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Foals: „My Number“ als Studio-Version

Vor kurzem haben wir den Live-Auftritt von Foals bei Jools Holland gepostet. Der neue Track „My Number“ ist eine Auskopplung vom drittenAlbum „Holy Fire“, das im Februar erscheint. Jetzt gibt es die Studio-Version auf YouTube zu hören. Leider ist die Live-Version um einiges besser als das Original – viel mehr Dynamik und weniger Mehrstimmen-Gesang. Was meint ihr?

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Foals: Neuer Track live

Mit ihrer ersten Single „Inhaler“ haben Foals bereits ihr Comeback angekündigt. Am Dienstag traten sie bei Jools Holland im englischen TV auf und präsentierten einen weiteren neuen Track „My Number“. Ganz im „Total Live Forever“schen Style schwingt und pulsiert das Stück auf dem Indie-Dancefloor. So kennen und lieben wir Foals.

Ihr drittes Album „Holy Fire“ erscheint am  19. Februar in Deutschland.

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Foals: Neues Album im Februar und Clip zu „Inhaler“

Die Fohlen melden sich mit neuer Single und neuer Platte zurück. Der Nachfolger von „Total Life Forever“ wird am 8. Februar erscheinen und trägt den Titel „Holy Fire“. Mit der ersten Auskopplung „Inhaler“ fahren Foals nicht gerade zimperlich auf. Funkig-dröhnende Gitarren und  schreiende Vocals von Sänger Yannis erinnern weit nicht mehr an die Indie-Pop Tage von „Antidotes“. Nur die plätschernden Gitarren-Riffs sind  sofort wieder herauszuhören. Das rockig-bombastische „Inhaler“ steht wohl Pate für einen neuen Sound der Briten, aber sie mögen es ja abwechslungsreich, wenn es um ihre drei Alben geht. Kann also nur wieder gut werden.

foals

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Grey Television – Fröhlich war gestern

„Wenn wir jetzt positive, fröhliche Regenbogen-Popmusik machen würden, dann nennen wir uns vielleicht Pink Bicyle. Aus dem Sinneskontext kann man sich erklären, warum wir uns Grey Television nennen.“, meinte Gitarrist Ben im Interview mit Kultmucke. Die fünf Berliner Musiker sind aber alles andere als eintönig. Ihr Experimental-Rock mixt elektronische Klänge mit typischen Indie-Tunes und jeder Song klingt so abwechslungsreich und professionell, dass man meint, die Band gebe es schon ewig. Eine bekannte Band haben die fünf Berliner schon längst auf ihrer Seite – Foals sehen in den Deutschen das nächste große Ding. „Keep an eye on Grey Television. They´re going to be the next big thing. They have a lot of potential“, so Frontman Yannis Philippakis. Ein besseres Feedback kann es für eine junge Band wohl nicht geben. Nicht verwunderlich, dass Grey Television schon für Foals als Support auftraf. Musikalisch ähneln sich die Bands auch ungemein. Fragments zum Beispiel klingt  sehr nach 2 Trees (Total Life Forever) – sphärische Klangwände, ruhige Vocals und eine Menge Energie.

Fragments

Grey Television ist eine der wenigen deutschen Bands, die nicht dem Standard Indie-Rock verfallen sind, sondern mehr Originalität beweisen. Zwischen romantischen Traumklängen und düsteren Elektro-Sounds geben sich Grey Television mal poppig-verspielt, mal experimentell und mal rockig. Die EP It´s All Inside Your Head ist seit letztem Jahr draußen und ein Album soll auch bald erscheinen. Der Track Audiophil/Hunted Deer mit seiner minimalistischen Melodie klingt nach galaktisch-sphärischem Rock. Eine zehnminütige musikalische Traumreise erwartet den Zuhörer. Nicht nur Foals konnte die Band begeistern, sondern auch Friendly Fires und These New Puritans nahmen sie mit auf Tour. Endlich mal eine deutsche Band, die mit dem internationalen Niveau mithalten kann.

Audiophil/Hunted Deer

Grey Televisions Sound ist nicht der leicht bekömmlichste und das genau zeichnet die Berliner aus. Fröhlich kann jeder, aber den Spagat zwischen Rock, Experimental und Dreampop zu schaffen, ohne seinen eigenen melancholischen Sound zu verlieren, ist eine Herausforderung. Das nächste große Ding? Definitiv.

It´s All Inside Your Head (2010)

Hier das Interview von Kultmucke mit Grey Television:

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Lieblingssongs 2010

Auf die Top of the Blog folgen nun die besten Songs 2010. Da es unmöglich ist, eine Reihenfolge festzulegen, präsentieren wir einfach die besten zwanzig Songs aus diesem musikalisch wertvollen Jahr.

