sich auch nicht so einfach einordnen. So zwischen Wave, Afro-Beat, R´n´B und  Tropical-Pop bewegt sich der extrem eingängige Sound der drei Jungs. Insgesamt klingen die Tracks erstaunlich reif und markant, was wohl nicht zuletzt an Fabians (aka Deaf Stys) rauer Bluesstimme liegt. Musikfans und Presse sind schon begeistert, wir auch.

Und weiter? 2 Jahre lang sind Sizarr im kleineren Rahmen getourt und immer wieder fragte sich das Publikum:  „Wann gibt es endlich ein Album?“ Die Antwort lautet nach letzten Infos: Am 14. September. Dann soll das lang ersehnte Debüt „Psycho Boy Happy“ erscheinen. (Was klingt bei denen eigentlich nicht cool?) Die Demo-Versionen von „Fake Foxes“ und „Boarding Time“ mögen wahrscheinlich schon bekannt sein sowie  einige Live-Tracks. Vor kurzem haben die Drei ihr erstes Musikvideo für das Dubstep ähnliche „Boarding Time“ in überarbeiteter Version veröffentlicht (hier auf Tape TV!). 

Ach ja, noch etwas: Sizarr werden auch im Herbst auf größere Deutschland-Tour kommen und ganz offiziell ihre Album-Setlist spielen. Also dieser Hype um Bands ist ja eigentlichg nervig, aber bei Sizarr machen wir gerne eine Ausnahme. In diesem Sinne: Bitte mehr davon!

„Fake Foxes“  auf Soundcloud (2010):

Hier noch die aktuellen Tour-Termine:

  • 30.06.2012
    DE-Düsseldorf – Galopprennbahn / Open Source Festival
  • 05.07.2012
    DE – Hamburg – Campus Open Air Festival
  • 28.07.2012
    DE-Diepholz – Appletreegarden Festival
  • 03.08.2012
    AT – Lustenau – Szene Open Air
  • 04.08.2012
    DE-Salzburg – StuckFestival
  • 18.08.2012
    CH – Winterthur – Musikfestwochen
  • 08.09.2012
    Berlin Festival – Berlin

Herbst:

  • 17.10. Nürnberg, MUZ
    18.10. A-Wien, Fluc
    19.10. A-Graz, PPC
    20.10. A-Lustenau, Carini Saal
    22.10. München, Atomic Cafe
    23.10. Stuttgart, Club Schocken
    24.10. CH-Basel,Kaserne
    25.10. CH-Zürich, Exil
    26.10. Frankfurt, Zoom
    27.10. Köln, Gebaeude9
    29.10. Hamburg, Uebel&Gefährlich
    30.10. Hannover, Weidendamm
    31.10. Berlin, introducing@binuu
    01.11. Leipzig, Centraltheater – TBC
    02.11. Dresden, Puschkin
    03.11. Heidelberg, Karlstorbahnhof

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Song der Woche # 36

Einen besseren Start in die neue Woche beschert uns Spitting Blood von WU LYF. Der Bandname der vier Briten steht für World United Lucifer Youth Foundation – markanter Name schon mal. Bestimmt auch deswegen gerade vom NME so gehypt. Die Vertreter des so genannten Heavy Pops (stellt euch Vampire Weekend vor, nur zehn mal härter) veröffentlichten ohne Plattenfirma (der nächste interessante Punkt) ihr Debüt Go Tell Fire To The Mountain im Juni. Afro-Beat meets Tropical Pop meets Indie-Rock (so oder so ähnlich). Bis vor kurzem gab die Band gar keine Interviews und man wusste nicht so genau, woran man ist.  Sehr mysteriös. Die Homepage wirkt mehr wie die einer Non-Profit Organisation als von Musikern, die Geld verdienen wollen. Deswegen keine Plattenfirma? Wie aufregend! Na, wir werden bestimmt bald mehr von den geheimnisvollen Boys erfahren.

Ach ja und Vampire Weekend machen keine Mädchenmusik und Foals sind nicht scheiße!!!!

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Vampire Weekend Video Special

Vampire Weekends zweiter Streich Contra ist zwar schon ein Jahr alt, aber die Songs kreieren immer noch heftige Ohrwürmer. Die vier New Yorker haben ordentlich Promo für ihre Platte letztes Jahr gemacht und hatten viele Live-Auftritte. Die Band wirkt nach wie vor sympathisch und am Boden geblieben. Für alle Fans gibt es jetzt ein paar schöne Mitschnitte.

