Schlagwort-Archive: pop

Song der Woche #83

Wir melden uns aus der Sommerpause zurück – und zwar ganz easy mal wieder mit einem Song der Woche. Für dieses Mal ist es der melancholische Synthiepoptrack How Come des belgischen Duos Arsenal.

Mit ein Grund für diese erstmal kurze Rückmeldung: wir haben etwas anzukündigen! Und zwar wird sich hier in den nächsten Wochen einiges ändern. Wir werden den Blog nach inzwischen 3 Jahren mal kräftig entstauben und ein wenig umgestalten – macht euch also auf ein paar interessante Neuerungen gefasst!

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Song der Woche, Update

Kate Nash: „Girl Talk“ im Stream

Welche Veränderung hat diese Dame durchgemacht. 2007 war  Kate Nash noch das süße Girl Next Door mit dem charmanten Cockney-Akzent und leichten Pop-Songs. An „Foundations“ können wir uns ja alle noch gut erinnern. Drei Jahre später dann der Wandel. Haare sind ab, E-Gitarre verdrängt Akustik-Gitarre und rockiger Sixties-Pop steht Pate für „My Best Friend Is You“. Mit ihrer dritten Platte „Girl Talk“ hat sich Kate Nash nun endgültig vom süßen Pop-Image verabschiedet und zeigt ihre eigene Version vom Riot Girl. Fetzige Gitarren, schnelle Rhythmen und Nashs manchmal schriller Gesang hauchen dem Album die richtige Punk-Attitude ein. Rotzfreche Texte wie „Im a feminist, and if that offends you, then fuck you“ („All Talk“) auf dröhnenden Hooks preisen weiblichen Rock´n´Roll. Ach ja, und die Haare sind jetzt schwarz gefärbt.

„Girl Talk“ erscheint am 4. März und ist schon im Stream vorab zu hören.

http://www.tape.tv/vid/411031

Und hier das nette Video zur ersten Single „3 am“.

http://www.clipfish.de/musikvideos/artist/7631/kate-nash/

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Update

Let it all Glow!

retrostefson

Der erste schöne Tag im Jahr, das heißt raus und mit dem besten Kumpel auf dem fancy Tandem durch die Stadt cruisen und Eis essen.
So machen es jedenfalls Retro Stefson in ihrem Video zu Glow – das Leben genießen und gute Laune verbreiten! Finden wir super und empfehlen es nachzumachen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Video Favourites

Sir Sly – Ghost

„You’ll never find your way back home. You’re a ghost“ singen Sir Sly, dazu sieht man ein irgendwie süß in einem Strich gezeichnetes Gespenst, das sich mit Hilfe von Stop Motion Technik vor einer weiterziehenden Wolkendecke bewegt.
So einfach und gut und gleichzeitig auch ein bisschen wehmühtig ist es, das Video zu Ghost, das aus dem Trio aus L.A. das next big thing macht. Verständlich, ist ihr melancholischer Indie-Electropop doch ziemlich betörend. Im März soll das Album erscheinen und wir sind gespannt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Update

Haim: Neuer Track „Falling“

Wann werden wir endlich das Debüt von den Wunder-Schwestern aus L.A. zu hören bekommen? Jetzt schreiben Quellen, dass erst Ende des Jahres ein Album von Haim erscheinen wird. Wenn das der Fall sein sollte, bitte versorgt uns noch mit guten neuen Songs in der Wartezeit. „Falling“ heißt ein neues Stück, das sehr an Boy George, Michael Jackson und wie sonst die 80er Größen alle heißen, klingt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Update

Reeperbahnfestival 2012 – Donnerstag

Von wegen die Festivalsaison ist vorbei! Pünktlich zum Ende des Sommers präsentierte das Reeperbahnfestival in Hamburg unzählige Musiker, Künstler, Performer, DJs und überhaupt Kreative aller Art.
Entlang der berühmten Partymeile werden jedes Jahr nicht nur die diversen Clubs wie Die Große Freiheit 36, das Molotow oder das Gruenspan, sondern auch die Straße selbst oder ausgefallene Orte wie ein Partybus zu den unterschiedlichsten Festivalbühnen.