Arcade Fire – Ready To Start

The Drums – Forever & Ever Amen

Two Door Cinema Club –  Costume Party

MGMT – Flash Delirium

Hadouken! – Rebirth

Kashmir – Still Boy

Jónsi – Sticks & Stones

Shout Out Louds – Fall Hard

FLL – The Esplanade

Nada Surf – Evolution

Foals – Blue Blood

Warpaint – Bees

We  are Scientists – Nice Guys

Best Coast – Each & Every Day

The Dead Weather – The Difference Between Us

Kings of Leon – The End

Paul Smith – North Atlantic Drift

Vampire Weekend – Giving up the Gun

Blood Red Shoes – Colours Fade

Beach House – Lover of Mine

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Sechs Songs, die abhängig machen

Musik ist bekannterweise die gesündere Droge und es gibt Lieder, die wirklich süchtig machen. Ich stelle jetzt mal sechs meiner persönlichen Rauschmittel vor, von denen ich einfach nicht genug kriegen kann. Vielleicht macht der eine oder andere Song euch beim Reinhören ja auch abhängig:)

The Wombats: Kill The Director: Mein Heroin unter den Songs; er wurde schon bereits in Lieder für die Ewigkeit erwähnt, aber ich muss diesen genialen Song einfach noch mal nennen. Nicht nur der eingängige Rhythmus ist überzeugend, sondern auch die coolen Lyrics, die mit This is no Bridget Jones enden. Etwas traurig, aber lustig. Der Song macht einfach nur gute Laune und ist jederzeit hörbar. Love it!

Maximo Park: Going Missing: Ebenfalls ein Lied für die Ewigkeit und deshalb mit Suchtpotenzial. Das gesamte Debütalbum A Certain Trigger macht sowieso abhängig und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass dieser grandioser Song hier auftaucht…

Warpaint: Bees: Der Track aus dem neuen Album The Fool ist eh sehr psychedelisch angehaucht und die Gitarrensounds sind so verzerrt, dass man fast in Trance gelangt. Ein idealer Song also, um sich für 4 Minuten der Realität zu entziehen. Das Debütalbum der vier Girls aus L.A. kann ich jedem empfehlen, der coolen Experimental-Post-Punk-Rock mag. Jeder einzelne Track lohnt sich!

Vampire Weekend: Walcott: Die süße Klaviermelodie macht das Lied zu einem echten Ohrwurm und hellt so manch grauen Alltag auf. Vampire Weekend sorgen mit ihrem coolen Weltpop sowieso für durchgehendes Re-Play und Walcott ist sicherlich eins ihrer besten Tracks. Ich freue mich schon auf das nächste Album, das mir wahrscheinlich auch wieder so manche Ohrwürmer beschert.

Foals: Blue Blood: Hammer Band, hammer Lied.  Auf ihrem zweiten Album Total Life Forver experimentieren die Jungs mit noch verzerrteren Gitarrenklängen, die die Ohren auf LSD treiben. Blue Blood ist praktisch der Vollrausch fürs Gehör und erzeugt bei jedem Klick ein Verlangen nach mehr. Foals sind der beste musikalische Beweis dafür, dass es auch ohne richtige Drogen geht, sich beflügelt zu fühlen. :>

The Horrors: Scarlet Fields: Um es vorweg zu sagen, The Horrors sind einer der außergewöhnlichsten Bands, die ich jemals gehört habe. Ihr Sound klingt wie niemand sonst und geht wirklich unter die Haut. Ihr bestes Lied ist Scarlet Fields vom zweiten Album Primary Colours und ich meine, dass es auch einer der besten Indie-Songs ist, die ich kenne. Der schwer psychedelische Klang bringt mich bei jedem Hören aus der Fassung und es ist ein wahrer Rausch fürs Gehör. Dieser Track wird einfach nie langweilig für mich werden und ich könnte ihn in Endlosschleife hören.

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Foals: „Blue Blood“ Music Video

WTF???????

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Foals: „2 Trees“ Video

Wenn man mal kein Bock hat, vor die Kamera zu treten, dann bedient man sich einfach mal mit hässlichen Pappmaché-Puppen, die die Band simulieren. Na dann… Ich warte immer noch auf das Blue Blood-Video!!!

