Schlagwort-Archive: Berlin

ANIKA: ANIKA EP

Vor drei Jahren  begeisterte die britisch-deutsche Sängerin Anika die Musikszene mit ihrem selbstbetitelten Debüt.  Eine Stimme wie Nico singt zu dunklen Industrial-Popsongs mit Dub-Beats. Kühl und doch zugleich sehr elegant. Ihre Cover-Songs sind vornehmlich eine Homage an Punkbands und Idole aus den Sechzigern. Mit ihrer neuen selbstbetitelten EP (VÖ. 12. April) gelingt es der Wahl-Berlinerin erneut, einige Pop-Klassiker durch ihre Interpretation wieder neu aufzufrischen. Angeführt wird die Platte von der Kinks-Ballade „I Go To Sleep“, die sanft und melancholisch  als Opener dient. Neben Dub-Versionen ihrer Debüt-Songs „Yang Yang“ und „No One´s There“ featured die EP neue Covers von Bands wie Shocking Blue („Love Buzz“) und den Chromatics („In The City“). Funkiger als die originale Synthiepop-Version bekommt dieser Track mit Anikas rauer Stimme einen energischeren Anstrich. Es ist nicht einfach, gute Coversongs zu produzieren.  Anika verleiht ihnen aber einen ganz eigenen Charme aus düsteren Post-Punk-Elementen und elektronischen Spielereien.  Nostalgie mal anders.

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Leslie Clio: Neues Video zu „I Couldn´t Care Less“

Miss Clio ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder, wenn sie als deutsche Adele gehandelt wird, sich  einen Plattenvertrag bei Universal geschnappt  und schon auf den großen Festivals dieses Landes gespielt hat. Ihre erste Single „Told You So“ läuft im Radio bereits hoch und runter. Jetzt folgt Auskopplung Nummer zwei „I Couldn´t Care Less“ mit  einem neuen Clip. Frei nach dem Song-Motto “ I Don´t Give A Fuck“ spielt der Clip mit verschiedenen Kurz-Szenen, Kameraeinstellungen und allerlei bunter Requisite. Die gebürtige Hamburgerin witzelt herum und macht klar: Lasst den Stress hinter euch und macht euch locker.“Den Rat nehmen wir doch gerne zu Herzen.

Das Debüt „Gladys“ erscheint am 8. Februar.

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Maximo Park: Neuer Clip zu „The Undercurrents“

Maximo Park mögen es trotz Star-Status in der Musikszene einfach. Für ihren neuen Clip zur Single „The Undercurrents“ wurde das Video-Material von ihrem schnuckeligen Gig in der Berliner U-Bahn verwendet. Die Band ist wie immer gut gelaunt und publikumsnah. Da wären  wir ja gerne dabei gewesen.

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VIMES: „UpStairs“ als kostenloser Download

Köln ist bekannt für seine große Techno-Szene. Das Duo VIMES kommt diesem Ruf nach und spielt melodischen Elektro-Pop, der über die Grenzen der Karnevalsstadt hinaus bekannt ist. Chilly Gonzales und Hot Chip sind schon begeistert. Zurzeit arbeiten die Jungs an ihrem Debütalbum. Vorab steht  ihre Single „UpStairs“  als kostenloser Download auf Soundcloud zur Verfügung. Und der Musikclip ist ebenfalls fertig.

VIMES haben übrigens den Klassiker  „Take My Breath Away“ von der Band Berlin gecovert und daraus einen schönen Elektro-Track gemacht. Sehr hörenswert.

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Song der Woche # 78

Frischer musikalischer Wind weht diesmal aus Berlin. Die junge Leslie Clio ist Mitte zwanzig und veröffentlicht ihre erste Single „Told You So“ am 14. September. Mit starkem Soul-Pop und leichten Rock-Rhythmen glänzt Clio als deutsche Version einer Adele oder Duffy, nur nicht so mainstream. Der peppige  Sound hat ihr bereits einige große Festival-Auftritte dieses Jahr beschert. Bald soll das Debüt „Gladys“ erscheinen. Hier das erste Musikvideo zu „Told You So“ für euch.

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Neuzeit ist die Hymne für’s Berlin Festival

Am 7. und 8. September findet dieses Jahr das Berlin Festival auch wieder im ehemaligen Flughafen Tempelhof statt.
Die offizielle Hymne dafür kommt von der Berliner Indiepop-Band I Heart Sharks: Neuzeit war der Hit ihres letztjährigen Debütalbums Summer, mit dem die Hailieblinge den Durchbruch schafften. Wer den Song, der englische und deutsche Textelemente vermischt, noch nicht hat, kann ihn sich jetzt kostenlos bei Tonspion herunterladen.

