Schlagwort-Archive: Post-Punk Revival

Song der Woche # 32

Diesmal versüßen uns Crystal Stilts die Woche mit Departure aus Alight of  Night (2008). Der Joy Division geprägte Surf-Rock Song erweckt mit sonnigen Beats für paar Minuten die 60er wieder. Post-Punk meets Surf-Rock. Das zweite Album In Love with Oblivion ist übrigens auch zu empfehlen.

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Song der Woche # 24

S.C.U.M – das sind fünf Pychedelic-Rocker aus hip London, die derzeit mit The Kills auf Tour sind (Konzi-Bericht folgt bald). Ihr Sound lässt sich zwischen Art, Experimental, Post-Punk und Psychedelic einordnen – eine dröhnende Mischung ist Programm. Zwei Fakten sind besonders erwähnenswert.  Der Drummer ist eine Frau, die trotz schmächtiger Figur die Trommeln nur so platzen lässt. Zweitens ist der Bassist Huw Webb der kleinere Bruder von The Horrors´Rhys Webb, der ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Bassist in einer Rockband zu sein liegt wohl in der Familie. Der Sänger ist ebenso auffällig wie der Sound selbst. Mit groß geschwungenen Gesten haucht er verrucht ins Mikro. Die erste Single Visions Arise war 2008 ausverkauft. Der Song der Woche mit passendem Video ist aber Summon The Sound, Psychedelic-Geschweife vom feinsten. Eine Debütplatte soll ebenso bald erscheinen. Bitte die volle Dröhnung.

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Arctic Monkeys: „Don´t Sit Down Cause I´ve Moved Your Chair“

Ein zweites Video zu einem neuen Arctic Monkeys Lied ist aufgetaucht. Don´t Sit Down Cause I´ve Moved Your Chair lautet der lange Titel der zweiten Single aus Suck It And See, das am 6. Juni erscheinen soll. In bunt flackernden Psychedelic-Aufnahmen spielen die vier aus Sheffield souverän ihr Stück. Im Gegensatz zu früher zeigt sich die Band sehr offen und gelassen im Video, vor allem Alex Turner macht mit seiner Sonnenbrille auf übercool. Vorbei mit den schüchternen Bubi-Zeiten also. Der Track bewegt sich zwischen Blues und Post-Punk, wobei zu befürchten ist, dass vor allem die Texte banaler sind als vorher. Brick By Brick hat es eindeutig bewiesen. Arctic Monkeys schweifen etwas vom Post-Punk mit verquerten Lyrics ab und zeigen sich bisschen „poppiger“. Anfang Juni können die Fans hören, ob dem so ist.

Hier das Interview mit dem NME:

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Arctic Monkeys: Albumname und Tracklist bekannt

http://www.nme.com/photos/the-week-s-most-viewed-news-stories-march-12/208107/1/1#1

Suck It And See – das ist der Name des 4. Albums der Arctics. Das Werk mit dem etwas anstößigen Titel beinhaltet 12 Songs inklusive der ersten Auskopplung Brick by Brick. Am 6. Juni wird der Nachfolger von Humbug (2009) veröffentlicht, der von James Ford (Simian Mobile Disco) in Los Angeles produziert wurde. Arctic Monkeys werden unter anderem auf dem Southside & Hurricane Festival (17. bis 19. Juni 2011) spielen.

Die Tracklist von Suck It And See:

She’s Thunderstorms‘
‚Black Treacle‘
‚Brick By Brick‘
‚The Hellcat Spangled Shalalala‘
‚Don’t Sit Down ‚Cause I’ve Moved Your Chair‘
‚Library Pictures‘
‚All My Own Stunts‘
‚Reckless Serenade‘
‚Piledriver Waltz‘
‚Love Is A Laserquest‘
‚Suck It And See‘
‚That’s Where You’re Wrong‘