Dabei war das Line-Up mal wieder ein großes Potpourri aus mehr oder weniger bekannten nationalen und internationalen Musikern, die sich die Zeit vor, nach oder auch zwischen ihren Auftritten gern mal mit kleinen Akustigigs auf dem Spielbudenplatz oder entlang der Reeperbahn vertrieben. Als eine dieser Bühnen fungierte die Stage East, die gleich am Donnerstag einige interessante Acts zu bieten hatte. Zunächst gab es dort den Italian Aperitif mit den drei italienischen Bands Moustache Prawn, Fabrizio Cammarata und Blue Willa, den ich allerdings mehr nur am Rand mitbekam, schließlich musste am ersten Tag erstmal alles ein bisschen erkundet werden. Ziemlich schnell ging zum Glück das Holen der Festivalbändchen, da donnerstags allgemein noch nicht so viel los war auf dem Spielbudenplatz. Ein Dank geht an dieser Stelle übrigens nochmal raus an alle, die für das Kunstplakat gevotet haben, da sich dort am Ende das Plakat mit meinem Motiv durchgesetzt hatte und ich so einen Gästelistenplatz für alle drei Tage erhielt.
Aber zurück zur Stage East: Als Einar Stray zusammen mit seiner Band im Wollpulli den kühlen Temperaturen trotzte und dabei träumerisch klingende Arrangements von Piano, Geige und Gitarre zum Besten gab, war es doch ziemlich voll geworden auf und neben den Sesseln auf der kleinen Holzbühne.
Diese Menge war eine Viertelstunde später allerdings wieder verschwunden und so spielte der deutsche Singer-Songwriter Nicolas Sturm vor deutlich weniger Publikum. Unterstützt von seinem Drummer, den er liebevoll als „Klingenensemble“ bezeichnete, gab es ehrliche Texte zu Gitarrenmusik, die sich mehr in die Tradition englischer Folkmusiker denn in die deutscher Liedermacher stellt.

Vom Zeitplan aber auch von der Kälte getrieben, führte uns der Weg nur ein paar Meter weiter in den Keller des Molotow. Capital Cities aus L.A. standen dort auf dem Programm und sorgten schon für einen gut gefüllten Konzertraum und wohl für den stimmmungsvollsten Auftritt den ich bei diesem Reeperbahnfestival genießen durfte.
Mit Hawaiihemden unter den Jackets kamen sie auf die Bühne und nahmen sie direkt für sich ein. Elektronische Popmusik, die durch das geniale Trompetenspiel von Spencer Ludwig verfeinert wurde, brachte nicht nur Ryan Merchant und Sebu Simonian, die beiden Köpfe der Band, zum Tanzen sondern auch das ganze Publikum. Besonders Good Shit und die Single Safe and Sound brachten die Menge zum Kochen, denn die sehr an die 80er erinnernde Popmusik mit Einflüssen aus Dubstep, Electronica und Reggae ging scheinbar jedem gut ins Ohr und in die Beine.


Danach war erstmal eine Verschnaufpause nötig, die wir uns aber im Molotow gönnten. Dort waren als nächstes I Got You On Tape an der Reihe. Die nach einem bunt zusammengefwürfelten Haufen aussehende Gruppe aus Kopenhagen spielte aber einen ziemlich organischen Mix aus melancholischem Indiepop, Shoegaze und Electro und sorgte für einen unheimlich starken Sound. Irgendwann schien sogar Sänger Jacob Bellens überrascht zu sein über die krasse Lautstärke, die seine Band da fabrizierte.

Das Publikum hatte sich inzwischen ziemlich geändert, als nächstes waren TOY dran, das Molotow war gepackt voll. Die Engländer ließen sich nicht lumpen und spielten ihre Songs quasi in einem Rutsch, nur manchmal wurden kurze Ansagen dazwischengenuschelt, die aber kein Mensch verstand. Auch nicht schlimm, die Musik überzeugte schließlich. Tom Dougall & Co., die mit ihren langen Haaren und dem Klamottenstil wie aus den 70ern entsprungen schienen, schrammten ihren Psychedelic-Krautrock in sphärische Wellen, die den ganzen Raum ergriffen – Bandmitglieder look-alikes in den ersten Reihen wiegten sich mit geschlossenen Augen zu den Klängen, der Rest wippte irgendwie mit, aber auch gefangen von der Intensität des Sounds. Der Höhepunkt war eindeutig die Single Left Myself Behind, die sich über sieben Minuten erstreckte.


Eigentlich hätte ich gerne noch 2:54 gesehen, aber nach 3 so intensiven Bands im doch relativ kleinen und sehr vollen Molotow-Club mussten wir erstmal an die frische Luft. Draußen wartete eine lange Schlange auf Einlass – hier hätten wir also nach einer Pause keine Chance mehr reinzukommen.
Dafür zog es uns dann eine kurze Zeit später nur ein paar Meter weiter in die Docks: Kakkmaddafakka waren angesagt.
Und sie boten die Show für die bekannt sind: Nach einem Mix aus bekannten Songs von ihrem Album und einigen neuen Songs (worunter einer sogar seine Live-Premiere an diesem Abend feierte) war die komplette Band oberkörperfrei und das Publikum nass geschwitzt vom Hüpfen und Tanzen. Absolute Attraktion war wie immer der „Kakkmaddachoir“, der nicht nur für den Hintergrundgesang sondern auch witzige Tanz- und Rapeinlagen sorgte und natürlich Keyboarder Jonas „Mr. Jones“ Nielsen, der wie verrückt das Keyboard beackerte und wie immer abgehoben in anderen Sphären zu schweben schien. Das Ganze war im Endeffekt die bekannte aber spaßige Kakkmaddafakka-Party, die man sich eben auch gerne immer wieder anschaut.

