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Song der Woche # 43

Der neue Song der Woche kommt von Howling Bells und heißt Low Happening von ihrer Debütplatte. Die Australier sind mindestens genauso cool wie Scanners und rocken wie Dum Dum Girls und Warpaint. Die Band, die von ihrer Heimat nach England gezogen ist, trat schon im Vorprogramm von Coldplay und The Killers auf. Ihre dritte Lp The Loudest Engine erscheint am fabelhaften 12. September.

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The Kooks: „Junk Of The Heart (Happy)“ Video

Und schon gibt es den nächsten Clip von The Kooks. Junk of The Heart (Happy) heißt die neue Single, die den gleichen Titel wie das Album trägt (Release: 9. September). Wie von The Kooks gewohnt, ein fröhlicher Indie-Rock-Song. Das dritte Album der Dritten wird musikalisch nicht viel anderes bieten als die beiden davor. Muss aber auch nicht sein. The Kooks sind wie immer top.

http://www.tape.tv/vid/134431

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Grey Television – Fröhlich war gestern

„Wenn wir jetzt positive, fröhliche Regenbogen-Popmusik machen würden, dann nennen wir uns vielleicht Pink Bicyle. Aus dem Sinneskontext kann man sich erklären, warum wir uns Grey Television nennen.“, meinte Gitarrist Ben im Interview mit Kultmucke. Die fünf Berliner Musiker sind aber alles andere als eintönig. Ihr Experimental-Rock mixt elektronische Klänge mit typischen Indie-Tunes und jeder Song klingt so abwechslungsreich und professionell, dass man meint, die Band gebe es schon ewig. Eine bekannte Band haben die fünf Berliner schon längst auf ihrer Seite – Foals sehen in den Deutschen das nächste große Ding. „Keep an eye on Grey Television. They´re going to be the next big thing. They have a lot of potential“, so Frontman Yannis Philippakis. Ein besseres Feedback kann es für eine junge Band wohl nicht geben. Nicht verwunderlich, dass Grey Television schon für Foals als Support auftraf. Musikalisch ähneln sich die Bands auch ungemein. Fragments zum Beispiel klingt  sehr nach 2 Trees (Total Life Forever) – sphärische Klangwände, ruhige Vocals und eine Menge Energie.

Fragments

Grey Television ist eine der wenigen deutschen Bands, die nicht dem Standard Indie-Rock verfallen sind, sondern mehr Originalität beweisen. Zwischen romantischen Traumklängen und düsteren Elektro-Sounds geben sich Grey Television mal poppig-verspielt, mal experimentell und mal rockig. Die EP It´s All Inside Your Head ist seit letztem Jahr draußen und ein Album soll auch bald erscheinen. Der Track Audiophil/Hunted Deer mit seiner minimalistischen Melodie klingt nach galaktisch-sphärischem Rock. Eine zehnminütige musikalische Traumreise erwartet den Zuhörer. Nicht nur Foals konnte die Band begeistern, sondern auch Friendly Fires und These New Puritans nahmen sie mit auf Tour. Endlich mal eine deutsche Band, die mit dem internationalen Niveau mithalten kann.

Audiophil/Hunted Deer

Grey Televisions Sound ist nicht der leicht bekömmlichste und das genau zeichnet die Berliner aus. Fröhlich kann jeder, aber den Spagat zwischen Rock, Experimental und Dreampop zu schaffen, ohne seinen eigenen melancholischen Sound zu verlieren, ist eine Herausforderung. Das nächste große Ding? Definitiv.

It´s All Inside Your Head (2010)

Hier das Interview von Kultmucke mit Grey Television:

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The Kooks: Drittes Album im September

The Kooks sind zurück! Am 12. September (ein Tag, an dem viele gute Platten erscheinen werden) gibt es das neue Werk Junk of a Heart zu kaufen. Damit dürfen Fans die dritte Platte der vier Briten ergattern. Erste Single wird Is it Me sein, die ganz im Kooks Style nach fröhlichem Brit-Rock klingt . Wenigstens mal eine Band, die die Finger von Elektronik lässt.

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The Horrors: „Skying“- Aufbruch zu neuen Ufern

The Horrors sind eine markante Band- nach wie vor. Ob mit düsterem Goth-Rock (Strange House), Psychedelischem Krautrock (Primary Colours) oder poppigeren Klängen auf Skying – Der Horrors-Touch bleibt bestehen. Zunächst die tief hallende Stimme von Faris Badwan, die zwischen sanft-leise und laut-agressiv abwechselt. Die dröhnende Gitarre von Josh Hayward zeigt weiterhin Präsenz auf der Platte. Dazu kommt die Psychedelischen Effekte durch Keys und Synthesizer, die schon spätestens seit Primary Colours zum Markenzeichen der Band geworden sind. Wenn man so will, ist Skying nur der konsequente Weg ihrer Sound-Entwicklung. Ruhiger, Gelassener, Gemäßigter- Klingt zunächst auch automatisch schlechter,  ist bei den fünf Rockern aus London aber nicht der Fall.

