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Playlist: Falling Gold

So, bevor es jetzt ins Wochenende geht, geben wir euch noch eine herbstliche Playlist mit auf den Weg. Sie passt auch zu jeglicher Wochenendplanung, schließlich ist sie teilweise tanzbar, andererseits aber auch entspannt. Freut euch auf u.a. neue, geile Songs von The Royal Concept oder unseren Freunden Satellite Stories! Und haltet weiterhin die Augen offen, hier kommt bald etwas Großes!

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Satellite Stories – Phrases To Break The Ice

Wer unseren Blog schon seit längerem verfolgt dem dürfte auch der Name Satellite Stories geläufig sein. Inzwischen ist das aber schon gar nichts besonderes mehr, denn die vier finnischen Jungs haben sich schon längst über den Status Geheimtipp hinaus entwickelt.
Nach Kurztourneen im europäischen Ausland und in Japan folgte jetzt das Album Phrases To Break The Ice, das folgerichtig auf der gleichnamigen Tour in teilweise ausverkauften Clubs vorgestellt werden soll.

Wer den Werdegang der Band verfolgt hat oder auch schon einmal bei einem Konzert war, den wird das Album nicht überraschen: Es enthält die drei Songs der EP und auch alle nachfolgend herausgebrachten Singles. Das bedeutet im Klartext: ein Powerindiesong reiht sich an den nächsten. Stilistisch an die Indieband Two Door Cinema Club erinnernd, zünden Satellite Stories aber noch ein paar mehr Partyraketen als die Iren. Ausgehend vom Opener Anti-Lover über die Songs ihrer ersten EP, darunter der ersten Hit Helsinki Art Scene, und dem neuen Song Costa del Sol ’94 werden die schnellen Gitarren und die rollenden Drums in der Mitte nur durch die ruhige Ballade Mt. Fovererest unterbrochen. Bei Blame The Fireworks nimmt der Partybus wieder Fahrt auf und macht bis zum Ende nicht mehr Halt. Auch die folgenden Songs Sirens und Family waren schon vorher als Singles veröffentlicht worden, im Gegensatz zum abschließenden Come Back Conversation, das mit einem größeren Klangteppich eine fast sehnsüchtige Abschlusshymne bildet.

Insgesamt kann man sagen, dass Phrases To Break The Ice ein gelungenes Erstlingswerk der finnischen Indierocker ist. Es vereint eindeutig ihre Stärken: Fröhlichkeit, Lockerheit, Tempo und verspielte Gitarrenmelodien.
Wer aus Finnland melancholische Leere und schwere Kost erwartet, ist hier fehl am Platz!

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Satellite Stories im Ponyhof

Frankfurt, Sachsenhausen. Idyllische alte Häuser reihen sich aneinander, eine Kneipe nach der anderen. In der wohl namensgebenden „Klappergasse“ findet sich dann auch der Ponyhof, ein netter kleiner Club, der für gute Partys bekannt ist. Wieso ich bisher noch nicht da war, weiß ich selbst gar nicht.
Am Dienstag aber war es dann soweit, es war Zeit für die finnische Indieband Satellite Stories, auf dem vorletzten Konzert ihrer Deutschlandtour.
Zunächst wurde der noch spärlich bevölkerte Bühnenraum allerdings durch die deutsche Band Johann van der Smut angeheizt. Die drei Jungs, die auch kürzlich erst Kakkmaddafakka supportet hatten, machten mit ihrem Indiepop mit kaum verständlichen deutschen Texten viel Krach. Dabei waren sie aber sehr konzentriert bei der Sache und man kann schon sagen, dass es wohl eher Zeit wird für eine eigene Tour, bei der das Publikum mehr mitgeht. Aber sicher wird man von ihnen in Zukunft noch mehr hören.

Als es dann Zeit wurde für die Satellite Stories, hatte sich der kleine Bühnenraum schon um einiges mehr gefüllt. Mit der für die Tour namensgebenden neuen Single Anti Lover gings gleich sehr flott los und man konnte direkt den Eindruck gewinnen, dass die vier finnischen „Satelliten“ richtig Vollgas auf der Bühne geben. Der fröhliche Partyindie würde bei großen Publikumsmengen für großes Chaos oder eventuell sogar den einen oder anderen Moshpit sorgen, in Frankfurt ging es dagegen eher ruhiger aber aufgrund der netten Atmosphäre irgendwie familiär zu. Wer sich schon vorher mit der Band mal befasst hatte, konnte sich auch über einige neue Songs freuen, die schon vom kommenden Album zeugen. Im September soll es soweit sein, bis daher muss man noch mit der Promo-EP bestehend aus drei Songs vorlieb nehmen.