Ein besserer Festivalauftakt ist schwer vorstellbar – die Messlatte für die anderen beiden Tage war bereits ziemlich hochgelegt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Live

Song der Woche # 75

Geschwisterliebe bringt so oft gute Musik hervor. First Aid Kit, Kitty, Daisy & Lewis oder Wild Belle sind nur einige Bands, deren Mitglieder Geschwister sind. Auch die drei Grazien von Haim gelten als eine der aufregendsten Newcomer für 2012. Die Schwestern aus Kalifornien sind alle um die 20 und teilen ihre Liebe zu hippem Pop der 80er Jahre. Ihre erste EP „Forever“ mit der gleichnamigen Single mischt R`n`B, Tropical-Pop und Garage-Rock, unterlegt mit offensiver Girl-Power. Erinnert doch sehr an den groovigen Sound der ebenfalls gerade angesagten Friends, bloß nur von der West Coast kommend. Hip, Hipper, Haim.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Song der Woche

Heavenly Beat: Neuer Clip zu „Tradition“

Nach seinem verkündeten Austritt aus Beach Fossils macht John Pena erst mal viel Promo für sein Debüt „Talent“, das hier am 10. August erscheint. Nun gibt es den ersten Musikclip zur Single „Tradition“. Im bunten Licht sitzt Pena dandyhaft zwischen hübschen Mädels und schaut eher gelangweilt aus. Hipster ist es natürlich trotzdem.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Video Favourites

Sympathische Indiestreber mit Audiolith-Beats

Wer den Namen Audiolith hört, ist schnell versucht eine Schublade aufzumachen. Der Schatten von Egotronic, Mediengruppe Telekommander oder Frittenbude ist groß und kann einen schnell verdecken. Auch FUCK ART, LET’S DANCE! sind bei Deutschlands In-Label Nr.1 unter Vertrag, sie einfach nur irgendwo hinter die Labelgrößen einzureihen wäre aber falsch.
Was soll all der künstlerische Anspruch, wenn es am Ende sowieso nur ums Tanzen geht, scheinen sich die drei Jungs zu sagen und frickeln verspielte Electrobeats mit tanzbaren Gitarrenriffs zusammen. Musikalisch verorten sie sich somit irgendwo in der Nähe von frischen deutschen Indiebands wie Beat!Beat!Beat! oder I Heart Sharks, Tomte-Zitate auf ihrer Facebook-Seite lassen die Heimatstadt Hamburg erahnen und über allem steht dann auch wieder Audiolith Records, was gemeinsame Shows mit Egotronic, Captain Capa und We Are Enfant Terrible zur Folge hat.
Die einzige Veröffentlichung unter dem großen Namen war bisher die Single The Conqueror, deren Video die Jungs als sympathische Indiestreber mit Nerdbrille und dazu ein ziemlich goldiges Was-wäre-wenn (oder wenn nicht?) – Szenario präsentiert.

Seitdem stand ersteinmal fleißiges Touren und Sich-im-Rest-von-Deutschland-einen-Namen-machen auf dem Programm. Möglichkeiten die Jungs live zu sehen gab es daher schon einige, wer es bisher verpasst hat, hat im Februar nochmal die Chance:

02.02.2012 Magdeburg Projekt7
03.02.2012 Berlin Naherholung Sternchen
04.02.2012 Hannover Cafe Glocksee
24.02.2012 Nürnberg Stereo
25.02.2012 Passau Zeughaus

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bands im Blickpunkt

Phono Pop Festival – Tag 2 mit Solander, The Black Atlantic und Abby

II: Samstag

Stand der Freitag quasi unter der Herrschaft der Electro-Acts war der Samstag dem Folkrock und auch dem Deutschrock vorbehalten.
Die ersten zwei Bands, Volto Royal und Octa Logue, verpassten wir leider, zumindest letztere sollen ziemlich gut gewesen sein.
Für uns ging es dann also erst mit Abby los, eine der besten deutschen Indiebands zur Zeit. Ihr Indiepop ist gespickt mit elektronischen und klassischen Elementen und zeichnet sich durch die musikalische Vielseitigkeit der Band aus (so kommen ein Cello oder Blockflöten zum Einsatz), bleibt dabei aber auch immer tanzbar. Besonders herausragend ist Welcome Home, bei dem Abby alle musikalischen Register ziehen und sich vollkommen austoben. Dabei wird die eigentliche Spielzeit des Songs mal gerne auf zehn Minuten verdoppelt (davon gibt es hier ein sehr tolles Beispielvideo). Besonders ihre Spielfreude und die vollkommene Begeisterung für Musik lassen die Mannheimer sehr sympathsich rüberkommen und an diesem frühen Abend einige neue Fans gewinnen.