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Traumreise mit den Fohlen

Das Meer rauscht gleichmäßig auf die Felsen zu, der Wind säuselt um die Nase, die Luft ist rein und klar. Du schwebst in einer Traumwelt, das tiefe Blau umgibt dich. Du hast das Gefühl, dass sogar das Blut in dir blau ist.  Du blickst in den Himmel und siehst einen riesengroßen Vogelschwarm, der über dir streicht. Es ist trotzdem still. Du stehst auf und kommst zu einem langen Sandstrand aus schwarzem Gold  mit Blumensträuchern und Palmen. Du glaubst, du bist in Miami. Von irgendwo hörst du ein galoppartiges Geräusch, weißt aber nicht woher. Du legst dich in den warmen Sand und streckst die Arme aus. Er ist sehr weich und du schließt die Augen. Es erklingt eine Gitarrenmelodie. Du wachst auf.

Die Platte „Total Life Forever“  ist zu Ende und du bist wieder in der Realität. Das neue Album der Foals, zu deutsch „Fohlen“, das im Mai 2010 erschienen ist, lädt zum Träumen ein. Die Sounds sind wesentlich entspannter und melodischer als die des Vorgängers „Antidotes“ aus dem Jahr 2008.  Schaut man sich nur das Video zur zweiten Single „This Orient“ an, so wird der Stilwechsel des Foals-Sounds deutlich. Die Band spielt in Mitten einer Traumlanschaft aus Vögeln, Blumensträuchern und verschiedenen Lichteffekten. Dazu die beruhigende Stimme des Sängers Yannis Philippakis, der die Lieder ausgeglichener als sonst singt. Zehn Songs beinhaltet die neue Platte der englischen Indie-Band, die von Musikzeitschriften durchweg positive Kritik bekam. Das Album klingt in sich stimmig und weitaus harmonischer als die Debütplatte. Der Track „Total Life Forever“ ist der groovigste und tanzbarste, der mit Rasseln und verzwackten Gitarrenrhythmen unterlegt wird. „Afterglow“ erinnert als achter Song des Albums noch am ehesten an das vertrackte Math-Rock Meisterwerk „Antidotes“, das komplexer und chaotischer wirkt. Trotz der Entwicklung zur Harmonie und Melodie, steht das zweite Album dem ersten in nichts nach. Die typischen ineinander verwobenen Gitarrenmelodien bleiben erhalten und beide Alben bildenjeweils einen einzigartigen Sound heraus. Die fünfköpfige Combo aus Oxford, die 2005 ihre Band gründete, wurde mit ihrem ersten Album zum typischen Vertreter des Math-Rock, der sich durch gitarrenlasitge Rhythmen und abgehackte Melodien auszeichnet. „Antidotes“ besticht durch experimentellen Progressive Rock mit Post-Punk Elementen. Mit „Total Life Forever“ wolle sich die Band „eher dem Ausdruck, als der ganz bewussten Auseinandersetzung widmen“. Damit reiht sie sich in die Gruppen ein, die vom experimentellen ersten Album zum melodischen zweiten Werk übergehen. The Horrors haben ebenfalls so eine ähnliche Entwicklung durchgemacht. Das neueste Werk zielt auch auf langsam aufgebaute Sound-Höhepunkte aus, wie sie vor allem bei der tiefgründigen Ballade „Spanish Sahara“ und dem Tanzwerk „Black Gold“ deutlich werden.  Die Band selbst bezeichnet die neue Platte als“ Traum eines sterbenden Adlers“ und auch das  Albumcover, auf dem die Bandmitglieder unter Wasser schweben, passt zum leichtfüßigen Dance-Sound des Indiewerks. „Now the waves they drag you down. Carry you to broken ground. Though I find you in the sand. Wipe you clean with dirty hands.“ Das Meer ist sicherlich ein Leitmotiv der ganzen Platte. Auch der erste Track „Blue Blood“ zeichnet sich durch schwerelose Melodien aus und regt zum Tanzen an. Selbstfindung ist ebenfall ein Thema einiger Songs wie in „Blue Blood“.  „You showed me my way back home. To where I was born. To where I belong.“ Die jungen Musiker sind gereift und wollen sich stärker mit ihren Melodien ausdrücken, was „Total Life Forever“ deutlich verzeichnet.  Foals sind eine der wenigen Bands, die es verstehen, ihren Stil weiterzuentwickeln, ohne die Besonderheit ihres Sounds zu verlieren. „Antidotes“ und „Total Life Forever“ sind zwar sehr unterschiedich, doch der rote Faden von verwobenem Gitarrenklimpern ist weiterhin herauszuhören.

Also wird die Platte wieder eingelegt und du begibst dich wieder in eine Welt von Vogelschwärmen, tiefblauen Unterwasserwelten und rosafarbenen Sträuchern. Und irgendwo in der Ferne ist auch das Galopp eines jungen Fohlens zu hören.

http://www.foals.co.uk/entry/

www.myspace.com/foals

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