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Verlosung: Warpaint in München

Die feschen Damen von Warpaint sind seit ihrem Debüt „The Fool“ in aller Munde und lieferten so einige grandiose Live-Auftritte ab. Am 19. Juli kommt die Band für eins von zwei Deutschlandkonzerten nach München – und ihr könnt dabei sein! Wir verlosen 2 x 2 Gästenlistenplätze für die Show in der Freiheiz.

Was ihr nur dafür tun müsst: Wir würden  gerne euren Lieblingssong von Warpaint wissen. Liket unsere Page auf Facebook  und postet euren Song als Comment unter den Facebook- Artikel. Mit etwas Glück seit ihr am 19. Juli live in München dabei. Einsendeschluss ist der 17. Juli. Die Gewinner werden dann in Facebook benachrichtigt. Viel Glück euch!

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I Heart Sharks Konzert im Arte-Stream

Gerade durch Zufall in der arte-Mediathek gefunden: der komplette Videomitschnitt des Berlin-Konzerts von I Heart Sharks.
Auch wenn das Konzert direkt live vor Ort sicher noch stärker war, lohnt es sich mal reinzuschauen, gerade wenn man einfach spontan mal ein bisschen Party im eigenen Zimmer machen möchte.

Hier klicken für das Video in der Arte-Mediathek.

 

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The xx: Neues Album im September

Auf diese Neuigkeiten haben wohl viele Indie-Fans sehnsüchtig gewartet. The xx haben ihr zweites Album „Coexist“ für diesen September angekündigt. Nach ihrem erfolgreichen Debüt wurde es erst mal still um das britische Trio. Nur live präsentierte es ein paar neue Songs als Vorgeschmackf für ihr neues Album. Die Platte wird laut Bandpage am 10. September erscheinen. Ob The xx ihrem minimalistischen Indie-Pop treu bleiben oder eine ganz andere Richtung einschlagen, bleibt abzuwarten. Die Antwort gibt es spätestens im Herbst.

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Glastonbury Gigs 2011

                                                                           http://www.glastonburyfestivals.co.uk/2011/gallery?result=2

Glastonbury 2011 ist leider schon vorbei, aber zum Glück gibt es Fernsehübertragungen, die viel Material aufgezeichnet haben. Auf dem größten Festival Europas tritt jedes Jahr das Who is Who der Musikbranche auf. Dieses Jahr gaben sich Coldplay, U2, The Kills, The Horrors und sehr viele mehr die Ehre. 2012 findet  kein Glastonbury statt wegen Arbeiten auf dem Gelände. Grund genug, sich paar Videos von Glasto-Gigs reinzuziehen.

The Horrors mit I Can See Through You (Skying), Who Can Say (Primary Colours) und Still Life (Skying)

Coldplay mit Every Teardrop Is A Waterfall

U2 mit I Will Follow

The Kills mit Heart Is A Beating Drum

White Lies mit Bigger Than Us

The Vaccines mit Post-Break Up Sex und Wreckin´Bar

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Baby Says The Kills Rock – Live in Berlin-Kreuzberg

Huxley´s Neue Welt. Berlin-Kreuzberg. Es ist der einzige Deutschland-Auftritt der Kills, die ihr neues Album Blood Pressures vorstellen. Das Huxley´s ist eine kleine Halle am Rande von Neu-Kölln. Sich in die ersten Reihen zu drängen ist einfach. Um kurz nach acht tauchen S.C.U.M als Vorband auf und bringen Psychedelic-Feeling in den Raum. Sänger Thomas ist eine Persönlichkeit für sich und schwebt während des fast dreiviertelstündigen Auftritts eher in einer Parallel-Welt. Hoffentlich wird man noch mehr von der Band hören.

Mosshart und Hince tauchen gegen viertel nach neun auf und setzen mit No Wow ein. Kompromissloser Blues-Rock mit zwei gut gelaunten Musikern. Hince ist wie immer lässig gestylt und haut die Töne locker aus der Gitarre. Mosshart schwenkt ihre schwarze Mähne und fesselt mit ihrer souligen Stimme das Publikum. Weiter gehts mit Heart Is A Beating Drum aus Blood Pressures. Die Zuschauer bewegen sich gut gelaunt und singen begeistert mit. The Kills sagen zwar nichts zum Publikum, aber die beiden haben offensichtlich auch ihren Spaß auf dem Konzert. Die beiden spielen Lieder aus allen vier Alben. Zu Satellite gröhlt das Publikum mit, bei URA Fever klatscht es den Takt. Mosshart sucht oft spielerisch die Nähe von Hince und zeigt sich gelassen. Hince gönnt sich zur Ballade The Last Goodbye ein Glas Rotwein und eine Zigarette;  Mosshart experimentiert bei paar Songs mit den Drums.