Dabei sind die schnellen und fröhlichen Songs wie gemacht für Live-Konzerte – besonders wenn gerade Sänger Esa alles gibt und wie verrückt auf die Rhythmusgitarre reinhaut. Wobei man auch Leadgitarrist Marko nicht vergessen sollte – seine schönen Melodien sind das Salz in der Satellite Stories – Suppe. Natürlich gaben auch Jyri am Bass und Olli-Pekka an den Drums alles, um die 110 Prozent aus jedem Song herauszuholen. Und gegen Ende hatten sie dann auch das erst (unverständlicherweise) zögerliche Publikum auf ihrer Seite – beim Abschlussknaller Kids Aren’t Safe In The Metro wurde dann auch lauthals mitgesungen.
Dass die Band zum ersten Mal auf so groß angelegter internationaler Tour war, war ihnen übrigens nicht anzumerken. Vielleicht nur der etwas schnelle Abgang ohne Zugabe aufgrund fehlender weiterer Songs zeugte noch davon, dass man da noch eine ziemlich junge Band vor sich hatte. Aber die nette Art, wie sie sich auf der Bühne präsentierten, so ganz freundlich und nah am Publikum, ließ einen auch das verzeihen und sich einfach über den schönen Konzertabend freuen.

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Satellite Stories im Interview

http://www.facebook.com/satellitestories

Von Mainz nach Oulu, Finnland, das ist nicht gerade ein Katzensprung. Und deshalb auch nicht einfach mal so zu bewältigen für eine arme Studentin, die ein Interview mit einer interessanten jungen Band aus eben dieser finnischen Hafenstadt führen möchte. Doch es zum Glück gibt es da einen Ausweg: ein E-Mail Interview!

Satellite Stories hatten wir euch schon einmal kurz vorgestellt mit dem Song der Woche Helsinki Art Scene. Fröhlich, spritziger Indiepop, wie er auch mit Kids Aren’t Safe In The Metro und Mexico, den anderen zwei Liedern auf ihrer Promo EP geboten wird. Dieser Partyindie, wie sie es selber nennen, macht Spaß und bringt einen automatisch zum Tanzen.
Viele Hintergrundinformationen sind über sie im Internet nicht zu finden, aber im E-Mail Austausch merkt man schnell, dass das vier sehr sympathische Jungs sind, die sich hinter ihren Satelliten Pseudonymen verstecken.

How did you all get into Satellite Stories?

Our singer Esa and drummer Olli-Pekka met during a boring lecture at the university, and started talking about music. They decided to start a band and asked Jyri to play bass. A bit later Marko joined the band to play guitar.

Is there an interesting story about how you chose this name for the band?

In the early days we had a song called Satellite Stories. The title of the song sounded cool so we decided to choose it as a band name.

Your Myspace lists Vampire Weekend, The Wombats and Two Door Cinema Club as your influences. What do you like about those bands?

We love the positive energy these bands have in their music! This is something we also want to include in our songs. Danceable and not too serious. Also, these bands really know how to write catchy and strong songs, and they all have their unique sound.

Are there also „older“ bands who have influenced you?

We´ve all been music fans for years, and made different styles of music. So there is a wide range of music style and bands from electronic dance music to indie rock that we´ve been influenced by. We have a blog (in finnish) at indiansummerindie.com where you can read about some of the music we like.

How did you know that you are the most blogged Finnish band 2010 (congratulations for this!)?

Well, in late 2010 we realized, that we must be the blogged finnish band that year, since we got that much of attention with our promo EP. It´s kind of a playful award we gave ourselves 😀 Anyone who wants to check the facts can just use Hypem.

Why don’t you want to be in Helsinki Art Scene? 😀

There´s nothing wrong with Helsinki Art Scene, we wrote that song few days before we had a gig in Aalto Art University student party in Helsinki, and those lyrics were kind of a harmless joke to that gig. But it sounded kind of cool and we didn´t felt like changing those words anymore. Maybe the lyrics could also have something to do with the attitude, that Helsinki (and southern Finland) is not the only cool and lively place in Finland!

In the rest of Europe, people mainly know metal bands from Finland. How do you see the Finnish music scene? Is it hard to establish an Indie band with, let’s say, positive tunes there?

There´s a lot of new talented bands coming up our music scene, with more „indie“ sound. But it´s true, most of the finnish bands are about metal, especially in our home town Oulu. But we believe that there is also room for other kind of music. For us metal music is too depressive, we want to see the positive side of things! If the metal bands are the long and cold winter, we want to be that short, yet wonderful finnish summer!

Which steps will you take next? Do you have plans for an album?

We are soon going to studio to record a couple of new songs. There are some secret plans, but we can´t tell them yet 😉 You just have to stay tuned, and expect the unexpected!

Kiitos!

Das klingt viel versprechend und wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Weitere Informationen zu Satellite Stories gibt’s hier: http://www.myspace.com/satellitestories

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Song der Woche #7

Vorhin war ich einfach so am Musik hören, die gesamte Medienbibliothek im Shuffle-Modus durch.
Da kommt auf einmal dieses Lied, das mir gar nichts sagt. Ich schaue nur nach unten und sehe was mit „Helsinki“ und denke nur: Nee, nicht Architecture in Helsinki von denen ich ein Lied irgendwo her hatte, warum auch immer, was ich inzwischen glaube ich auch schon wieder gelöscht habe.
Ein weiterer Blick bestätigt dann, dass es eben nicht die Befürchteten sind – dafür klingt das Lied auch viel zu gut. Es ist das Lied, das die finnische Hauptstadt im Namen hat: Helsinki Art Scene von Satellite Stories.
Keine Ahnung mehr, wo ich dieses Lied ausgegraben habe, aber es ist ein richtig toller, sehr fröhlicher Indie-Pop Song der mir bisher unbekannten Band aus Oulu in Finnland.

Ich finde, besser kann man gar nicht in die Woche starten!

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