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Song der Woche #46

Unser Song für diese Woche ist ein Cover. Als Tribut an 20 Jahre Nevermind von Nirvana haben sich einige Musiker daran versucht, Songs der legendären Grunge-Band neu zu interpretieren. Zu dieser illustren Gruppe gehören neben William Fitzsimmons oder Bonaparte auch Mando Diao, die Come As You Are auf eine völlig neue Art präsentieren.

Die lässige Schnoddrigkeit des Originals bleibt natürlich unübertroffen, aber der klingende Beat und besonders Björns kraftvolle Stimme zeigen den Song so soulig, wie man ihn so auch von Mando Diao sicher nicht erwartet hätte.

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Mando Diao ohne Drummer?

Auf ihrer offiziellen Homepage berichten Mando Diao heute, sich von Drummer Samuel Giers getrennt zu haben – nach einer Entscheidung der Bandmitglieder, wie es dort wörtlich heißt. Klingt nicht nach einer „freundschaftlichen Trennung“.
Mando Diao ohne Samuel ist eigentlich kaum vorstellbar, der leidenschaftliche Drummer gab bei Konzerten immer alles und äußerte sich auch oft gegenüber der Presse oder den Fans. Zwar neigen die beiden Frontmänner Gustaf Norén und Björn Dixgard dazu, alle anderen Bandmitglieder mit ihrer unglaublichen Präsenz zu verdecken, Samuel konnte sich daneben aber immer ganz gut behaupten. Ob das vielleicht auch ein Grund für die Trennung war?

Diese Entscheidung lässt jedenfalls die Zukunft von Mando Diao nicht gerade rosig aussehen – ein bisschen wirkt es wie der Anfang vom Ende…

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Song der Woche #22

Der Song für diese Woche ist The Anger von Carl Norén.
Nach drei Alben mit seiner Band Sugarplum Fairy entschloss sich der jüngere Bruder von Mando Diaos Frontmann Gustaf Norén dazu, erstmal solo weiterzumachen. Zunächst nur mit ein paar Akustiksongs im Vorprogramm von Mando Diao, schließlich mit dem kompletten Album Owls, auf dem die Lieder ein poppigeres Gewand erhielten. The Anger ist davon sicherlich das beste Lied: Carls Stimme, die Geige und die Drums ergänzen sich hervorragend. Das Video dazu ist auch sehr schön anzuschauen!

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Mando Diao unplugged

Jetzt reihen sich also auch Mando Diao in die Reihe der MTV Unplugged Konzert-Künstler ein: am 2. September spielten sie in Berlin.
Die entsprechende Single Down in the Pastwird am 22. Oktober erscheinen, das Album Above and Beyond am 12. November und die DVD vom Konzert am 3. Dezember.

Einen ersten Eindruck vom Konzert kann man im bereits veröffentlichten Video von Down in the Past erhalten – und der ist sehr gut! Mando Diao zeigen da wieder einmal, was sie können und der Klassiker Down in the Past wird so endlich wieder aktuell. Man kann sich also nur auf das Album freuen!

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Süße Rebellen?

So lautet der Titel von Klaus Jankes Buch über die „Mando Diao Story“.
Als echter Mando Diao – Fan muss man dieses natürlich kaufen, trotz des leicht fragwürdigen Titels. Denn es wird der komplette Werdegang der schwedischen Band beleuchtet und auch auf einige Hintergründe eingegangen.

Das Buch ist chronologisch aufgebaut, erklärt zunächst die Anfänge der Band, die von Björn Dixgård in Borlänge zunächst unter dem Namen Butler gegründet wurde. Auch der Musikstil war zunächst ein anderer, man experimentierte damals mit Trip-Hop.
Doch mit dem Wechsel einiger Bandmitglieder wechselte auch die Musikrichtung und der mehr Sixties- und Britpop-geprägte Rocksound, mit dem Mando Diao bekannt wurden, war geboren.

Doch nicht nur für Fans, die z.B. wissen wollen was aus dem ehemaligen Keyboarder Daniel Haglund wurde, ist das Buch interessant, auch für Musikliebhaber allgemein. Schließlich erhält man einige Einblicke in das Musikbusiness und auch in den Schaffensprozess der Band.
Schließlich reiste Autor Janke auch in die Heimatstadt von Mando Diao um dort nach den Wurzeln der Band zu forschen und dabei zu überprüfen, ob die Storys stimmen, die die Jungs so über ihre Heimatstadt erzählen.

Insgesamt ist das Buch sehr gut recherchiert (es gibt wohl kein Interview mit den Schweden, das Klaus Janke nicht gelesen hat) und stellt den Werdegang Mando Diaos sehr gut dar. Hervorzuheben ist außerdem die gute differenzierte Haltung des Autors, der Mando Diao nicht hoch über allem schweben lässt, sondern deren Aussagen auch mal in Frage stellt oder Kritik miteinfließen lässt.
Alles in allem bleibt „Süße Rebellen“ aber leider ein wenig oberflächlich. Man merkt, dass ein Außenstehender dieses Buch geschrieben hat und dass Mando Diao sich nicht sonderlich viel Mühe gegeben haben, viel beizusteuern. Vielen Fans wird zu wenig vom Privatleben der Band berichtet, wobei die Entscheidung Mando Diaos, ihre Privatsphäre zu schützen durchaus verständlich ist und von Janke in seinem Buch eben respektiert wird. Sehr viel tiefergehende Informationen sind über Mando Diao eben nicht zu erhalten. Von daher sollte man als Fan dieses Buch unbedingt besitzen.

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