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Friska Viljor Album Stream!

Remember Our Name heißt das inzwischen fünfte Album des schwedischen Indietronic-Folk-Duos Friska Viljor – wobei der Titel außer Frage steht: wer ein einigermaßen fleißiger Festivalgänger ist, wird den Namen der Band mehr als einmal vernommen und mit mitreißenden, witzigen Live-Auftritten in Verbindung gebracht haben.
Dieses neue Album wird am 18. Januar veröffentlicht werden, bei tape.tv gibt es aber jetzt schon einen kompletten Album-Stream. Ein bisschen folkiger als das letzte ist es wieder geworden, wobei über allem natürlich der immer etwas schräge, unausgebildete Gesang steht, der den hölzernen Charme von Friska Viljor ausmacht. Also hört rein und teilt uns mit, ob eure Erwartungen erfüllt wurden!

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D-D-Dance von The Royal Concept

Der Name ist Programm: D-D-Dance ist ein Feel-Good Song, der einen automatisch die Beine bewegen lässt. Verantwortlich dafür zeichnet die Stockholmer Band The Royal Concept (bis April diesen Jahres noch als The Concept bekannt), die dieses Jahr ihre Debüt EP veröffentlichte, auf der auch eben dieser Song enthalten ist.

Das Video dazu, das in nostalgischer 8mm-Optik daherkommt (aber offenbar mit einer iPhone-App gefilmt wurde), hat alles, was in einem guten Musikvideo enthalten sein sollte: Road-Movie Atmosphäre, Kapitalismuskritik, Brüste und ein Mick Jagger Look-alike.
Holt euch den Sommer zurück!

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Urban Cone

Don’t leave footprints in the snow, footprints in the snow
Cause they will track you like a freak, track you like a freak

Indie-Electro-Rock nennen Urban Cone ihren Sound, der fast überall als DER neue Indie-Scheiß abgefeiert wird. Und das zurecht. Aus dm Indie-Hype Land Schweden kommend lassen die 5 Jungs nichts anbrennen und liefern von fast folkigen Balladen wie Black Ocean, über Indiepopsommerhits wie Urban Photograph und Freak bis zu Dancehits, wie das gerade erst auf Universal Sweden veröffentlichte Kings & Queens, alles ab, was das Indieherz begehrt.

2010 fanden sich die Stockholmer, die sich von der Schule kannten, als Band zusammen und warfen alle ihre jeweiligen musikalischen Einflüsse in einen Topf. Übers Internet verbreitete sich ihr Sound schnell, so dass sie schließlich bei Universal unter Vertrag genommen wurden und überdies mit Produzent Nille Perned (z.B. Kent) zusammenarbeiten durften.
In Deutschland dürfen wir Urban Cone dieses Jahr übrigens auch erleben, sie kommmen zum MS Dockville Festival und zum Phono Pop Festival.

Zu empfehlen sind außerdem noch die zwar schlichte, aber schön gemachte Homepage der Band, auf der es auch immer wieder Musikempfehlungen gibt, sowie das offizielle Video zur ersten Single Urban Photograph:

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Song der Woche #44

myspace.com/friskaviljor

Für diese Woche gibt es Shotgun Sister von Friska Viljor. Diese lustige Ballade ist perfekt geeignet sie live mitzugröhlen und die Melodie gleichzeitig noch tagelang im Ohr zu haben. Diese Melodie wird euch die ganze Woche verfolgen! Und jetzt alle: Lalalalalalala lalalalala

 

 

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Song der Woche #40

Die erste Runde des DFB-Pokals wurde dieses Wochenende ausgespielt – und für die Fans hieß es da wieder „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“. Aussagekräftig aber weder textlich noch musikalisch besonders beeindruckend.

Eine sehr viel schönere Hymne auf die deutsche Hauptstadt hat die schwedische Folkband Solander geschrieben. Das Banjo und dazu Fredrik Karlssons ruhige Stimme bilden eine harmonische Einheit und lassen einen diesen Song wieder und wieder hören.

