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Satellite Stories im Ponyhof

Frankfurt, Sachsenhausen. Idyllische alte Häuser reihen sich aneinander, eine Kneipe nach der anderen. In der wohl namensgebenden „Klappergasse“ findet sich dann auch der Ponyhof, ein netter kleiner Club, der für gute Partys bekannt ist. Wieso ich bisher noch nicht da war, weiß ich selbst gar nicht.
Am Dienstag aber war es dann soweit, es war Zeit für die finnische Indieband Satellite Stories, auf dem vorletzten Konzert ihrer Deutschlandtour.
Zunächst wurde der noch spärlich bevölkerte Bühnenraum allerdings durch die deutsche Band Johann van der Smut angeheizt. Die drei Jungs, die auch kürzlich erst Kakkmaddafakka supportet hatten, machten mit ihrem Indiepop mit kaum verständlichen deutschen Texten viel Krach. Dabei waren sie aber sehr konzentriert bei der Sache und man kann schon sagen, dass es wohl eher Zeit wird für eine eigene Tour, bei der das Publikum mehr mitgeht. Aber sicher wird man von ihnen in Zukunft noch mehr hören.

Als es dann Zeit wurde für die Satellite Stories, hatte sich der kleine Bühnenraum schon um einiges mehr gefüllt. Mit der für die Tour namensgebenden neuen Single Anti Lover gings gleich sehr flott los und man konnte direkt den Eindruck gewinnen, dass die vier finnischen „Satelliten“ richtig Vollgas auf der Bühne geben. Der fröhliche Partyindie würde bei großen Publikumsmengen für großes Chaos oder eventuell sogar den einen oder anderen Moshpit sorgen, in Frankfurt ging es dagegen eher ruhiger aber aufgrund der netten Atmosphäre irgendwie familiär zu. Wer sich schon vorher mit der Band mal befasst hatte, konnte sich auch über einige neue Songs freuen, die schon vom kommenden Album zeugen. Im September soll es soweit sein, bis daher muss man noch mit der Promo-EP bestehend aus drei Songs vorlieb nehmen.

Dabei sind die schnellen und fröhlichen Songs wie gemacht für Live-Konzerte – besonders wenn gerade Sänger Esa alles gibt und wie verrückt auf die Rhythmusgitarre reinhaut. Wobei man auch Leadgitarrist Marko nicht vergessen sollte – seine schönen Melodien sind das Salz in der Satellite Stories – Suppe. Natürlich gaben auch Jyri am Bass und Olli-Pekka an den Drums alles, um die 110 Prozent aus jedem Song herauszuholen. Und gegen Ende hatten sie dann auch das erst (unverständlicherweise) zögerliche Publikum auf ihrer Seite – beim Abschlussknaller Kids Aren’t Safe In The Metro wurde dann auch lauthals mitgesungen.
Dass die Band zum ersten Mal auf so groß angelegter internationaler Tour war, war ihnen übrigens nicht anzumerken. Vielleicht nur der etwas schnelle Abgang ohne Zugabe aufgrund fehlender weiterer Songs zeugte noch davon, dass man da noch eine ziemlich junge Band vor sich hatte. Aber die nette Art, wie sie sich auf der Bühne präsentierten, so ganz freundlich und nah am Publikum, ließ einen auch das verzeihen und sich einfach über den schönen Konzertabend freuen.

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Eingeordnet unter Live

Satellite Stories kommen nach Deutschland

satellitestories.com

Satellite Stories, die freundliche Indiepop Band aus Oulu, Finnland gehen den nächsten Schritt in ihrer Bandentwicklung:  Nachdem sie diesen Sommer bei einigen größeren Festivals in Finnland auftraten (u.a. das Provinssirock-Festival mit Bands wie Pendulum, System of a Down oder Hadouken!), gehen sie im September zum ersten Mal im euopäischen Ausland auf Tour.
Dabei machen die vier Finnen auch mehrfach in Deutschland Station:

16.9. in Berlin,  Roter Salon
17.9. in Hamburg, Molotow
21.9. in Düsseldorf, Pretty Vacant
25.9. in Regensburg, Heimat

Mit im Gepäck haben sie auch ihren neuen Song Family, ein fröhlicher Up-tempo Song, der direkt ins Ohr geht:

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Eingeordnet unter On Tour

French Films mit dem Soundtrack für eine Mittsommernacht

http://www.myspace.com/frenchfilmsofficial

Wie wir bei Satellite Stories ja schon festgestellt haben, gibt es inzwischen auch in Finnland, dem Metal-Land schlechthin, junge aufstrebende Indiebands, die sich gar nicht so „typisch finnisch“ anhören. French Films aus Helsinki sind eine dieser Bands, die sich viel mehr an  The Drums orientieren. Das ist zum einen der Style mit den auf alt gemachten Fotos, zum anderen natürlich die Musik. Ebenso wie bei The Drums klingen die verspielten, hallenden Gitarren verträumt und sommerlich. Trotzdem sind French Films nicht einfach eine Kopie der letztes Jahr so erfolgreichen amerikanischen Band. Besonders gesanglich unterscheiden sie sich dann doch sehr, da dieser viel tiefer ist und deshalb eher an Joy Division oder Interpol erinnert. Zugegebenermaßen gefällt mir persönlich gerade das nicht so gut, da ich höhere Stimmen bevorzuge, aber das ist ja eben doch sehr subjektiv.
Insgesamt betrachtet bilden  die einerseits fröhlichen, andererseits sehnsuchtsvoll in die Ferne blickenden vier Songs auf der EP Golden Sea den perfekte Soundtrack für eine Mittsommernacht, womit dann doch die finnische Herkunft passt.

