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Remix und Original

Covern war gestern, remixen ist heute. Inzwischen, da sich Remixe wie der The Magician Remix von Lykke Lis I Follow Rivers besser verkaufen als das Original, hat die elektronische Neuverarbeitung von Songs ihren Weg aus den verschiedensten Clubs gefunden und findet sich inzwischen überall in der vernetzten Medienwelt wieder – im oben genannten Fall sogar im Fernsehen (der Magician Mix war Themensong bei ran-Fußballübertragungen).

Aber was ist das Besondere an solchen Remixen? Eine Verbesserung würden es wohl nur wenige nennen. Meistens vielleicht eher eine „Vertanzbarung“ – das tritt gerade dann auf, wenn die Remixe bis auf einen unterlegten elektronischen Beat kaum anders klingen.
Wenn man sich jedoch in der Musikszene so umschaut, dann geht es meistens nochmal um etwas anderes – nämlich um das Tribut zollen. Songs von befreundeten Bands einen neuen Anstrich geben, gute Musiker bekannter machen oder einfach ein Teil seines persönlichen Lieblingssongs werden – das sind meistens die angestrebten Ziele eines Remixes. Oft wird auch munter hin und her gemixt oder Mixe ausgetauscht – so wie bei den Crystal Fighters und Pony Pony Run Run, die ihre gegenseitig ihre Hits von 2011 remixten. Den ganz eigenen Style einer Band in den Songs einer anderen wieder zu finden ist dabei natürlich am interessantesten und deshalb hier eine kleine Übersicht über das Hin-und Hergemixe in der Indie-Elektro Szene:

WhoMadeWho – Inside World

Remix von Digitalism

FM Belfast – Par Avion

Remix von I Heart Sharks

I Heart Sharks – Wolves

Remix von Cobra Starship (=“Pleasure Ryland Mix“)

The Rapture – Sail Away

Remix von Digitalism

Bloc Party – The Prayer

Remix von Hadouken!

Hadouken! – Crank It Up

Remix von Does It Offend You, Yeah?

Two Door Cinema Club – I Can Talk

Remix von Crystal Fighters

Crystal Fighters – At Home

Remix von Pony Pony Run Run

Pony Pony Run Run – Hey You

Remix von Crystal Fighters

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Song der Woche #74

Bloc Party sind zurück! Und zwar so, als wären sie nie weg gewesen – das sieht man auch ganz deutlich an Day Four unserem Song für diese Woche. Sie haben sich wieder zurückbesonnen auf den Indierock ihrer Anfangstage und können auch wieder schöne Balladen spielen – so wie eben Day Four, das nicht nur schöne Gitarrenmelodien zu bieten hat, sondern auch Keles überwältigende Stimme, die sich endlich wieder in schönen Klagelauten ergeht.

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Trailer zum neuen Bloc Party Album

Ganz einfach Four werden die Londoner ihr inzwischen viertes Studioalbum nennen – und am 20. August wird es dann in den Läden zum Verkauf stehen. Um auch jeden letzten Skeptiker zu überzeugen, dass Bloc Party wieder zusammen Musik machen wurde jetzt ein Trailer veröffentlicht, der schon einmal zeigt, wie vielseitig es weitergehen wird. Und obwohl die Sounds sehr neu klingen, sind doch deutlich Bloc Party dahinter zu erkennen – man kann also schon einige Erwartungen in die neue Platte stecken!

Hier der Trailer:

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Song der Woche #47

Über Bloc Party wurde in der letzten Woche viel spekuliert. Angeblich sei Sänger Kele Okereke zu beschäftigt mit seiner Solokarriere und der neuen  EP The Hunter, um weiter Mitglied der Band zu sein. Er habe davon aber nichts gewusst, sondern seine Bandkollegen zufällig beim Proben „erwischt“. Inzwischen bestreitet die Band allerdings, dass es eine Trennung gibt oder gegeben haben soll – angeblich ist alles vom NME in den Interviews so gedreht worden, dass alles nach Trennung klingt. Hoffen wir also, dass diese merkwürdigen Gerüchte von Sängercastings nicht stimmen und bringen deshalb So Here We Are vom ersten Album der Band als Song der Woche, der zeigt, dass Bloc Party ohne ihren Sänger ganz schön schlecht dastehen würden.

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Bloc Party bald wieder vereint

Sie waren nie wirklich getrennt, doch es hatte immer wieder Gerüchte über eine Auflösung der britischen Indierocker Bloc Party gegeben – besonders als Sänger Kele Okereke im vergangen Sommer mit dem Elektroalbum The Boxer sein Solodebüt gab.
Doch wie die britische Website digital spy berichtet, soll die Bloc Party Auszeit nur noch wegen verschiedener Verpflichtungen der Bandmitglieder über den Sommer Bestand haben,  im September würde man dann anfangen an einem neuen Album zu arbeiten. Kele und Gitarrist Russell Lissack hätten sogar schon wieder angefangen, Songs für Bloc Party zu schreiben.

Wir dürfen gespannt sein, ob sie dabei die beim letzten Album Intimacy eingeschlagene Richtung hin zum Elektronischen weiterführen oder wieder zum „guten alten Bloc Party – Sound“ zurückkehren.

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La Blogotheque

Im Artikel über Johnny Flynn hatte ich bereits zu Videos von ganz besonderen Versionen seiner Songs, bei denen er akustisch auf der Straße spielt, verlinkt.
Wem das gefallen hat, der sollte unbedingt La Blogotheque einen Besuch abstatten. Diese französische Website veröffentlicht Videos, bei denen Musiker ihre Lieder an den verschiedensten Orten in den verschiedensten Versionen spielen. Concerts á emporter bzw. Take Away Shows nennt sich das und es gibt dort echt viel zu entdecken. The Kooks, Vampire Weekend oder Sufjan Stevens haben sich unter anderem schon die Ehre gegeben.

Ganz besonders zu empfehlen ist das Video von Bloc Party. Zunächst mag Kele gar nicht singen, doch nach langer Überzeugungsarbeit performt er einen der tollsten Bloc Party Songs This Modern Love in einer besonders schönen Art und Weise.

 

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Allein, allein

Es ist DER Trend, um den sich derzeit jedes Musikmagazin dreht: Großbritanniens Musiker lassen ihre bands für den Moment unbeaufsichtigt und wandeln auf Solopfaden.

Den Anfang machte Kele Okereke von Bloc Party mit seinem Elektroalbum The Boxer, jetzt folgen ihm seine britischen Kollegen. Fran Healy von Travis veröffentlich seinen Wreckoder, Paul Smith, der Sänger von Maximo Park, kommt mit Margins und Carl Barât von den doch angeblich gerade erst wieder vereinten Libertines nennt sein Soloalbum schlicht und einfach Carl Barât.
Was meint ihr, welcher der Herren hat es allein am meisten drauf? Oder sollten sie doch lieber wieder zu ihren Bands zurückkehren? Entscheidet selbst!

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