Vampire Weekend bei diversen Auftritten im Fernsehen und Radio:

im Studio Q in Kanada Ende 2009:

Where The Hell Is Chris??

auf La Blogotheque ( wo sie ein Café stürmen)

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It´s Weekend, Vampire Weekend!!!

Als ich mir zum ersten Mal Vampire Weekend anhörte, dachte ich “ Was isn das für ne komische Musik?? Geht ja gar nicht.“ Dieser Reggae-Afrobeat-Pop ist ja nicht so mein Ding. Dann eines Tages, als ich im Urlaub war, schaute ich das Indie-Programm eines Musiksenders und es kam das Video zu „Giving up the gun“ vom neuen Album „Contra“. Es wurde nicht angegeben, wer der Interpret war und ich schaute mir es einfach an. Übrigens sehr lustig, weil Jake Gyllenhaal und ein Jonas Brother ehrgeizige Tennisspieler spielen, die im Match gegen die Protagonistin hintereinander verlieren.  Als ich sah, dass es Vampire Weekend war, war ich erstaunt. Das Lied war ziemlich cool und ich wollte mir es daheim noch mal anhören. Ich fing also an, mich mehr und mehr für die Band zu begeistern, obwohl die Musik für meine Verhälnisse ziemlich speziell ist. Das Quartett bezeichnet ihren Musikstil als Mix aus Indie-Rock, Afrobeat, New Wave, Reggae, Punk und Weltmusik, wobei der Einfluss afrikanischer Rhythmen sehr deutlich ist. Was aber keiner bestreiten kann, ist letztendlich, dass Vampire Weekend sich hervorragend als Sommermusik eignet. Man stelle sich einen langen, weißen Sandstrand irgendwo auf Jamaica vor, einen Horchata auf der Liege trinkend und die schweren Trommeln im gleichnamigen Lied im Hintergrund. Das perfekte Karibik-Feeling. Aber zurück zur Band.

Gegründet 2006 in New York an der Columbia Universität wurde Vampire Weekend durch viele Blogeinträge schnell bekannt und bekamen einen Plattenvetrag. Die Single „Cape Cod Kwassa Kwassa wurde ein erster Erfolg und das Anfang 2008 erschienene Debüt „Vampire Weekend“ ebenfalls. Vor allem die Singles „Oxford Comma“ und „A-Punk“ überzeugen durch ihren poppigen Sound. Das ruhigere „Campus“ gehört ebenfalls zu meinen persönlichen Favoriten der ersten Platte. Wer eher nicht so auf afrikanische Rhythmen steht, dem mag wahrscheinlich nicht allles von Vampire Weekend gefallen, aber die Songs machen definitiv gute Laune. Im Januar 2010 erschien dann „Contra“, das zwar ein bisschen schlechter als das Debüt bewertet wurde, aber die Musikkritiker trotzdem übrzeugte. Der NME bezeichnete Vampire Weekend als einer der einzigartigsten Bands auf diesem Planeten, was sicherlich stimmt. Mir war diese Art von Musik vorher gänzlich unbekannt und ich muss sagen, dass ich die Band und ihre Songs einfach nur sympathisch finde. Sogar das Chiller-Lied „Cape Cod Kwassa Kwassa“, das ich anfangs überhaupt nicht leiden konnte, finde ich zunehmend besser. Auf  „Contra“ ist „Giving up the gun“ bei weitem der beste Song und die Nicht-Singles fallen eher in den Hintergrund, aber das macht nichts. Vampire Weekend setzt seinen poetischen Afro-Sound fort und sorgt für tanzbare Sommerhits. Schaut man sich Interviews an, scheint die Band auf dem Boden geblieben zu sein und gibt nicht wie viele andere arrogante Halbantworten. Fetter Pluspunkt.

Vampire Weekend ist für die besseren Sommertage die perfekte Chill-Out Musik und macht Lust auf Urlaub. „So if I wait for a holiday could it stop my fear? To go away on a summer’s day never seemed so clear.“ Das ist ne Ansage.

http://www.vampireweekend.com/

www.myspace.com/vampireweekend

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