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Sir Sly – Ghost

„You’ll never find your way back home. You’re a ghost“ singen Sir Sly, dazu sieht man ein irgendwie süß in einem Strich gezeichnetes Gespenst, das sich mit Hilfe von Stop Motion Technik vor einer weiterziehenden Wolkendecke bewegt.
So einfach und gut und gleichzeitig auch ein bisschen wehmühtig ist es, das Video zu Ghost, das aus dem Trio aus L.A. das next big thing macht. Verständlich, ist ihr melancholischer Indie-Electropop doch ziemlich betörend. Im März soll das Album erscheinen und wir sind gespannt.

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The xx: „Coexist“ im Stream

Dieses Album wird am meisten diesen Herbst erwartete. Das zweite Album „Coexist“ von The xx erscheint diesen Freitag. Für Diejenigen, die aber nicht mehr warten können, gibt es schon das komplette Album im Stream. Nette Idee am Rande: Auf der Homepage von The xx ist eine Weltkarte angezeigt, die mitteilt, in welchen Teilen der Erde das Album schon gestreamt wurde. „Coexist“ klingt poppiger als das noch sehr gitarrenlastige Debütalbum. Zwar ist es kein Dance-Album geworden, aber das Trio verwendet mehr Elemente aus House, Dubstep und Elektro. Was die Platte wie das erste Album auszeichnet, ist der unverkennbare weiche Gesang von Romy und Oliver sowie feine, minimalistische Melodien. Wieder haben The xx ein wunderbares Indie-Pop Werk produziert. Die Welt freut sich auf das neue Album und wir auch.

Hier das Album im Stream.

Tracklist „Coexist“

1. Angels

2. Chained

3. Fiction

4. Try

5. Reunion

6. Sunset

7. Missing

8. Tides

9. Unfold

10. Swept Away

11. Our Song

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Digitalism präsentieren „DJ-Kicks“

Was Gold Panda, Erlend Øye, Hot Chip oder Bookashade vorgemacht haben, findet jetzt bei Digitalism eine erfolgreiche Fortsetzung. Mit DJ-Kicks hat das Label  !K7 Records eine interessante Plattenserie ins Leben gerufen, bei der Künstler der elektronischen Musik entsprechende Tracks zusammenstellen und neu mischen.
Dieses Mal waren also Digitalism an der Reihe und haben sich nicht lumpen lassen. Sie präsentieren einen abwechlungsreichen und gut tanzbaren Mix, der zudem mit einigen neuen Digitalism-Tracks gespickt ist. Darüber hinaus sind zum Beispiel auch WhoMadeWho oder ein Remix von The Rapture auf dem Sampler vertreten. Damit bieten einen Jens Moelle und İsmail Tüfekçi einen interessanten Einblick in ihre Vorlieben im Bereich der elektronischen Musik, in dem sie sich irgendwo zwischen Electro House, Dance und Electro Pop verorten.

Komplett zu streamen gibt es den Mix hier, als Eindruck gibt es aber auch hier zwei der neuen Tracks von Digitalism, Simply Dead und A New Drug, wobei letzterer sogar als kostenloser Download zur Verfügung gestellt wird.

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Hadouken! verschenken neuen Song

Parasite heißt der neue Song von Hadouken!, den sie auf ihrer Homepage zum kostenlosen Download bereitstellen.
Er ist härter als noch die Songs vom letzten Album For The Masses, man merkt einen Einfluss von Pendulum, mit denen Hadouken! im letzten Herbst auf Tour waren. Parasite ist der erste veröffentlichte Track aus dem kommenden Album und so stellt sich die Frage, ob sie mit diesem mehr in Richtung Drum’n’Bass gehen werden. Meiner Meinung nach wäre das schade, denn Hadouken! haben sich bisher durch einen sehr eigenen Sound ausgezeichnet, der in kein Genre wirklich einzuordnen war. Parasite klingt dagegen eher durchschnittlich… lassenw ir uns aber noch nicht entmutigen, sondern das Album abwarten.
Hier aber noch der Link zum Song, für den Download muss man noch nicht mal seine E-Mail Adresse oder ähnliches angeben, man bekommt ihn einfach geschenkt. Das ist doch auch mal nett: Download-Link

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Sympathische Indiestreber mit Audiolith-Beats

Wer den Namen Audiolith hört, ist schnell versucht eine Schublade aufzumachen. Der Schatten von Egotronic, Mediengruppe Telekommander oder Frittenbude ist groß und kann einen schnell verdecken. Auch FUCK ART, LET’S DANCE! sind bei Deutschlands In-Label Nr.1 unter Vertrag, sie einfach nur irgendwo hinter die Labelgrößen einzureihen wäre aber falsch.
Was soll all der künstlerische Anspruch, wenn es am Ende sowieso nur ums Tanzen geht, scheinen sich die drei Jungs zu sagen und frickeln verspielte Electrobeats mit tanzbaren Gitarrenriffs zusammen. Musikalisch verorten sie sich somit irgendwo in der Nähe von frischen deutschen Indiebands wie Beat!Beat!Beat! oder I Heart Sharks, Tomte-Zitate auf ihrer Facebook-Seite lassen die Heimatstadt Hamburg erahnen und über allem steht dann auch wieder Audiolith Records, was gemeinsame Shows mit Egotronic, Captain Capa und We Are Enfant Terrible zur Folge hat.
Die einzige Veröffentlichung unter dem großen Namen war bisher die Single The Conqueror, deren Video die Jungs als sympathische Indiestreber mit Nerdbrille und dazu ein ziemlich goldiges Was-wäre-wenn (oder wenn nicht?) – Szenario präsentiert.

