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Song der Woche #42

heysinfang.com

Sindri Már Sigfússon nennt sich der Mann, der sich auf dem Bild oben hinter dem Zierdeckchen und allgemein hinter dem Pseudonym Sin Fang versteckt.
Wobei Sindri aus all dem gar kein großes Geheimnis macht und das Deckchen in dem Fall wohl wirklich nur Zierde ist – denn schwer sind seine verschiedenen Projekte im Internet nicht zu finden, auf seiner eigenen Tumblr-Seite postet er auch immer mal wieder lustige Bilder aus dem Studio oder beim Essen. Alles ganz transparent also.
Dabei kann man ihn durchaus als einen der Masterminds der isländlischen Musikszene zählen, nicht nur als Sin Fang hat sich Sindri einen Namen gemacht, sondern auch als Kopf der Indie-Folkband Seabear. Zuletzt produzierte er außerdem das Album „Winter Sun“ des Singer-Songwriters Snorri Helgason.

Das genug als Vorgeschichte und jetzt zum Song für diese Woche: Fall Down Slow aus Sin Fangs aktuellem Album Summer Echoes. Ein Lied, das nicht nur durch die Aufnahme plätschernder Wellen sehr atmosphärisch nach Sommer klingt – es sind die vielen Arrangements und Sindris hohe, verhallte Stimme, die den Reiz dieses Songs ausmachen und eine träumerische Stimmung erzeugen.
Für alle, die noch ein kleines bisschen von einem schöneren Sommer als dem diesjährigen träumen wollen.

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Sonic Iceland

Den meisten Leuten fällt bei isländischer Musik wahrscheinlich lediglich Björk ein (wenn sie überhaupt wissen, dass die aus Island kommt). Die etwas besser Informierten werden dann vielleicht Sigur Rós nennen. Diese Band und ihr Sänger Jónsi sind der bekannteste musikalische Export Islands der letzten zehn Jahre.

Darüber hinaus gibt es auf der Vulkaninsel aber eine sehr vielseitige Musikszene, die erst so langsam auf Europas Festland Fuß fasst.
Da wären z.B. FM Belfast, Sin Fang Bous, Múm, Seabear, Who Knew und Ólafur Arnalds, aber es gibt eben noch unzählige Künstler mehr. Gerade für ein so kleines Land ist das doch ziemlich außergewöhnlich. Wenn man sich also richig mit dieser Musikszene auseinandersetzen will, muss man einfach dort gewesen sein. Ich war das leider noch nicht, dafür aber Kai und Marcel, zwei Musikfans aus Köln und Irland, die sich auf den Weg nach Island gemacht haben und dort einen Monat verbracht haben. Dabei sprachen sie mit vielen Bands, besuchten Konzerte und Festivals, reisten aber auch so herum und machten sich mit Land und Leuten vertraut.

Ziel war, ein komplexes Porträt über diese unglaublich kreative Musikszene abzugeben, in Form eines Buchs. Diesem Buch vorangestellt ist jetzt aber erst einmal eine Webseite, die in einzelnen Kapiteln über dieses besondere Island-Abenteur berichtet. Dazu kann man in einem kleinen Player die entsprechende Musik anhören.

Diese Seite dürfte nicht nur für Fans isländischer Musik interessant sein, sondern für Musikliebhaber jeglicher Art. Schließlich gibt es dort unglaublich viel Neues zu entdecken und an sich ist so eine Art der Reise schon an sich interessant, wie ich finde. Dazu ist diese Webseite auch noch sehr ansprechend gestaltet. Einen Besuch auf Sonic Iceland kann ich also nur wärmstens empfehlen!

 

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Seabear – I Sing I Swim

Ein sehr schön künstlerisch gestaltetes Video zu dem ebenso schönen Lied I Sing I Swim der isländischen Indiefolkband Seabear.

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