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Song der Woche # 18

www.myspace.com/thetwofiftyfour/photots

Es gibt nicht wirklich viele Frauenbands, zumindest nicht mehrere, die einen größeren Bekanntheitsgrad besitzen. Obwohl sie genauso viel Potenzial haben, verschwinden einige immer noch eher in der zweiten Reihe. 2:54 sollte das nicht passieren. Die beiden Schwestern aus London haben mit ihrem düsteren Punk-Shoegaze Mix schon die Herzen der NME-Redaktion erobert. Und das ist schon mal der beste Anfang. Ihr Name kommt von einer Zeile aus dem Song A History Of Bad Men von The Melvins.  Ihre Connections zu The xx und Warpaint sind sicherlich auch von Vorteil, sich zu etablieren. Ein Album ist jedoch noch nicht in Planung, was sich hoffentlich bald ändern wird. Leider sind sie noch nicht unter Vertrag und man kann sich nur 4 Songs bis jetzt anhören. Hier ist Creeping, das es auf YouTube gibt.

NME Artikel über 2:54

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Arctic Monkeys: „Brick By Brick“

Okay, kann mir das bitte einmal jemand erklären, warum im neuen Track Brick By Brick von Arctic Monkeys Alex Turner absolut nicht herauszuhören ist, zumindest in der ersten Hälfte? Singt der wirklich den Refrain? Ich kann es einfach nicht glauben, dass das Arctic Monkeys sind, da die Stimme komplett anders ist und so gar nicht dem typischen Style entspricht. Das ist doch eine vollkommen andere Stimme!!!

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Song der Woche # 16

Es geht mit einem klassischen Indie-Rock  Track in die neue Woche. Diesmal mit Nothing Ever Happened von Deerhunter. Es war der erster Song, den ich mir von der Band anhörte und ist einer der besten, die ich kenne. Dynamisch, laut und rhythmisch. Shoegazing, Post-Punk, Garage und Indie-Rock verschmelzen zu einer Musik-Ballung, die es in sich hat.

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Anna Calvi: Zwischen Düster-Romantik und Teufelsbeschwörung

http://www.myspace.com/annacalvi

An dieser Frau kommt man 2011 nicht mehr vorbei. Anna Calvi ist die neue Verfechterin von.. ja was eigentlich? Hört man sich ihr gleichnamiges Debüt an, fallen einem gleich mehrere Stilrichtungen auf. Jazz, Experimental, Post-Punk, Pop, von allem etwas anscheinend. Dazu ihre tiefe, opernhafte Stimme, die man sich in einer verrauchten Jazz-Kneipe vorstellen kann. Die Tracks wirken dramatisch, düster und vermischen Jazz-Pop mit Blues-lastigem Rock. 40 Minuten Laufzeit- Pulsierend, erotisch, leidenschaftlich und etwas mysteriös. Anna Calvi schafft den schwierigen Spagat zwischen massentauglichen Sounds und eigenwilligen Melodien, vor allem gibt ihre E-Gitarre auf der Platte den Ton an. Auf  ihrer MySpace-Seite steht Tango als Genre; diese Sinnlichkeit inspirierte wohl ihre Stücke.

Rider To The Sea leitet mit seinen schnellen Gitarren-Riffs und Calvis tiefen Summen ein zutiefst eigensinniges Album ein, dass Liebesschmachten und Herzschmerz in knisternde Melodien vereint. Nicht umsonst wird die 28 jährige Britin mit PJ Harvey und Maria Callas verglichen. Mit dem Cover Jezebel von Edith Piaf hat sie ihr Faible für Chanson und starke Stimmen schon unter Beweis gestellt. No More Words ist das Herzstück der Platte und nicht umsonst die erste Auskopplung. Lasziv haucht Calvi hold me close ins Mikro und sehnt sich oh my love flüsternd  in die Arme ihres Geliebten. Das Lied verbindet peppige Jazz-Rhytmen mit schweren Blues-Elementen. Calvis wechselnde Stimmlage erweckt das Bild der einerseits unschuldigen Verliebten und andererseits verführerischen Amazone. Das Spiel mit diesen Rollen beherrscht die junge Sängerin bis zum Ende durch, bis ihr Wispern im Schellen der Rassel erstickt.

