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Kasabian: Video zu „Neon Noon“

Selbst ist der Mann. Serge Pizzorno von Kasabian hat selbst zur Kamera gegriffen und ein Video zu Neon Noon aus  dem neuen Album Velociraptor! gedreht. Nur das i-Phone und 4 Spiegel hat der Gitarrist verwendet, um einen psychedelischen Clip zu produzieren. Diesen könnt ihr euch auf der NME-Homepage anschauen.

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Listen 2011

Alles, was dieses Jahr musikalisch gut war, haben wir hier mal in Listen gepackt – allerdings nicht in Reihenfolge geordnet, da das wieder in Mord und Totschlag geendet hätte, bis wir uns mal einig geworden wären.

Songs

Digitalism – 2 Hearts
Kasabian – Switchblade Smiles
Metronomy – The Bay
Washed Out – Amor Fati
Kasabian – Days Are Forgotten
The Rapture – How Deep Is Your Love?
The Black Keys – Lonely Boy
The Drums – Money
Kakkmaddafakka – Your Girl
FM Belfast – Vertigo
Sin Fang – Fall Down Slow
Gotye – Somebody That I Used To Know
M83 – Midnight City
Gypsy & the Cat – Jona Vark
Metronomy – The Look
Fleet Foxes – Sim Sala Bim
M83 – Reunion
Bombay Bicycle Club – Lights Out, Words Gone
Cat’s Eyes – Face In The Crowd
Lana Del Rey – Born To Die
The Horrors – I Can See Through You
Wild Beasts – Bed Of Nails
S.C.U.M – Days Untrue
Austra – Beat & Pulse
Anna Calvi – No More Words
Atlas Sound – Te Amo
Washed Out – Eyes Be Closed
The Kills – Nail In My Coffin
French Films – Pretty in Decadence
Big Deal – Chair


Alben

Kasabian – Velociraptor
bombastisch, mitreißend, verwegen, explosiv

Washed Out – Within Without
entspannt, hallend, träumerisch

Kakkmaddafakka – Hest
fröhlich, lustig, Partystimmung

Sin Fang – Summer Echoes
sphärisch, Sommer, ruhig, experimentell

French Films – Imaginary Future
schwerelos, nachdenklich, Surf, poppig

The Horrors – Skying
psychedelisch, Synthie, geheimnisvoll, Natur-Lyrics

Bombay Bicycle Club – A Different Kind Of Fix
sanft, melodiös, tiefgründig,

Cat’s Eyes – Cat’s Eyes
retro, düster, multi-instrumental, abwechslungsreich

The Kills – Blood Pressures
dreckig, laut, edgy, Blues, rockig

Wild Beasts – Smother

atmosphärisch, sinnlich, melodiös, ruhig

Videos

Coldplay – Paradise

FM Belfast – Vertigo

Lykke Li – Sadness Is A Blessing

French Films – You Don’t Know

Metronomy – She Wants

Kasabian – Re-Wired

The Horrors – Still Life

Emily & The Woods – Steal His Heart

Fleet Foxes – Grown Ocean

Summer Camp – Down

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Kasabian – Velociraptor!

Kasabian – was gibt es zu der britischen Überband im Moment eigentlich noch zu sagen, das sie nicht schon selbst von sich gegeben haben? Mit ihrem 4. Album Velociraptor! haben sie uns jedenfalls ein ziemlich dickes Ding vorgesetzt, das beim ersten Hören gar nicht komplett erfasst werden kann.

Serge Pizzorno äußerte sich laut NME folgendermaßen zum neuen Album: ‚It’s heavier than I thought it would be. It squares up to you and doesn’t leave you alone. It’s really in your face. It’s a real jukebox album, just tune after tune, with really strong verses and really strong choruses.
Das beschreibt die Platte eigentlich ziemlich gut. Es ist tatsächlich ein Album, das einen nicht mehr loslässt. Ich persönlich habe schon lange kein Album mehr so intensiv gehört wie Velociraptor!. Mit jedem Hören wächst es, jeder Song hat etwas Besonderes, etwas Fesselndes, und man kann immer neue Facetten erkennen. Dabei sind sich Kasabian musikalisch treu geblieben – ihre weitläufigen früheren Experimente münden jetzt allerdings in komplett in sich geschlossene, sehr gute Songs. Diese sind am besten einzeln zu betrachten, denn ein in sich geschlossenes Album mit einem übergeordneten Zusammenhang kann man Velociraptor! nicht nennen.