Sehr schön anzusehen ist das Video zur Single Golden Sea, das ebenfalls Fröhlichkeit und Sehnsucht in schönen Farben – und natürlich auf alt gemacht – vermittelt:

Das meiner Meinung nach beste Lied der EP ist Lift Me Up:

Dass die Band im Kommen ist merkt man daran, dass sie bald einige Konzerte im Ausland, darunter auch in Deutschland, spielen werden. Die Daten:

20. Mai – Berlin – Postbahnhof
21. Mai – Berlin – Privatklub
22. Mai – Stuttgart – Keller Club
28. Mai – Köln – Weekdays

Ich bin mir sicher, von der Band werden wir in Zukunft noch mehr hören!

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Eingeordnet unter Bands im Blickpunkt

Satellite Stories im Interview

http://www.facebook.com/satellitestories

Von Mainz nach Oulu, Finnland, das ist nicht gerade ein Katzensprung. Und deshalb auch nicht einfach mal so zu bewältigen für eine arme Studentin, die ein Interview mit einer interessanten jungen Band aus eben dieser finnischen Hafenstadt führen möchte. Doch es zum Glück gibt es da einen Ausweg: ein E-Mail Interview!

Satellite Stories hatten wir euch schon einmal kurz vorgestellt mit dem Song der Woche Helsinki Art Scene. Fröhlich, spritziger Indiepop, wie er auch mit Kids Aren’t Safe In The Metro und Mexico, den anderen zwei Liedern auf ihrer Promo EP geboten wird. Dieser Partyindie, wie sie es selber nennen, macht Spaß und bringt einen automatisch zum Tanzen.
Viele Hintergrundinformationen sind über sie im Internet nicht zu finden, aber im E-Mail Austausch merkt man schnell, dass das vier sehr sympathische Jungs sind, die sich hinter ihren Satelliten Pseudonymen verstecken.

How did you all get into Satellite Stories?

Our singer Esa and drummer Olli-Pekka met during a boring lecture at the university, and started talking about music. They decided to start a band and asked Jyri to play bass. A bit later Marko joined the band to play guitar.

Is there an interesting story about how you chose this name for the band?

In the early days we had a song called Satellite Stories. The title of the song sounded cool so we decided to choose it as a band name.

Your Myspace lists Vampire Weekend, The Wombats and Two Door Cinema Club as your influences. What do you like about those bands?

We love the positive energy these bands have in their music! This is something we also want to include in our songs. Danceable and not too serious. Also, these bands really know how to write catchy and strong songs, and they all have their unique sound.

Are there also „older“ bands who have influenced you?

We´ve all been music fans for years, and made different styles of music. So there is a wide range of music style and bands from electronic dance music to indie rock that we´ve been influenced by. We have a blog (in finnish) at indiansummerindie.com where you can read about some of the music we like.

How did you know that you are the most blogged Finnish band 2010 (congratulations for this!)?

Well, in late 2010 we realized, that we must be the blogged finnish band that year, since we got that much of attention with our promo EP. It´s kind of a playful award we gave ourselves 😀 Anyone who wants to check the facts can just use Hypem.

Why don’t you want to be in Helsinki Art Scene? 😀

There´s nothing wrong with Helsinki Art Scene, we wrote that song few days before we had a gig in Aalto Art University student party in Helsinki, and those lyrics were kind of a harmless joke to that gig. But it sounded kind of cool and we didn´t felt like changing those words anymore. Maybe the lyrics could also have something to do with the attitude, that Helsinki (and southern Finland) is not the only cool and lively place in Finland!

In the rest of Europe, people mainly know metal bands from Finland. How do you see the Finnish music scene? Is it hard to establish an Indie band with, let’s say, positive tunes there?

There´s a lot of new talented bands coming up our music scene, with more „indie“ sound. But it´s true, most of the finnish bands are about metal, especially in our home town Oulu. But we believe that there is also room for other kind of music. For us metal music is too depressive, we want to see the positive side of things! If the metal bands are the long and cold winter, we want to be that short, yet wonderful finnish summer!

Which steps will you take next? Do you have plans for an album?

We are soon going to studio to record a couple of new songs. There are some secret plans, but we can´t tell them yet 😉 You just have to stay tuned, and expect the unexpected!

Kiitos!

Das klingt viel versprechend und wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Weitere Informationen zu Satellite Stories gibt’s hier: http://www.myspace.com/satellitestories

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