You people who dance on the top of our cars
Down the traffic jammed freeway to Berlin
Please promise to make a crack in every roof
To let the air and the sun shine in

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Song der Woche #25

http://www.lykkeli.com

Diese Woche gibt es Lykke Li mit Little Bit.
Ich konnte ihn ja nie verstehen, den Hype um die kleine Schwedin mit der hohen Stimme. Wobei sie als Sängerin für das zweite Album der Shout Out Louds definitv einen tollen Job gemacht hat, der mich auch begeisterte. Aber so oft ich es versuchte, ihre Solomusik konnte mich einfach nicht überzeugen. Und dann auf einmal hat es „Klick“ gemacht. Als ich letztens irgendwo „Little Bit“ hörte, sprang der Funke über. Der Song ist von ihrem ersten Album Youth Novels, ich werde mich jetzt wohl mal in ihr neues Album Wounded Rhymes reinhören.

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Song der Woche #10

Mit Oh Danny Boy von The Lance präsentieren wir fast pünktlich den Song für die neue Woche.
Nachdem in letzter Zeit eigentlich überall elektroische Synthietöne zu hören waren, ist es eigentlich ganz erfrischend, mal wieder fröhlich lässigen Rock’n’Roll zu hören. Und solchen bieten die jungen Schweden The Lance, deren neues Album hier schon einmal vorgestellt wurde. Bei Oh Danny Boy handelt es sich aber um einen älteren Song.

Und jetzt tanzen bitte!

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The Sounds kündigen neues Album an

Something To  Die For soll die neue Platte der schwedischen Band heißen und auch sonst ist alles schon genau festgelegt: am 29. März soll das Album „weltweit“ erscheinen und eine Playlist gibt es dazu auch schon.

“It’s So Easy”
“Dance With The Devil”
“The No No Song”
“Better Off Dead”
“Diana”
“Something To Die For”
“Yeah Yeah Yeah”
“Won’t Let Them Tear Us Apart”
“The Best Of Me”
“Wish You Were Here”

So wirklich erklärt das noch nicht, warum man für die neue Sounds-Platte sterben sollte, vor allem da die Titel nicht so innovativ klingen. Das lässt fast eher darauf schließen, dass der Weg des letzten Albums Crossing the Rubicon weitergegangen wird, weg vom Rock’n’Roll hin zum eintönigen Glam-Pop.
Doch lassen wir uns überraschen. Große Festivalauftritte sind jedenfalls auch schon bestätigt, am 18./19. Juni werden The Sounds bei den Schwesterfestivals Hurricane und Southside auftreten und am 1. Juli in Schweden auf dem Peace & Love Festival zu sehen sein.

Quelle: the-sounds.com

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The Massacre On Watergate Street

„The Massacre On Watergate Street“ – das klingt wie der Titel eines Filmes. Und tatsächlich erinnert das erste Album der jungen schwedischen Band The Lance an einen Soundtrack, einen Soundtrack mit unglaublicher Breite, der auf jede Schlüsselszene perfekt abgestimmt ist.
Beim Hören fühlt man sich in einen Schwarz-Weißfilm versetzt, 60er Jahre, Kleinstadt. Der Protagonist erinnert sich an seine lange verlorene große Liebe (I Love Her), zieht mit seinen Freunden durch die Stadt (Peter’s Point of View), geht Samstag abends aus (Sweet Saturday Night), läuft durch die Nacht wieder nach Hause (Late Night Lights), lässt in der Karaoke Bar alle seine Gefühle raus (I Saw The Light) und verliebt sich neu (Lady In Red). Schließlich gipfelt alles in dem Massacre On Watergate Street, das die Kleinstadt erschüttert.

Natürlich denkt man bei der Kleinstadt an Borlänge, den Heimatort von The Lance und gleichzeitig auch von Mando Diao und Sugarplum Fairy.
Mit beiden Bands haben The Lance musikalisch auch einige Ähnlichkeit. The Massacre On Watergate Street erinnert an Mando Diaos erstes Album Bring ‚Em In, wenngleich nicht ganz so zerkratzt und auch ein wenig „abgerundeter“, fertiger. Doch gerade für Mando Diao Fans der ersten Stunde sind The Lance eine heiße Hörempfehlung. Olle Häggs Stimme weist außerdem Ähnlichkeit mit der Björn Dixgårds auf, ist ähnlich kraftvoll.

