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Vorgestellt: Binoculers

Es ist immer wieder bemerkenswert, wie man mit  wenig Mitteln so viel ausdrücken kann. Nur mit ihrer Gitarre  hauptsächlich ausgestattet spielt die Hamburgerin Nadja Rüdebusch unter dem Pseudonym Binoculers  schöne minimalistische Folk-Songs. Manchmal klingt auch ein Keyboard und ein Glockenspiel dazwischen. Mit sanfter Stimme singt sie übers Reisen, Sehnsüchte und die kleinen Dinge des Lebens. Tagträumereien sind hier garantiert. Das neue Album „There is not enough space in the dark“ erscheint am 2. November und als erste Single gibt es „Monsters“, das sogar legal als Download zur Verfügung steht. Übrigens heißt es in der Presseinfo zur Namensherkunft: Es bezeichnet keinen Gegenstand, sondern Menschen, die nicht nur die Welt wie durch Ferngläser (engl. binoculars) betrachten, sondern deren Innenleben ebenso betrachtet werden kann. Als Linsen dienen Worte und Musik. Eindrücke werden durch sie vergrößert, entrückt, gebrochen und gestreut, je nachdem, wie nah oder fern man ihnen ist und von welcher Seite man sich nähert.
Immer her mit den vielen Eindrücken!

Hier das schöne Video zur aktuellen Single „Monsters“

Und die aktuellen Tourdates:

31/10/12   Freiheit & Roosen – Hamburg*
01/11/12   Brause – Düsseldorf*
02/11/12   Karoshi – Kassel*
03/11/12   Raststätte – Aachen*
04/11/12   Café Fabiunke – Bonn*
05/11/12   Grandhotel – Augsburg*
06/11/12   Oetinger Villa – Darmstadt*
07/11/12   NUN – Karlsruhe*
08/11/12   Galerie No Smoking – Strasbourg (F)*
09/11/12   Blau – Mannheim*
10/11/12   Buchcafé – Bad Hersfeld*
11/11/12   Die Gesellschaft – Hamburg*
15/11/12   Gelegenheiten – Berlin**
16/11/12   England, England – Dresden**
17/11/12   Dr. Seltsam – Leipzig**
18/11/12   Prinz Willy – Kiel**
19/11/12   Bismarck 106 – Bremen**
20/11/12   SissiKingKong – Dortmund**
21/11/12   Weltempfänger – Köln**
22/11/12  Pools – Göttingen**
24/11/12   Bands Privat (Haus auf der Mauer) – Jena**

* with band and Nicolai Schorr
** Duo, with Nicolai Schorr

09/12/12   Düsseldorf – LAMA Musik Jahresabschlusskonzert

16/01/13   Café Galao – Stuttgart*
17/01/13  tba
18/01/13  Figurentheater – Ravensburg*
19/01/13   Action House – Heidelberg*
20/01/13  tba
21/01/13  Schwarze Katz – Konstanz*
22/01/13 tba

* with Black Ribbon

01/03/13  Flöz-k – Werne

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Blood Red Shoes im Interview: „Es ist wie ein Fluch“

Blood Red Shoes sind derzeit eifirg auf Tour.Lara traf Drummer Steven Ansell im Auftrag der STUZ und plauderte mit ihm über Veränderung, Verlorenheit und Verrücktheit.

Lara: Ihr spielt also heute in Frankfurt. Wisst ihr wie viele Gigs ihr schon insgesamt hattet?

Steven Ansell: Ja, müssten so um die 650 gewesen sein, denk ich.

L: 650 Gigs? Wow. Ihr seid ja auch die am häufigsten tourende Band. Wollt ihr nicht etwas langsamer machen?

S: Nein, wieso? Sehe ich etwa müde aus?(lächelt) Ja, klar ist es anstrengend, aber uns wird langweilig, wenn wir nicht auf Tour sind. Das ist das, was wir machen wollen, in einer Band sein. Es ist mein ganzes Leben, ich kann damit nicht einfach so aufhören. Wir haben einfach so viele Energie im Moment.

