Schlagwort-Archive: Retro

Lana Del Rey: Neues Video zu „National Anthem“

Pop-Sensation Lana Del Rey liebt es Retro durch und durch. In Anlehnung an die große Romanze zwischen Jackie und John F. Kennedy dreht  der Clip zu „National Anthem“ die Zeit zurück. Del Rey genießt in schicken Sixities-Kostümen das Leben mit Mann und Kindern, das mit der Ermordung ihres Gatten ein Ende findet. Etwas traurig, aber trotzdem schöner Clip. Die Single wird Anfang Juli veröffentlicht.

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Song der Woche # 48

Summer Camp stehen endlich mit einem Debütalbum in den Startlöchern. Anfang November erscheint Welcome To Condale, eine Hommage an die 80er und trashige Teen-Stories. Better Off Without You ist die erste Single und Elektro.Pop vom Feinsten. Zum ersten Mal sieht man das Duo, das hinter der Band steckt. Jeremy Warmsley und Elizabeth Sankey hätten sich doch nicht zu verstecken brauchen…

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Arctic Monkeys: „The Hellcat Spangled Shalalala“ Video

Ausgerechnet einer der flachsten Tracks von Suck it and See ist die neue Single. Und dazu ein unspektakuläres Video in Retro-Optik (Findet zurzeit jede Band geil, also nichts Neues). Die Monkeys präsentieren sich cool in Lederjacke und Sonnenbrille (mal wieder) und flanieren durch die Straßen einer amerikanischen Stadt. Was die Frau im Gummianzug soll, weiß ich auch nicht.

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Cat´s Eyes: Das neue Projekt von Faris Badwan (The Horrors)

http://www.catseyesmusic.com/

Faris Badwan, Frontman der Horrors fährt seit kurzem zweigleisig. Cat´s Eyes heißt sein Zweitprojekt mit der kanadischen Opernsängerin und klassischen Multi-Instrumentalistin Rachel Zeffira. Ihr Sound konzentriert sich auf sinfonisch-romantischen Sixties-Rock mit Dream-Pop-Elementen. Die unterschiedlichen Stimmlagen der Bandmitglieder ergänzen sich dabei und sorgen umso mehr für Abwechslung. Ihr erste EP  Broken Glass mit 4 Tracks ist bei Rough Trades erhältlich und am 11. April soll das Debütalbum folgen. Der Opener Cat´s Eyes steht mit seinen Sixities-Beats ganz im Zeichen des Retro-Pops, während The Best Person I Know ruhigere Traum-Klänge anschlägt. Nach dieser Trance-Reise weckt das krachende Sunshine Girls wieder auf. Vom Sound her könnte es auch auf ein Horrors-Album passen. Als letzter Track schweift Love You Anyway mit Klavierbegleitung wieder in die Fantasie ab. Broken Glass bewegt sich in sphärischer Retro-Manier und erinnert an Bands wie Beach House, Summer Camp und Zola Jesus. Ein weiterer Song Not A Friend kann auf ihrer Website kostenlos gegen E-Mail Adresse runtergeladen werden.

Broken Glass EP (VÖ: 27. Februar 2011)

1. Cat´s Eyes

2. The Best Person I Know

3. Sunshine Girls

4. Love You Anyway

Ihren ersten Live-Auftritt hatten Cat´s Eyes im St. Peters Dom im Vatikan, wo sie I Knew It Was Over performten, eine harmonische Himmels-Ode, ganz passend zu den heiligen Hallen. Die beiden werden ebenfalls 3 Konzerte in Deutschland spielen.

21. Mai – Gebäude 9, Köln

24. Mai – Berlin Magnet Club

25. Mai – 59 to 1, München

Wer von Faris Badwan nicht genug kriegen kann, kann sich auf Juli freuen. Dann soll nämlich das dritte Album der Horrors erscheinen.

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Mit Beach Fossils vom ewigen Sommer träumen

Es ist wieder kälter geworden, doch das soll nicht dazu führen, dass wir nur noch düster-melancholische Depri-Musik hören. Bald ist wieder Frühling und ehe man sich versieht, steht der Sommer vor der Tür. Und was könnte besser zu dieser Jahreszeit passen als träumerischer Surf-Rock wie der von Beach Fossils. Die vier Jungs aus New York schweben auf einer Linie mit The Drums, die zur gleichen Zeit ihr Debüt im Mai 2010 veröffentlichten. Jonathan und Co. waren der Hype 2010 und haben leichten Fifties-Pop zu einem riesen Erfolgs-Genre in der Indie-Szene gemacht. Die Welle schwappt auch in diesem Jahr weiter. Immer mehr Bands greifen zu alten Rock´n´Roll-Sounds und mixen diese mit frischen Melodien, die an Strand, Sonne und Palmen erinnern. Best Coast sind ein weiteres Beispiel für die Hommage an  Größen wie den Beach Boys. Dabei klingt der eine etwas poppiger als der andere oder greift zu raueren Gitarren-Riffs.

Gerade in den USA und Canada ist Lo-Fi Musik, die mit einfachem technischen Equipment aufgenommen wird, weit verbreitet. Damit wird der typische alte Sound von Bands aus den 60ern erzeugt, deren Aufnahmemethoden nicht auf dem neusten Stand wie die von heute waren. Die Retro-Klänge von Beach Fossils schwelgen in  dieser Zeit des Surf-Pops und konzipieren sorglose Harmonie mit einem etwas rauen Schliff. Titel wie Lazy Days, Vacation oder Daydream deuten schon auf die Thematik ihres gleichnamigen Debüts hin. Faul in der Sonne liegen und das Leben genießen. Manche Songs sind etwas ernster, andere wie das wunderbare The Horse sprühen vor leichter Fröhlichkeit.  Auch auf der neusten EP What a Pleasure (22.2.11 Release) treffen  hohe, minimalistische Töne der E-Gitarren auf den etwas melancholischen Gesang des Sängers. Anders als bei The Drums kreiert die Lo-Fi Technik einen Sound, der mehr aus der Ferne klingt und stärker Rock-Elemente verwendet.

Die „Strandfossilien“  erwecken den Traum vom ewigen Sommer. Doch der geht irgendwann auch mal zu Ende. Das Schöne ist aber, dass man diese Musik zu jeder Zeit und an jedem Ort hören kann, ohne dass man das Gefühl verliert, an einem langen Strand irgendwo an der einer amerikanischen Küste zu sein. Ich laufe schon gedanklich am kühlen Wasser entlang.

The Horse aus Beach Fossils (2010)

The Youth aus Beach Fossils

Calyer aus What a Pleasure (2011)

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