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Bad News: S.C.U.M trennen sich

Dank Facebook ist man ja immer up-to-date in der Musikwelt. S.C.U.M haben gerade vor einigen Minuten auf ihrer offiziellen Facebook-Seite ihre Trennung bekannt gegeben. So heißt es: „S.C.U.M have collectively decided that we will no longer play or continue to write together. We’d all like to thank you for all of your support but we have chosen to part ways and work on new projects. See you all very soon.“

Sehr schade, da die gerne genannten „Little Horrors“ ein super Psychedelic-Rock Album 2011 produziert haben und ein vielversprechender Newcomer waren. Vielleicht gibt es ja bald neue Projekte von Bandmitgliedern zu hören.

Hier noch mal das Musikvideo zu „Whitechapel“ aus dem Album „Again Into Eyes“

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Rachel Zeffira: Neuer Clip zu „Here On In“

Für Rachel Zeffiras erste offizielle Single „Here On In“ aus ihrem Solo-Album „The Deserters“ gibt es jetzt einen Clip. Ziemlich düster in schummrigem Licht gehalten versucht die Sängerin durch gesperrte Türen zu ihrem Geliebten zu kommen. Schnell herauszuhören ist interessanterweise  die Beteiligung von zwei Toy-Mitgliedern und der Drummerin von S.C.U.M. Eine psychedelische Note hat das Stück sicherlich. Wann das Album hier auf den Markt kommt, ist noch nicht sicher. Am 10. Dezember erscheint es jedenfalls auf dem eigenen Label RAF in England.

„Here On In“

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Listen 2011

Alles, was dieses Jahr musikalisch gut war, haben wir hier mal in Listen gepackt – allerdings nicht in Reihenfolge geordnet, da das wieder in Mord und Totschlag geendet hätte, bis wir uns mal einig geworden wären.

Songs

Digitalism – 2 Hearts
Kasabian – Switchblade Smiles
Metronomy – The Bay
Washed Out – Amor Fati
Kasabian – Days Are Forgotten
The Rapture – How Deep Is Your Love?
The Black Keys – Lonely Boy
The Drums – Money
Kakkmaddafakka – Your Girl
FM Belfast – Vertigo
Sin Fang – Fall Down Slow
Gotye – Somebody That I Used To Know
M83 – Midnight City
Gypsy & the Cat – Jona Vark
Metronomy – The Look
Fleet Foxes – Sim Sala Bim
M83 – Reunion
Bombay Bicycle Club – Lights Out, Words Gone
Cat’s Eyes – Face In The Crowd
Lana Del Rey – Born To Die
The Horrors – I Can See Through You
Wild Beasts – Bed Of Nails
S.C.U.M – Days Untrue
Austra – Beat & Pulse
Anna Calvi – No More Words
Atlas Sound – Te Amo
Washed Out – Eyes Be Closed
The Kills – Nail In My Coffin
French Films – Pretty in Decadence
Big Deal – Chair


Alben

Kasabian – Velociraptor
bombastisch, mitreißend, verwegen, explosiv

Washed Out – Within Without
entspannt, hallend, träumerisch

Kakkmaddafakka – Hest
fröhlich, lustig, Partystimmung

Sin Fang – Summer Echoes
sphärisch, Sommer, ruhig, experimentell

French Films – Imaginary Future
schwerelos, nachdenklich, Surf, poppig

The Horrors – Skying
psychedelisch, Synthie, geheimnisvoll, Natur-Lyrics

Bombay Bicycle Club – A Different Kind Of Fix
sanft, melodiös, tiefgründig,

Cat’s Eyes – Cat’s Eyes
retro, düster, multi-instrumental, abwechslungsreich

The Kills – Blood Pressures
dreckig, laut, edgy, Blues, rockig

Wild Beasts – Smother

atmosphärisch, sinnlich, melodiös, ruhig

Videos

Coldplay – Paradise

FM Belfast – Vertigo

Lykke Li – Sadness Is A Blessing

French Films – You Don’t Know

Metronomy – She Wants

Kasabian – Re-Wired

The Horrors – Still Life

Emily & The Woods – Steal His Heart

Fleet Foxes – Grown Ocean

Summer Camp – Down

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S.C.U.M: „Signal 4 Athens“

Die Signals-Reihe von S.C.U.M hält ein neues Video bereit. Athens ist das vierte Stück aus dem experimentellen Projekt der Londonder Band. Aufgenommen in der gleichnamigen Stadt überrascht der Track mit seiner elektronischen Dominanz. Das Video ist typisch psychedelisch bunt. Mit Abstand der beste Signal-Track.

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S.C.U.M: Whitechapel Music Video

Psychedelic Post-Punk-Rocker S.C.U.M haben ihr Musikvideo zur zweiten Single Whitechapel veröffentlicht. Die fünf Londoner lassen ihre Schatten vor einer weißen Wand spielen, wobei psychedelische Effekte natürlich nicht fehlen dürfen. Wieder einmal dürfen wir die dramatischen Gesten von Sänger Thomas Cohen genießen und die langen Synthie-Sounds der Machines. Whitechapel ist zwar etwas poppiger als gewohnt, aber reiht sich in die sphärisch-mystischen Klangwände ein. Bassist Huw bewegt sich wirklich genauso wie sein großer Bruder Rhys von The Horrors. Sehr lustig.