Dem Sound ihres Debüts passt sie sich auch optisch an. Streng zurückgeknotete Haare, rote Lippen schwarzer Lidstrich und gekleidet wie ein Flamenco-Tänzer. Weibliche und männliche Attribute verschmelzen in einem. Ihre markante Spielweise, die Saiten in einer zirkulierenden Bewegung in Schwingung zu setzen, vervollständigen den sinnlich-romantischen Sound. Bei Desire und Suzanne and I gibt sich Calvi wieder als die Starke, die mit kräftiger Stimme ihr innerliches Feuer zum Ausdruck bringt.

The Devil spiegelt den inneren Teufel Anna Calvis wider, die ihn mit ihren tiefen Vocals beschwört und schließlich mit einsetzenden Drums herauslässt. Nichts da mit bravem Mädchen! Mit Love Won´t Be Leaving kehrt die 28 Jährige wieder zu ihrer romantischen Seite zurück und preist, begleitet von Streichern, ihren Kampf für die Liebe.

Anna Calvi hat mit ihrem Debüt ein bemerkenswertes Werk hingelegt, das unterschiedliche Musikrichtungen miteinander verbindet und eine romantisch-psychedelische Sound-Atmosphäre kreiert. Dabei gibt sich Calvi mal liebreizend, mal androgyn. Unterstützung bei den Aufnahmen erhielt sie von den Musik-Legenden Brian Eno und Nick Cave, die ihr Talent schnell förderten. Kein Wunder also, dass Calvi prompt zum BBC Sound 2011 gekürt wurde.

Anna Calvi: Anna Calvi

Domino Records

No More Words:

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The Kills: Satellite Video

http://www.myspace.com/thekills/photos

Die erste Single vom neuen Album Blood Pressures (1.4.11 Release) ist draußen. Satellite ist ein kräftig dröhnender Rock-Schmaus und erinnert mich irgendwie an Roboter und Maschinen. Wahrscheinlich ist es dieser langsam-monontone Beat und die schrillen Gitarren, die diese Assoziation erwecken- The Kills in alter Blues-Rock-Tradition.

Hier gehts zum Video.
Link aktualisiert!!

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Die 10 besten Interpol-Songs

Anlässlich des neuen Albums der Indie-Band, das seit 3. September auf dem Markt ist, und dem plötzlichen Ausstieg von Bassist Carlos „D“ Dengler erscheint hier die Top-Ten der besten Lieder von Interpol ( ganz subjektiv und mit Kommentar natürlich ).

Platz 10: All Fired Up ( Our Love To Admire, 2007 ): Den Anfang macht der siebte Track von Interpols dritten Album „Our Love To Admire“. All Fired Up ist ein energiegeladenes und röhrendes Gitarrenrocklied, das eine experimentelle Seite von Interpol zeigt. Dafür Platz 10.


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Platz 9: Slow Hands ( Antics, 2004): Mit der Single aus dem zweiten Album Antics geht es weiter. Slow Hands ist ein typisches Interpol-Lied. Schnell, gitarrenlastig, düster. Die exzentrische Stimme von Paul Banks macht das Indie-Werk komplett. Top nine.


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Platz 8: Evil ( Antics, 2004 ): Dominanter Bass und starke Drums. Das macht  Antics aus, so auch Evil, die zweite Auskopplung des Erfolgsalbums. Der Anfang gefällt mir, besonders mit den Lyrics „Rosemary, heaven restores you in life. You´re coming with me. Through the aging, the fearing, the strife.“ Dazu die einsetzenden Drums – ein super Indiesong.


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Platz 7: Pace Is The Trick ( Our Love To Admire, 2007 ): Ich hörte den Track erst ein wenig später zum ersten Mal, als ich schon andere Lieder von Interpol kannte. Ich muss sagen, es fiel mir nicht leicht, die Reihenfolge zu bestimmen, denn Pace Is The Trick ist ein verdammt guter Interpol-Song. Sehr pathetisch und voller Gitarren-Energie. Der Refrain gefällt mir besonders gut, vor allem wegen Banks pulsierender Stimme. Kein Wunder, dass die Band mit Joy Division verglichen wird.