Ihre Leidenschaft für ihre Musik überträgt sich auch aufs Publikum. Nach 80 Minuten verabschieden sich The Kills und gehen verschwitzt von der Bühne. Einen großartigen Auftritt hinzulegen ist eben anstrengend.

The Kills – Blood Pressures: Back To Good Old Blues

Seit April ist nun die vierte Scheibe des Rockduos Jamie Hince und Alison Mosshart erhältlich. Krachende Sounds und brechende Gitarren gehören zum Standardwerk der Kills und  haben ihren Höhepunkt auf Blood Pressures. Im Gegensatz zum poppigen Midnight Boom besinnen sich die beiden auf dröhnenden Blues-Rock und setzen mehr auf die Gitarrenparts. Das machinenartig dreschende Satellite bietet den ersten Vorgeschmack. Düster, blues-lastig und wie immer krachend führt Blood Pressures das Markenzeichen der Kills weiter und präsentiert elf Songs, die den Style der ersten zwei Alben wieder aufleben lassen. Pots & Pans mit Country-Einschlag oder Jamie Hince Solozug auf Wild Charms könnten auf das experimentelle Keep On Your Mean Side passen. Mit The Last Goodbye findet sich zum ersten Mal eine Klavier-Ballade auf dem Album und zeigt eine weiche Seite der Band. Nail In My Coffin und Future Starts Slow liebäugeln mit den schnellen Sounds vom Vorgänger. The Kills vereinen alle verschiedenen Stile ihrer Alben zu einem – Blood Pressures ist das Produkt dieser Menage à Trois. Besser geht´s nicht.

Highlights: DNA, Baby Says, Nail In My Coffin, Heart Is a Beating Drum

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Elektronischer Folktanz auf 231 qm – Crystal Fighters live in Darmstadt

Es ist 22 Uhr. Vor der kleiner Halle neben der Technischen Universität haben sich insgesamt sechs Leute versammelt, die den Eingang betreten. Nach der Ticketkontrolle geht es in den ersten Raum, wo freundliche Mitarbeiter Getränke ausschenken und ein Kleiderständer als Garderobe dient. Auf eigene Haftung hin. Das 603 qm ist ein kleiner Veranstaltungsclub, der sich in zwei Räume gliedert. Er ähnelt etwas der Batschkapp in Frankfurt. Noch ist es ziemlich leer. Es sind gerade mal 10 Gäste anwesend. Der zweite Raum, in dem sich die Bühne befindet, ist abgedunkelt. Mittendrin steht das Pult, das für Licht- und Soundeffekte zuständig ist. Die Bühne ist ganz im Fighters-Style dekoriert. Trockene Sträucher verzieren das Bühnenbild und von der Decke hängen glänzende eckige  Kristallkugeln herab. In der Mitte thront die Discokugel, die in allen Farben glitzert. Im hinteren Teil der Bühne steht ein quadratischer Kasten, der mit einer Decke zugedeckt ist und sich später als die berühmte Txalaparta herausstellen wird. Ein großer Mann im grauen Hemd betritt die Bühne. Es ist Graham, der Gitarrist der Fighters. Er checkt die Pedale für die E-Gitarre. Kurz darauf erscheint Sänger Sebastian, der das Bühnenbild begutachtet. Dass die Band sich selbst um die Bühnenorganisation kümmert, ist nachvollziehbar. Sie sind eben noch nicht sehr bekannt in Deutschland. Gilbert bespricht sich mit dem Soundmanager und verschwindet dann auch kurz darauf wieder in der Garderobe. Langsam kommen mehr Leute in den Raum und füllen ihn mit Leben.

Die Bühne vor dem Auftritt

Nach einer halben Stunde Verspätung betreten Gilbert und Graham zuerst die Bühne, danach folgt der Sänger und eine Frau (die nicht Laure ist) , beide in einer Decke gehüllt. Die Töne von Solar System erklingen und der Sänger krächzt ins Mikro. Die Show beginnt. Sebastian scheint während des gesamten Auftritts mehr in Trance als in der Realität und gestikuliert wild mit den Armen. Gilbert und Graham bedienen bei fast allen Liedern die Txalaparta und hauen wild darauf rum. Die Location ist zwar nicht groß, aber Crystal Fighters bringen ihn mit ihren Elektro-Folk-Klängen zum Beben. Die junge Band versteht es mit ihrem Style und ihrer Story vom baskische Großvater für Interesse zu sorgen. Sebastian trägt einen langen Kaftan und darüber eine Jacke mit Verzierungen. Ganz gewollt im Ethno-Hippie-Style.