Doch im Endeffekt sind The Lance The Lance und es macht unhemlich Spaß ihnen zuzuhören. Es wäre den Jungs nur zu wünschen, dass sie einen ähnlichen Erfolgsweg gehen können, wie ihre berühmten Nachbarn.

Das Album wurde von der Band sogar zum kostenlosen Download bereit gestellt:

http://thelance.se/musik.zip

Mehr Infos unter
www.myspace.com/thelancemusic
www.thelance.se

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Sounds Good To Me – The Sounds am 20. Juli 2010 in Frankfurt

Es ist halb neun und wir stehen auf einem kleinen Gleis am Eschersheimer Bahnhof. Die Umgebung ist uns vollkommen unbekannt, wir sind zum ersten Mal hier. Wir gehen einfach mal gerade aus und erspähen schon von Weitem ein altes Wrack von Gebäude. Die Batschkapp, aha, so sieht sie also aus. Wir hatten es leider nie vorher geschafft, den In-Club der alternativen Szene zu besuchen. Auf dem Gelände sammeln sich schon ein paar Leute, quatschen und rauchen noch eine. Wir fühlen uns sofort wohl. An der Wand hängt das Promotion-Poster des Konzerts. 5 aufgestylte Personen mit Poser-Brillen. Das sind eben The Sounds.Wenn man die Treppen besteigt, befindet man sich auf einem kleinen Vorhof vor dem Haupteingang. Hinten wird Merchandise verkauft, hier vorne stehen Leute und trinken ihr Bier bevor es rein geht. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre, keine 200 Leute drängeln sich auf einmal in den Saal rein. So was ist ein großer Vorteil gegenüber der Jahrhunderthalle in Frankfurt oder Stadthalle in Offenbach. Wir begeben uns auch rein. Der Saal ist rot gestrichen, oben hängen Kronleuchter und eine fette Discokugel. In der Mitte steht das Mischpult, drum herum chillen sich die Jugendlichen auf den Boden oder bleiben an den Seiten stehen. Keine Hektik. Der Raum ist ein bisschen größer als die Räucherkammer im Schlachthof und cooler eingerichtet. Wir gehen sofort zur kleinen Bühne, ohne zu drängeln und bleiben genau in der Mitte stehen. An der Wand ist ein riesiges Sounds-Poster aufgehängt, das Cover der ersten Platte. Die Bühnentechniker verteilen Seltersflaschen und Becks auf das Schlagzeug-Podium und sogar eine Flasche Rotwein mit Glas aufs Klavier. Da muss einer aber mächtig Durst haben. Es ist schon neun Uhr und die Techniker probieren entspannt die Instrumente aus. Es sollte schon längst anfangen. Neben uns pöbelt eine, die zu viel Jägermeister getrunken hat, aber ganz nett ist. Sie ist extra aus Düsseldorf angereist, um das Exklusiv-Konzert der Sounds hier zu sehen. Sie hat die Band vor zwei Tagen auch schon gesehen. Wahrscheinlich ist sie so eine Art Sounds-Groupie.