Das Video gibt es zurzeit nur auf NOWNESS zu sehen, hier also der Link dazu.

Hier die Kurzversion auf YouTube:

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S.C.U.M: „Again Into Eyes“ im September

S.C.U.M haben Details zu ihrem Debütalbum bekannt gegeben. Am 12. September soll Again Into Eyes erscheinen, das hoffentlich voll von abgefahrenen Psychedelic-Tracks ist. Die erste Single Amber Hands erscheint am 18. Juli. Das Quintett aus London spielte schon als Vorband für The Kills und The Horrors und bringt der Musikwelt verruchten Experimental-Rock.

Hier ist das Video zu Amber Hands: Ein bunt verschwommener Esoterik-Trip.

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Baby Says The Kills Rock – Live in Berlin-Kreuzberg

Huxley´s Neue Welt. Berlin-Kreuzberg. Es ist der einzige Deutschland-Auftritt der Kills, die ihr neues Album Blood Pressures vorstellen. Das Huxley´s ist eine kleine Halle am Rande von Neu-Kölln. Sich in die ersten Reihen zu drängen ist einfach. Um kurz nach acht tauchen S.C.U.M als Vorband auf und bringen Psychedelic-Feeling in den Raum. Sänger Thomas ist eine Persönlichkeit für sich und schwebt während des fast dreiviertelstündigen Auftritts eher in einer Parallel-Welt. Hoffentlich wird man noch mehr von der Band hören.

Mosshart und Hince tauchen gegen viertel nach neun auf und setzen mit No Wow ein. Kompromissloser Blues-Rock mit zwei gut gelaunten Musikern. Hince ist wie immer lässig gestylt und haut die Töne locker aus der Gitarre. Mosshart schwenkt ihre schwarze Mähne und fesselt mit ihrer souligen Stimme das Publikum. Weiter gehts mit Heart Is A Beating Drum aus Blood Pressures. Die Zuschauer bewegen sich gut gelaunt und singen begeistert mit. The Kills sagen zwar nichts zum Publikum, aber die beiden haben offensichtlich auch ihren Spaß auf dem Konzert. Die beiden spielen Lieder aus allen vier Alben. Zu Satellite gröhlt das Publikum mit, bei URA Fever klatscht es den Takt. Mosshart sucht oft spielerisch die Nähe von Hince und zeigt sich gelassen. Hince gönnt sich zur Ballade The Last Goodbye ein Glas Rotwein und eine Zigarette;  Mosshart experimentiert bei paar Songs mit den Drums.

Ihre Leidenschaft für ihre Musik überträgt sich auch aufs Publikum. Nach 80 Minuten verabschieden sich The Kills und gehen verschwitzt von der Bühne. Einen großartigen Auftritt hinzulegen ist eben anstrengend.

The Kills – Blood Pressures: Back To Good Old Blues

Seit April ist nun die vierte Scheibe des Rockduos Jamie Hince und Alison Mosshart erhältlich. Krachende Sounds und brechende Gitarren gehören zum Standardwerk der Kills und  haben ihren Höhepunkt auf Blood Pressures. Im Gegensatz zum poppigen Midnight Boom besinnen sich die beiden auf dröhnenden Blues-Rock und setzen mehr auf die Gitarrenparts. Das machinenartig dreschende Satellite bietet den ersten Vorgeschmack. Düster, blues-lastig und wie immer krachend führt Blood Pressures das Markenzeichen der Kills weiter und präsentiert elf Songs, die den Style der ersten zwei Alben wieder aufleben lassen. Pots & Pans mit Country-Einschlag oder Jamie Hince Solozug auf Wild Charms könnten auf das experimentelle Keep On Your Mean Side passen. Mit The Last Goodbye findet sich zum ersten Mal eine Klavier-Ballade auf dem Album und zeigt eine weiche Seite der Band. Nail In My Coffin und Future Starts Slow liebäugeln mit den schnellen Sounds vom Vorgänger. The Kills vereinen alle verschiedenen Stile ihrer Alben zu einem – Blood Pressures ist das Produkt dieser Menage à Trois. Besser geht´s nicht.

Highlights: DNA, Baby Says, Nail In My Coffin, Heart Is a Beating Drum

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Song der Woche # 24

S.C.U.M – das sind fünf Pychedelic-Rocker aus hip London, die derzeit mit The Kills auf Tour sind (Konzi-Bericht folgt bald). Ihr Sound lässt sich zwischen Art, Experimental, Post-Punk und Psychedelic einordnen – eine dröhnende Mischung ist Programm. Zwei Fakten sind besonders erwähnenswert.  Der Drummer ist eine Frau, die trotz schmächtiger Figur die Trommeln nur so platzen lässt. Zweitens ist der Bassist Huw Webb der kleinere Bruder von The Horrors´Rhys Webb, der ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Bassist in einer Rockband zu sein liegt wohl in der Familie. Der Sänger ist ebenso auffällig wie der Sound selbst. Mit groß geschwungenen Gesten haucht er verrucht ins Mikro. Die erste Single Visions Arise war 2008 ausverkauft. Der Song der Woche mit passendem Video ist aber Summon The Sound, Psychedelic-Geschweife vom feinsten. Eine Debütplatte soll ebenso bald erscheinen. Bitte die volle Dröhnung.

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