Gilbert und Graham an der Txalaparta

Ihre musikalische Vielfältigkeit beweisen sie neben ihrem Album Star of Love nun auch live auf der Bühne. Sebastian singt, spielt Gitarre und lässt die Rassel klingen. Gilbert und Graham spielen beide Gitarre und das traditionelle baskische Instrument. Gilbert ist auch für den Synthesizer zuständig. Dadurch entsteht fast eins zu eins der Sound, der auf der Platte zu hören ist. Bei I Love London tobt die Menge – die Fighters wissen sich zu inszenieren.

Sebastian beim Performen

Nach einer guten Dreiviertel Stunde gehen die Engländer von der Bühne. Die Fans gehen in Gedanken durch, ob sie schon alles gespielt haben. Ein Track fehlt – der Synthie-Hit Xtatic Truth. 2 Minuten später stehen die Vier wieder vor der Menge und spielen ihren letzten Song. Die vordersten Reihen springen und tanzen wie wild. Die Fighters wirken mit ihrem folkigen Indie-Elektro nahezu mystisch.  Sebastian gibt ein letztes Mal seinen schrägen Gesang mit Pseudo-spanischem Akzent zum besten und steht wie ein Prediger vor dem Publikum. Gilbert und Graham spielen konzentriert ihre Instrumente. Dann ist schon alles vorbei. Knapp eine Stunde gab es Elektrobeats, Folk-Rhythmen und baskische Klänge vom Feinsten.

Die Frage ist nur noch: Bleiben die Fighters noch ein bisschen und mischen sich unter die Menge? Kurze Zeit später treffen wir Gilbert am Merchandise-Stand und verkauft uns zwei Vinyls, einmal mit den Singles Follow/ Swallow und einmal Remixes von In The Summer. Er lässt uns sogar kurz den Stand überwachen, um die anderen zwei zum Unterzeichnen herzuholen. Die beiden stellen sich vor, unterzeichnen und verschwinden auch schon wieder. Gilbert redet mit Fans und verkauft eifrig Cds und die Schallplatten. „At the last gig I only sold one Cd but 30 signatures“, meint er grinsend. Wir finden heraus, dass Mimi und Laure live nie dabei sind und dafür Ally, die die Zwillingsschwester von Laure sein könnte, einspringt. Gilbert klärt uns auf, dass niemand außer Laure aus Spanien kommt und ihr nächster Deutschland-Auftritt das Melt! Festival ist. Das Spiel mit der Herkunft (auf MySpace geben sie Navarra als Heimatstadt an) und die wunderliche Story von der alten baskischen Oper setzen die Fighters geschickt als PR-Strategie ein. Das kurze Gespräch mit Gilbert ist angenehm locker. Er führt sogar ein Freudentanz auf, als wir ihm sagen, dass sich die Reise für den Auftritt gelohnt hat. Dann noch ein kurzes High Five und wir machen uns auf den Weg nach Hause. Im Vorbeigehen sehen wir den Sänger an der Bar stehen und mit dem Veranstalter reden, aber leider haben wir keine Zeit mehr, ein richtiges Interview zu führen. Schade, aber beim nächsten Mal.

Die neuste Single At Home : Official Video

Profil Crystal Fighters:

 

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Enjoy the Silence

Eigentlich war es ja der erste Song, der von Nada Surfs Coveralbum If I Had A Hi-Fi veröffentlicht wurde, aber jetzt gibt es auch das offizielle Video zu Enjoy the Silence – das Original von Depeche Mode dürfte ja jedem bekannt sein.

Doch die Art des Covers ist eine untypische, ganz eigene, weshalb das Lied so eigentlich nach einem richtigen Nada Surf Song klingt und überhaupt nicht wie ein Cover und vor allem nicht wie Depeche Mode.
Durch das Video kommt das jetzt noch viel besser zur Geltung: Denn das Video schafft es den Zauber von Nada Surf und besonders von deren Liveauftritten rüber zu bringen.
Man merkt Matthew, Daniel und Ira den Spaß an, den sie am musizieren haben, auf der Bühne lächelnd und begeistert, dahinter lustige Chiller.
Wenn sie sich unter ihre Fans mischen oder diese zu sich auf die Bühne kommen und tanzen lassen, dann ist das 100% Nada Surf, das, was diese Band so besonders macht.

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