Endlich um halb zehn gehts los. Es wird dunkel und Fredrik, Johan, Felix, Jesper und Maja erklimmen die Bühne. Alle sind gut gelaunt und heizen dem Publikum ein. Maja trinkt schnell noch ihr Bier und stellt sich in Pose. Sie trägt mal wieder nur das Allernötigste. Lederhotpants, durchsichtiges Oberteil plus schwarzen BH, Lederjacke drüber und schwarze Stilettos. Sex meets Rock´n Roll. Als erstes geben sie „Tony the Beat“ zum besten und fordern die Menge zum Mitklatschen auf. Die nicht weniger durchgestylten männlichen Bandmitglieder klimpern entspannt an ihren Instrumenten rum. Als nächstes folgt „Queen of  Apology“ vom zweiten Album, explosiv wie die ganze Show. Langsam tritt der Schweiß auf und es wird heißer und heißer. Bei „No One´s Sleeps When I´m Awake“ geht die Masse richtig ab, jeder gröhlt den Refrain mit. Maja hält das Mikrofon in die Menge und setzt ihr Poser-Gesicht auf. Multiinstrumentalist Jesper hat inzwischen zur Gitarre gewechselt und reiht sich in das Trio ein. Maja ist schon klitschnass und geht mit hochrotem Kopf in die Hocke. Trotzdem tanzt sie weiter und feuert die „Motherfuckers“ an. „Hurt You“ wird zum Anmachsong der Frontfrau, die Felix beschmußt und unter das Hemd von Jesper geht. Beide Gitarristen singen ebenfalls und Jesper schwingt mit eitlem Blick das Mikro. ( Was kann dieser Typ eigentlich nicht?? ). „Midnight Sun“ geht etwas ruhiger zu dank Jespers Klavierbeitrag. Bei „Night after Night“ haben Schlagzeug, Gitarre und Bass erstmal Pause und Jesper begleitet Maja am Klavier. Wen wunderts. Maja hat sich eine Zigarette angezündet und wir holen alle unsere Feuerzeuge raus. Für drei Minuten kommen wir alle kurz mal runter vom Rumspringen. Das Gitarrengedröhn von „4 Songs & A Fight“ bringt die Menge dann aber wieder richtig zum Toben und Maja witzelt mit ihren Boys rum. Alle sind von oben bis unten nass, aber das bringt uns nicht davon ab, weiter abzugehen. The Sounds sind für ihre gute Show bekannt und das merkt man. Sexy Maja, die nicht umsonst mal zum hottesten Rockstar gekürt wurde, agiert immer mit ihrem Publikum und heizt ihrer „fuckin´Crowd“ richtig ein. Bei „Beatbox“ taut sogar der etwas versteinert wirkende Bassist Johan auf und rockt seine Gitarre. Der Bass dröhnt von allen Seiten und wir alle raven mit. „Tell me do you feel it?“ Das Gitarrensolo von Felix bringt den ganzen Saal zum beben, die Köpfe werden vom Sound durchbohrt. Die richtige Dröhnung. Mit dem Hit „Painted by Numbers“ geht es weiter unddie Frauen batteln sich gegen die Männer, wer am lautesten na na na singen kann. Wir verlieren leider. „Living in America“ wird zum Höhepunkt der Show, als Maja kurzentschlossen in die Menge springt, dicht an uns vorbei und nach hinten getragen wird. Irgendwie haben wirs gewusst, dass so was kommt. Die Frau hat eben zu viel Power. Sofort springt der Bühnentyp hinterher und die Security-Leute bringen die Sängerin wieder auf die Bühne. Cool wars trotzdem. Eine lächelnde Maja fängt mit dem vorletzten Song an. Noch einmal gibt die Band volle Power und die beiden Schönlinge trommeln sogar auf so Stehteilen. ( Wie man die nennt, weiß ich nicht). Einfach eine super Show.

Die Masse wirbelt und tanzt. Dann verabschiedet sich die Band schweißgebadet und geht von der Bühne. Wir alle brüllen euphorisch Zugabe und paar Minuten später kommen die schwedischen Entertainer wieder. „You´re awesome. Thank you“, haucht Jesper ins Mikro, worauf Maja erwidert, dass er awesome sei. Die Menge johlt. “ And thank you so much for catching me, I appreciate that“, fügt Maja hinzu. Wir grinsen. Jeder geht wieder auf seine Position und Maja brüllt in die Menge „Are you guys feeling happy? Because I hope you´re fucking happy now, Bitch!“ Das war mal ne Ansage. Die Bühne wird ein letztes Mal gerockt, die „fucking Crowd“ geht ab, die Gitarren werden noch mal so richtig heiß und Maja bewegt ihre durchtrainierten Beine. Hier drinnen sind es 100 Grad, aber das ist egal. Wir jumpen noch einmal bevor der letzte Ton durch die Gitarre springt.  The Sounds applaudieren für ihr Publikum und Maja schüttelt paar Fans vorne rechts noch die Hände. Dann ist alles vorbei. Der Bühnentechniker schmeißt noch die zum Teil angebrochenen Seltersflaschen in die Menge und verteilt das übrige Becks. Ein zusätzliches Plus. Wir verlassen irgendwann klitschnass und erschöpft  den Raum, aber wir sind echt happy now.

Ausschnitt von „Night After Night“ (Sonjas Video)

http://the-sounds.com/

http://www.myspace.com/thesounds

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