Changing The Rain: Over closer through figures collide, open eyes to awake (…) Der Opener von Skying leitet schon dahin, was an der neuen Platte anders ist. Romantische Natur-Poesie in den Lyrics, gewaltige Keyboards-Effekte, mehr Instrumente. Im Intro von Changing The Rain dominieren die Tast-Instrumente und künstlichen Sounds. Badwans Stimme klingt viel ruhiger als auf den Platten davor und hat etwas Verspieltes.

You Said: Weiter geht es mit einer großen Portion Elektronik und klirrenden Sounds, eingebettet  in verträumten Klang-Wänden. Die ersten zwei Tracks sind sich ziemlich ähnlich. Als ob You Said die Fortsetzung von Changing The Rain wäre….

I Can See Through You: Grooviger Kraut-Rock mit Sixties-Einschlag (Cat´s Eyes lässt grüßen). Vielleicht ein Überbleibsel von Primary Colours. I Can See Through You ist textlich einfach gehalten und äußerst Single-verdächtig. I´ve got the church key, moving in the night (…) – hat was Mystisches.

Endless Blue: Längeres Techtelmechtel zwischen Bass und Trompeten. Man denkt, es geht so weiter, aber nach 2 Minuten kommt die 180 Grad Wende – It´s Time for Josh´s Guitar! Dröhnende Psychedelic Shoegaze vom Feinsten. Everything seems so far behind (…) in Endless Blue..Der Track wurde bereits im Sommer 2010 auf diversen Festivals gespielt und weist noch Einfluss vom vorherigen Album auf. Endless Blue ist definitiv einer der besten Tracks, gerade wegen dem überraschend abrupten Bruch nach der Hälfte des Liedes.

Dive In: Verträumte Natur-Poesie, musikalisiert mit poppigem 80er Verschlag- Eines der Lieder, die auf die Seite der „zugänglicheren Tracks“ gehören. Badwan singt wie eine leidender Liebender mit Phrasen wie she turned the wind, combed through her hair, like high notes tinkling furrows across the sky– Er sollte mal ein Buch mit Natur-Gedichten schreiben.

                                                                           So sah die Band noch 2007 aus – ganz ihrem Goth-Rock gerecht

Gruselig? Fehlanzeige – The Horros müssten sich eigentlich umbenennen

Still Life: Simple Minds hin oder her- Die erste Auskopplung aus Skying beweist, dass The Horrors reifer geworden sind. Ein größere Intrumenten-Zahl, weiche Elektro-Rhytmen und ausgeglichene Vocals. Still Life ist der Inbegriff von Aufbruch und neuen musikalischen Wegen. Don´t hurry , give it time, things are the way they have to be (..) Die Band ist anscheinend an sich gewachsen und weiser geworden. Vor vier Jahren sah das mit ihrem Schocker-Image aber noch ganz anders aus.

Wild Eyed: Verträumt-Minimalistischer Pop mit einem Badwan, der bisschen so klingt, also würde er eine Gute-Nacht Geschichte erzählen. Die Trompeten zum Ende hin geben dem Track einen feierliche Note. Wild Eyed ist ein Song, den man beim ersten Anhören leicht überhört, aber nach mehreren Malen einen ganz benebelt. Er ist leicht, groovig und geheimnisvoll- ein verstecktes musikalisches Juwel.

Moving Further Away: Der längste Track auf dem Album und von einigen als der beste bezeichnet. Moving Further Away trägt Grundzüge von Sea Within The Sea (Primary Colours). Der lange Instrumenten-Part in der zweiten Hälfte des Liedes versetzt den Zuhörer mit seinem ausschweifenden Synthie-Sound und Shoegaze-Riffs in Trance-ähnliche Zustände. Berechtigte Begeisterung.

Monica Gems: Klingt nach abgehacktem Dissonanz-Chaos, inspiriert von dem gleichnamigen Juwelier in London. In den Lyrics ist er zwar nicht erwähnt, aber laut Rhys Webb mag die Band einfach Namen in ihren Songtiteln.

Oceans Burning: Der Schluss-Track rundet die Platte bekanntlich ab. Oceans Burning schwelgt am Anfang als romantische Dreampop- Ballade zwischen lodernden Synthie-Tunes und hallenden Echos. It´s a joy to see you waiting there. Eine Psychedelische Reise über den brennenden Ozean. In den letzten zwei Minuten werden die Drums schneller und die Keys säuseln wie Wind um die Ohren. Oceans Burning vereint noch mal alles, was Skying zu bieten hat- endlos scheinende Synthie-Schleifen, klirrende Gitarren und tonmalerische Melodien.