Ein Besuch beim Berlin Festival lohnt sich dieses Jahr außerdem besonders, denn neben I Heart Sharks kann man auch Paul Kalkbrenner, The Killers, Sigur Rós, Metronomy, Whomadewho, Totally Enormous Extinct Dinosaurs, Sbtrkt, Nicolas Jaar, Bonaparte, Miike Snow, Frittenbude, Frendly Fires und noch weitere coole Acts bestaunen.

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I Heart Sharks Konzert im Arte-Stream

Gerade durch Zufall in der arte-Mediathek gefunden: der komplette Videomitschnitt des Berlin-Konzerts von I Heart Sharks.
Auch wenn das Konzert direkt live vor Ort sicher noch stärker war, lohnt es sich mal reinzuschauen, gerade wenn man einfach spontan mal ein bisschen Party im eigenen Zimmer machen möchte.

Hier klicken für das Video in der Arte-Mediathek.

 

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Song der Woche #40

Die erste Runde des DFB-Pokals wurde dieses Wochenende ausgespielt – und für die Fans hieß es da wieder „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. Aussagekräftig aber weder textlich noch musikalisch besonders beeindruckend.

Eine sehr viel schönere Hymne auf die deutsche Hauptstadt hat die schwedische Folkband Solander geschrieben. Das Banjo und dazu Fredrik Karlssons ruhige Stimme bilden eine harmonische Einheit und lassen einen diesen Song wieder und wieder hören.

You people who dance on the top of our cars
Down the traffic jammed freeway to Berlin
Please promise to make a crack in every roof
To let the air and the sun shine in

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Bombay Bicycle Club: „Shuffle“ Video

Warum der 12. September ein super Tag wird, liegt unter anderem daran, dass Bombay Bicycle Club ihr drittes Album A Different Kind of Fix veröffentlichen werden. Shuffle ist die fröhlich-frische erste Auskopplung daraus mit passendem Video dazu. Mit einfacher Kamera gefilmt, zeigen die  lustigen Aufnahmen die vier Briten auf ihrer Europa-Tour. Den Anfang macht Berlin, wo Jack genüsslich seine Curry-Wurst isst. Was gibt es Schöneres?

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Grey Television – Fröhlich war gestern

„Wenn wir jetzt positive, fröhliche Regenbogen-Popmusik machen würden, dann nennen wir uns vielleicht Pink Bicyle. Aus dem Sinneskontext kann man sich erklären, warum wir uns Grey Television nennen.“, meinte Gitarrist Ben im Interview mit Kultmucke. Die fünf Berliner Musiker sind aber alles andere als eintönig. Ihr Experimental-Rock mixt elektronische Klänge mit typischen Indie-Tunes und jeder Song klingt so abwechslungsreich und professionell, dass man meint, die Band gebe es schon ewig. Eine bekannte Band haben die fünf Berliner schon längst auf ihrer Seite – Foals sehen in den Deutschen das nächste große Ding. „Keep an eye on Grey Television. They´re going to be the next big thing. They have a lot of potential“, so Frontman Yannis Philippakis. Ein besseres Feedback kann es für eine junge Band wohl nicht geben. Nicht verwunderlich, dass Grey Television schon für Foals als Support auftraf. Musikalisch ähneln sich die Bands auch ungemein. Fragments zum Beispiel klingt  sehr nach 2 Trees (Total Life Forever) – sphärische Klangwände, ruhige Vocals und eine Menge Energie.

Fragments

Grey Television ist eine der wenigen deutschen Bands, die nicht dem Standard Indie-Rock verfallen sind, sondern mehr Originalität beweisen. Zwischen romantischen Traumklängen und düsteren Elektro-Sounds geben sich Grey Television mal poppig-verspielt, mal experimentell und mal rockig. Die EP It´s All Inside Your Head ist seit letztem Jahr draußen und ein Album soll auch bald erscheinen. Der Track Audiophil/Hunted Deer mit seiner minimalistischen Melodie klingt nach galaktisch-sphärischem Rock. Eine zehnminütige musikalische Traumreise erwartet den Zuhörer. Nicht nur Foals konnte die Band begeistern, sondern auch Friendly Fires und These New Puritans nahmen sie mit auf Tour. Endlich mal eine deutsche Band, die mit dem internationalen Niveau mithalten kann.

Audiophil/Hunted Deer

Grey Televisions Sound ist nicht der leicht bekömmlichste und das genau zeichnet die Berliner aus. Fröhlich kann jeder, aber den Spagat zwischen Rock, Experimental und Dreampop zu schaffen, ohne seinen eigenen melancholischen Sound zu verlieren, ist eine Herausforderung. Das nächste große Ding? Definitiv.

It´s All Inside Your Head (2010)

Hier das Interview von Kultmucke mit Grey Television:

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