Seitdem stand ersteinmal fleißiges Touren und Sich-im-Rest-von-Deutschland-einen-Namen-machen auf dem Programm. Möglichkeiten die Jungs live zu sehen gab es daher schon einige, wer es bisher verpasst hat, hat im Februar nochmal die Chance:

02.02.2012 Magdeburg Projekt7
03.02.2012 Berlin Naherholung Sternchen
04.02.2012 Hannover Cafe Glocksee
24.02.2012 Nürnberg Stereo
25.02.2012 Passau Zeughaus

 

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Song der Woche #50

Nach einer stressbedingten Pause melden wir uns pünktlich zu einem Montag mit dem inzwischen schon fünfzigsten Song der Woche zurück.
Dieser ist die tragische Dancenummer Not In Love von den Crystal Castles, einem Electro-Duo aus
Toronto, das sich dafür keinen Geringeren als 80er Legende Robert Smith von The Cure als Sänger mit an Bord geholt hat.

 

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Bombastisch: „Switchblade Smiles“ von Kasabian

Kasabian sind zurück. Am 19. September erscheint Platte Nummer vier mit dem wundervollen Titel Velociraptor (was auch immer der bedeuten mag). Die Band, die sich gerne als „Retter des Rock´n´Rolls“ aufspielt, protzt gerne mit derben Elektro-Rock-Beats. West Rider von 2009 brachte Kasabian auf den Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens, aber die Briten wollen weiter. Die erste Single Switchblade Smiles setzt gewaltig einen drauf. Dröhnende Gitarren dreschen auf großkotzige Elektro-Beats ein. Das Schreien von Gitarrist und Sänger Serge Pizzorno tut sein übriges. Fenomenal!

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Digitalism verschenken Song

http://www.facebook.com/digitalism

Don’t believe the hype heißt es ja im Allgemeinen immer – so aber nicht bei mir und Digitalism. Ja ich gebe es zu, ich bin erst jetzt durch den Hype um ihr zweites Studioalbum I Love You Dude auf das Hamburger Elektroduo aufmerksam geworden. Na und, dafür kann ich jetzt auch ihre älteren Songs abfeiern, die ihr alle schon nicht mehr hören könnt!
Aber genug davon, der Ausgangspunkt dieses Textes ist eigentlich, dass es mit Miami Showdown einen ziemlich geilen Track des oben genannten zweiten Albums zum kostenlosen Download gibt.
Dafür muss man nur auf Digitalisms Facebookpage gehen und seine E-Mail-Adresse angeben, um den Downloadlink zu erhalten. Klingt ziemlich einfach – ist es auch!

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Song der Woche #37

myspace.com/handsomefurs

Handsome Furs haben gerade erst ihr neues Album Sound Kapital veröffentlicht – und aus diesem stammt unser Song dieser Woche: What About Us.
Etwas elektronischer noch als die Vorgänger, aber die Songs des kanadischen Ehepaars Dan Boeckner und Alexei Perry zeichneten sich schon immer durch einen stampfenden Beat aus.
Boeckners Stimme klingt wie immmer klagend, konträr dazu und zu dem ebenfalls anklagenden Liedtext ist die eher fröhliche Melodie des Refrains gesetzt.

Dazu gibt es übrigens ein extrem freizügiges Video:

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Song der Woche #31

Germany Germany als Künstlername klingt erstmal ein bisschen komisch´, vor allem für einen kanadischen Musiker. Doch Drew Harris scheint genug von Deutschland begeistert zu sein, um sein Musikprojekt danach zu benennen.
So dürfte es ihn umso mehr gefreut haben, Songs zum Soundtrack des deutschen Indiependentfilms Marsmädchen beisteuern zu dürfen. Aus diesem Film stammen auch die Szenen zum Musikvideo zu Take Me Home, das ich euch heute als Song für die kommende Woche präsentiere.
Ein netter, chilliger Elektrosong, der zwar mehr leicht und oberflächlich zum abfeiern geeignet ist, dahingehend aber wirklich schön produziert ist. Eignet sich auch als Soundtrack zum Vorglühen oder zum im Hellen wieder nach Hause stolpern.

Kostenlos herunterladen kann man den Song übrigens auch ganz legal, über die Homepage des Labels.

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