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Platz 6: Obstacle 1 ( Turn On The Bright Lights, 2002 ): Die erste Platzierung aus dem Debütalbum und zugleich Single. Interpol pflegen hier schon sofort ihr Image als dunkel-düstere Rockband mit pessimistischen Texten. “ I´ll never see this face again. You go stabbing yourself in the neck…She can read, she can read, she can read, she´s bad“ klingt nicht allzu positiv. Der Beat dazu ist aber ausdrucksvoll und stark. Trotz deprimierendem Text ein melodiöses Lied. Platz 6.


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Platz 5: Barricade ( Interpol, 2010 ): Die allerneuste Single Barricade ist unter meinen persönlichen Top Five. Impulsiv, stark und authentisch- das Lied bleibt in den Ohren. Paul Banks Stimme überschlägt sich fast, so leidenschaftlich singt er. Der Track ist im Gegensatz zu den meisten Liedern des neuen Albums sehr lautstark und würde auch auf die vorherigen Alben passen. Vermutlich ist er wegen seiner Markantheit auch der beste.


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Platz 4: Obstacle 2 ( Turn On The Bright Lights, 2002 ): Ab jetzt fällt es mir richtig schwer, eine Reihenfolge festzulegen. Obstacle 2 ist wirklich einer der besten von Interpol, kein Zweifel, sogar ein Ticken besser als Obstacle 1, meiner Meinung nach. Ich liebe die metaphorischen Lyrics und vor allem die zwei Stimmen, die gleichzeitig im Refrain über Liebesleid hauchen. “ If you can fix me up girl, we´ll go a long way. Take my love in real small doses…“ Gefühlvoll und dramatisch zugleich.


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Platz 3: Narc ( Antics, 2004 ): „Feast your eyes, I´m the only one, control me, consol me. ´Cause that´s how it should be done.“ Sinnlich auf Platz 3. Paul Banks Stimme macht schon die Hälfte von diesem Lied aus. Der typische Post-Punk Revival-Sound plus Banks markante Vocals macht Narc zu einem genialen Interpol-Song, der musikalische Spannung aufbaut und dann in Banks pulsierendem Refrain endet. Ich kriege immer fast eine Gänsehaut, wenn ich diesen Track höre.


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Platz 2: The Heinrich Maneuver ( Our Love To Admire, 2007 ): Der Song war einer der ersten, die ich von der Band kannte und ich habe mich sofort verliebt. Die schnellen Gitarrenriffs, der Beat, einfach alles. Auffallend sind auch wie immer die Lyrics, mit denen der Sänger provokant und exzentrisch jongliert. „How are things on the west coast? I hear you´re moving real fine. You wear those shoes like a dove“. Der Ton an dieser Stelle klingt etwas zickig, doch der Refrain „Today my heart swings“ wirkt dann wieder etwas ausgeglichener. Die erste Single vom dritten Album hat es einfach in sich und war zunächst meine Nummer eins, aber die nächste ist einfach ein Funken besser…


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Platz 1: C´mere ( Antics, 2004 ): Zugegeben, der Song besticht vor allem durch die schönen Lyrics, die den ganzen Track zu einem harmonischen Ganzen machen. “ It´s way too late to be this locked inside ourselves, the trouble is that you´re in love with someone else. It should be me, oh it should be me. Sacred parts, your get aways. You come along on summer days“ Tenderly, tastefully.“ Allein diese Zeilen haben mein Herz erobert und dadurch höre ich das Lied rauf und runter. Es ist zwar etwas ruhiger als andere Interpol-Werke, aber dafür am gefühlvollsten von allen. Hier stimmt einfach alles, vom kurzen Gitarren-Intro bis zum Abschluss-Solo. Ausdrucksstark und zugleich sensibel. C´mere ist voll und ganz gelungen!

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