Ohne Zweifel- The Horrors sind deutlich poppiger geworden. Ihr Psychedelic Shoegaze Sound ist immer noch präsent, aber auf gleicher Höhe mit Synthiepop-Parts. Die selbst produzierte Platte ist wohl das bis jetzt experimentellste Album, wenn auch das zugänglichste. Es bliebt zu hoffen, dass sie sich bei der nächsten Platte nicht ganz dem Mainstream zuschreiben. Die Zeiten der eigenwilligen Totengräber-Inszenierung sind vorbei und ist wohl Zeit, zu neuen musikalischen Sounds aufzubrechen. Den Briten ist aber zu vertrauen, dass sie trotzdem noch ihren eigenen, unkonventionellen Sound beibehalten.

Still Life Video

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Song der Woche # 35

Sehr verspätet, aber immerhin für das Wochenende sind Cloud Control am Start. Das australische Quartett mischt derzeit die Indie-Szene mit ihrem folkigen Indie-Rock auf und sorgen mit Meditation Song # 2 für einen gewaltigen Ohrwurm. In ihrem Heimatland sind die Vier schon groß. Ihr Debüt Bliss Release ist seit letztem Jahr hier erhältlich. Cloud Control waren schon mit Foo Fighters auf Tour. Fazit: Es kann nur bergauf gehen.

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Bombay Bicycle Club in der Batschkapp

Dass Bombay Bicycle Club eine fleißige Band sind, ist bekannt. Für ihr neuestes Album A Different Kind of Fix, das am 12. September erscheint, ging das Quartett auf Promo-Tour und landete in Frankfurt. Begleitet von den Indie-Rockern Flashguns (guter Geheimtipp), spielten BBC ihre größten Hits, unter anderem auch neue Tracks. Nur eines fehlte: Songs aus dem zweiten Album Flaws. Kein einziges Akkustik-Lied. Etwas schade.  Always Like This, Evening /Morning oder Cancel On Me vom Debüt fanden großen Anklang beim Publikum. Und immer wieder zu beobachten- das Dauerlächeln von Sänger Jack Steadman. Er wirkte so, als ob er während des gesamten Auftritts in sich hineinlächeln würde. Sympathisch, sympathisch allemal. Das junge Alter der Band war bei der Professionalität fast vergessen.

                                                                                                                Der Sänger von Flashguns

Neue Song wie Shuffle oder How Can You Swallow So Much Sleep animierten zum Tanzen. BBC haben wieder alte Pfade eingeschlagen. Schneller tanzbarer Indie-Rock mit Gute-Laune-Faktor. Somit scheint der Ausflug ins Folk-Genre mit Flaws (2010)  einmalig gewesen zu sein – Was die Playlist auch beweist. Live ist die Band jedenfalls absolut sehenswert. Konzentriert, aber nicht abgehoben. Bei Always Like This gröhlt die Menge mit – und Jack Steadman grinst in sich hinein.

Live bei Glastonbury mit Shuffle:

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Bombay Bicycle Club: „A Different Kind Of Fix“

Es gibt Neues von den Strebern unter den Musikern. Bombay Bicycle Club werden am 29. August ihr drittes Album A Different Kind Of Fix veröffentlichen. Jedes Jahr werden Fans von den vier Londonern mit neuer Musik versorgt. Vorbildlich. Mit ihrem Drittling kehren die Jungs wieder Richtung Indie Rock zurück und bescheren uns mit groovigen Gute-Laune Tracks. Jack Steadmans Stimme geht nach wie vor nicht aus dem Kopf und wertet die Stimmung sofort auf.

Einen Vorgeschmack auf den neuen Sound bot schon How Can You Swallow So Much Sleep, der auf dem Eclipse-Soundtrack erhältlich ist. Fazit: Ein überdimensionaler Ohrwurm und vieeeel zu gut für Twilight.

Die erste Single Shuffle ist Föhlich-Pop pur und man möchte auf dem Klavier mitklimpern. Groovig schön.

29. August bitte fett im Kalender anstreichen. Ihr bekommt wieder sehr gute Musik.

Tracklist:

How Can You Swallow So Much Sleep

Bad Timing

Your Eyes

Lights Out, Words Gone

Take The Right One

Shuffle

Beggars

Leave It

Fracture

What You Want

Favourite Day

Still

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Ein Hoch auf Berlin – „In dieser Stadt“ von Untertagen

Berlin, Berlin, Berlin, du bist so schön. Da ich erst neulich in der Metropole war, erinnert mich das Video von Untertagen an die coole Zeit in der Hauptstadt. Die Aschaffenburger Indierocker  betonen in ihrem Musikvideo zu ihrer Single In dieser Stadt die Schnelllebigkeit Berlins und dass man sich manchmal schnell fremd in der Big City fühlen kann. Ganz nach britischem Vorbild spielen die vier Jungs gitarrenlastigen Indie und haben mit ihrem Cover zu Money Boy´s Dreh den Swag auf  schon für Furore im Internet gesorgt. Ihre EP In dieser Stadt  ist mit vier lockeren Indie-Songs seit November erhältlich.

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