Nicht nur der Titel des Albums oder die vollmundigen Ansagen zeigen, dass Kasabian auf Angriff gehen: der Eröffnungssong Let’s Roll Just Like We Used To beginnt mit einem Gongschlag und einer Fanfare. Danach entspannt sich eine mitreißende Hymne an die Jugend und längst vergangene Zeiten.
Nicht weniger energiegeladen geht es mit Days Are Forgotten, der zweiten Single des Albums, weiter. Ein rollender Beat wie man ihn von alten Kasabian-Hits kennt,  Tom Meighans aggressiv-fordernder Gesang, ein leicht psychedelischer Backgroundchor und ein perfekt produzierter Refrain machen diesen Popsong im besten Sinne des Wortes aus.
Mit Goodbye Kiss kommt die einzig wirkliche Ballade daher, die zwar ein wenig das Tempo rausnimmt, aber für einen langsamen Song eigentlich immer noch zu schnell ist und alles balladeske sehr gut konzentriert: Man fühlt die Wehmut, ohne dass der Song zu kitschig wird, während die traurig-schöne Geschichte einer vergangenen Liebe erzählt wird.
Relativ ruhig geht es dann auch mit La Fee Verte weiter, meiner Meinung nach einer der besten Tracks des Albums, besonders wegen der schönen Melodie des Refrains. Der Text zitiert nicht nur ganz direkt zu Beginn den wohl berühmtesten LSD-Song der Musikgeschichte (Lucy in the Sky With Diamonds von den Beatles), sondern klingt auch sonst ziemlich nach einem Trip, was auch durch die musikalischen Mittel noch einmal verstärkt wird.
Der Titeltrack Velociraptor! fährt dagegen wieder schwerere Geschütze auf. Die aggressive Energie ist den ganzen Song über präsent, allerdings kann er mich melodisch sowie textlich nicht so sehr überzeugen.
Ganz anders Acid Turkish Bath (Shelter From The Storm):  Wie man vom Namen schon erwarten kann, ist es der psychedelischste Song des Albums und klingt außerdem sehr orientalisch. Mit 6 Minuten ist es außerdem das längste Lied, ist aber so abwechslungsreich, dass es nie langweilig wird.
Das darauffolgende I Hear Voices besticht durch seinen Beat und die dominante Keyboardmelodie, sowie durch seine Düsternis. Angeblich sollen die Lyrics auf Velociraptor! sehr viel persönlicher sein als früher, hoffentlich bedeutet das nicht, dass wir uns um Kasabian Gedanken machen müssen: My soul you can have it ‚cause it don’t mean shit. I’d sell it to the devil for another hit, heißt es darin nämlich. Klingt als Zitat aber ziemlich cool.
Re-wired danach hört sich wie ein typischer Kasabian-Song an, von den Instrumenten, dem Tempo und dem Aufbau her erinnert es stark an L.S.F. (Lost Souls Forever)  vom ersten Album – was beweist, dass es eben doch Bands gibt, die sich gleichzeitig weiterentwickeln wie sich treu bleiben können.
Natürlich klingt auch Man of Simple Pleasures nach Kasabian, wobei es auch an Oasis in guten Zeiten erinnert. Allgemein könnte man den Song schon fast als eine Art „Gute Laune – Song“ bezeichnen, allerdings mit einem düsteren Touch.
Switchblade Smiles, das vorab schon als Single veröffentlicht wurde, ist der extremste Song auf Velociraptor!, der durch seine zerstörerische Energie und die etwas verstörenden Schreie und Rythmuswechsel lebt. Die Grenze zwischen extrem cool und zu überladen erreichen Kasabian hier zwar, überschreiten sie aber nicht.
Nach diesem finalen Hammer kommt als 11. und letzter Track Neon Noon, sozusagen als „Rausschmeißer“. Der ruhige Song ist von der Struktur her ähnlich wie La Fee Verte, aber eindeutig etwas langweiliger. Ihn ans Ende zu setzen war die einzig richtige Entscheidung, wobei ein krachendes Ende mit Switchblade Smiles auch reizvoll gewesen wäre.

Man muss schon sagen, dass Kasabian mit Velociraptor! ein Meisterwerk gelungen ist, dass sie verdientermaßen in der Reihe von Britanniens Rockgrößen etabliert. Bis hierher kann ich außerdem für mich behaupten, dass wir es hier mit dem besten Album dieses Jahres zu tun haben.   

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Bombastisch: „Switchblade Smiles“ von Kasabian

Kasabian sind zurück. Am 19. September erscheint Platte Nummer vier mit dem wundervollen Titel Velociraptor (was auch immer der bedeuten mag). Die Band, die sich gerne als „Retter des Rock´n´Rolls“ aufspielt, protzt gerne mit derben Elektro-Rock-Beats. West Rider von 2009 brachte Kasabian auf den Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens, aber die Briten wollen weiter. Die erste Single Switchblade Smiles setzt gewaltig einen drauf. Dröhnende Gitarren dreschen auf großkotzige Elektro-Beats ein. Das Schreien von Gitarrist und Sänger Serge Pizzorno tut sein übriges. Fenomenal!

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Kasabian die vierte: „Velociraptor“

Und wieder so ein komplizierter Name als Titel für das vierte Kasabian Album. Velociraptor heißt das gute Stück und wird voraussichtlich im September erscheinen. Hier die Tracklist:

Let’s Roll Just Like We Used To’
‘Days Are Forgotten’
‘Goodbye Kiss’
‘La Fée Verte’
‘Velociraptor!’
‘Acid Turkish Bath (Shelter From The Storm)’
‘I Hear Voices’
‘Re-wired’
‘Man Of Simple Pleasures’
‘Switchblade Smiles’
‘Neon Noon’

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Kasabian: Kein neues „West Ryder“

         NME Photo Gallery

Die Arbeiten an der vierten Platte von Kasabian laufen auf Hochtouren. Serge Pizzorno und Tom Meighan schwärmen begeistert von ihrem neuesten musikalischen Coup. Pizzorno betonte, dass das Album, das Ende des Jahres erscheinen soll, keine experimentelle Linie wie sein Vorgänger West Ryder Pauper Lunatic Asylum verfolgt. Die Songs seien ordentlich und das neue Werk sei das Beste, was sie seit langer Zeit gemacht hätten. Ob die Neue West Ryder übertrumpft, werden wir Ende 2011 sehen.

NME Video zu den Studioaufnahmen

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Neues Kasabian Album im Oktober

Photo: NME Gallery

Wie Serge Pizzorno der Presse berichtete, wird voraussichtlich die vierte Kasabian Platte im Oktober erscheinen. Das Album mit unbekannten Titel muss nur noch gemixt werden und soll noch besser als das Erfolgsalbum  West Ryder Pauper Lunatic Asylum sein. Kasabian nahmen das Album in San Francisco und Los Angeles auf. Pizzorno beschrieb es als „epic“ und “ a positive record“. Wir sind gespannt.

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