Daraufhin ging es weiter mit einer weiteren deutschen Band: Herrenmagazin. Die Deutschrocker waren musikalisch keine Offenbarung und so gerne ich ihren Song Früher war ich meistens traurig höre, für einen wirklich tollen Liveauftritt passt es meiner Meinung nach nicht so gut. Man stand halt dabei und wippte mit, wohl gab es auch eingie Leute, die wirklich abgingen. Sänger Deniz wirkte mit seinen etwas holprigen Ansagen und seinem lauten Lachen aber sehr nett – mit diesem überspielte er dann auch einen etwas heiklen Moment:  Mitten während einer Ansage kam es auf einmal aus einer der ersten Reihen: „Amy Winehouse ist tot“. Zunächst wusste ja keiner wirklich, ob das jetzt wirklich stimmt und so rissen die Bandmitglieder erstmal ein paar Witze darüber.

Eigentlich hätte dann auf der Klangkantine David Lemaitre spielen sollen, da er aber wegen Krankheit nicht auftreten konnte, sprang kurzfristig Kenneth Minor ein. Ein Singer-Songwriter irgendwo aus dem Rheingau, der uns schon beim letzten Folklore-Festival leider nicht überzeugen konnte.

Die Hauptbühne wurde danach von einem regelrechten Zirkus bevölkert, genauer gesagt der World/Inferno Friendship Society. Das amerikanische Musiker-Kollektiv (angeblich haben sie ca. 30 Mitglieder,  auf der Bühne waren diesmal so etwa 10 Leute zu sehen) lässt sich auf keinen Musikstil festlegen und mischt alles munter zusammen, immer angeführt von Leadsänger Jack Terricloth. Ihre wirre Show wirre Show kam teilweise schon ganz lustig rüber, war musikalisch aber dann doch nicht so mein Fall.

Ganz im Gegensatz zur nachfolgenden Band auf der kleineren Bühne: Solander aus Schweden. Ganz still lauschte das Publikum den schönen ruhigen Folksongs des Trios und bedankte sich nach jedem Song mit begeistertem Applaus. Während die anderen beiden Bandmitglieder sehr zurückhaltend und schüchtern rüberkamen, brachte Sänger Fredrik Karlsson die Leutemit lustigen Ansagen zum Lachen. Passend warena uch die Seifenblasen die in den vorderen Reihen aufsteigen und allem eine fast märchhafte Atmosphäre gaben. Dazu habe ich auch ein sehr schönes Video gefunden, das während ihrem, aus meiner Sicht, besten Song Berlin gefilmt wurde.

Auf der Hauptbühne gaben dann die amerikanische Zwei-Mann-Band Two Gallants ihren einzigen diesjährigen Deutschlandauftritt, was für großen Andrang vor der Bühne sorgte. Sie zeigten dynamischen Rock, der seine Einflüsse irgendwo im amerikanischen Country und dem Blues sucht, besonders charakteristsch durch Adam Stephens kratzige Stimme. Das ist Musik zum Whiskeytrinken oder Rumgrölen – kein Wunder, dass besonders viele Männer begeistert waren…

Unser persönlicher Festivalabschluss waren dann The Black Atlantic (auf die später noch folgenden Headliner Kante hatten wir keine Lust).
Die Holländer spielen ebenfalls ruhigen Folk, allerdings mit einer ganzen Reihe an Instrumenten, die sie auch abwechelnd bedienten. Sänger Geert van der Velde wirkte während seiner Ansagen sehr schüchtern und manchmal irgendwie verloren – musikalisch wusste er aber zu überzeugen. Insgesamt hätten The Black Atlantic stimmungsmäßig sehr gut direkt nach Solander gepasst, wobei mir die Schweden musikalisch noch etwas besser gefallen haben.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass sich das Phono Pop Festival als ein wirklich schönes Ereignis präsentierte. Ein so kleines und nettes Festival, das trotzdem mit klangvollen Namen aufwarten kann, trifft man in der Art nicht oft.

mehr Fotos

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Live