L: Seht ihr was von den Städten, die ihr besucht?

S: Dieses Mal nicht. Also manchmal hat man etwas Freizeit. Bei der ersten Tour im Jahr muss man viele Interviews geben aber beider zweiten im Winter hat man mehr Zeit.

L: Gebt ihr also gern viele Interviews?

S: Ja eigentlich schon. Generell sagen wir ja zu den meisten Sachen.

L: Laura und du seid 300 Tage im Jahr zusammen. Bleibt euer Privatleben dann nicht ziemlich auf der Strecke?

S: Wir haben nicht viel Privatleben. Du musst vorsichtig sein, wenn du paar Tage frei hast, dass du was getrennt voneinander machst. Sonst wird man vollkommen verrückt. Es ist nicht das Gesündeste in der Welt, aber es ist okay für mich. Viele in Bands meinen mit 35 „Shit, ich will Familie haben.“ Aber mir geht es momentan gut so wie es ist.

L: Das heißt, du hast du dir dein jetziges Leben so vorgestellt?

S: Ich denke nicht viel drüber nach, ich mach es einfach. Ich denke, man fühlt vor allem,  wie alles wächst. Wir merken  einfach wie unsere Band gewachsen ist. Mehr Konzerte, mehr Platten verkauft und mehr Fans.

L: Also ihr seid wohl ziemliche Workaholics.

S:  Ja, aber es geht nicht nur um Arbeitsethik. Du drehst das nicht wirklich aus, es ist wie ein Fluch. Du hast keine Wahl eigentlich. Alles was du erfährst, verbindet man mit Musik. Oh, das ist ein guter Riff oder das ist eine gute Zeile – Das ist so was wie ein psychologischer Defekt.  Du musst eigentlich ein Arschloch sein, um so was durchzustehen. Soziale Bindungen sind eigentlich unmöglich.

L: Findest du, du hast dich als Person sehr verändert in der letzten Zeit?

S: Ich denke, ich hab mich in den letzten 5 oder 6 Jahren verändert in dieser Band. Wenn ich nicht lange auf Tour bin, werde ich wirklich depressiv. Mein Zuhause ist das Tourleben jetzt. Wenn ich in meiner alten Wohnung wieder bin, fühlt sich das nicht mehr wie mein Zuhause an. Aber es ist gut so.

L: Dein neues Leben ist als besser als dein altes mit festem Wohnsitz?

S: Ich weiß nicht, ich denke ja. Aber ich meine, es ist wie es jetzt ist. Nicht das perfekte Leben, aber es ist so. Das einzige Mal wenn ich es nicht mag, ist wenn wir nach Hause gehen. Dann fühl ich mich nutzlos, aber die meiste Zeit bin ich glücklich. Es gibt immer eine nächste Sache, die dich weiterbringt.

L: Euer neues Album klingt mehr nach Hard-Rock und variiert in den Tempi. Was ist für dich der Hauptunterschied zu den anderen zwei Alben?

S: Beim ersten Album dachten wir, wir hätten es nicht richtig aufgenommen. Das zweite war härter und hatte eine düstere Seite. Ganz anders als das erste. Beim neuen Album haben wir den Fokus auf die Stimmen gelegt.

L: Kommt der Albumtitel „In Time To Voices“ daher?

S:  Ich weiß nicht, was der Titel bedeutet. Laura hatte die Idee. Sieh es mal so: Wenn es um Rock´n´Roll Musik geht, finde ich, sollte man nicht alles verstehen können. Man sollte nicht immer mit seinem Verstand denken, sondern Dinge eher fühlen. Wenn es sich richtig anfühlt und es gut klingt, dann ist es richtig. Dann brauch ich nicht viel zu verstehen.

L: Ihr habt einen sehr aggressiven Sound und eure Musik dreht sich oft um Wut, Frustration und Ängste. Woher kommen diese Gefühle?

S: Wir werden das oft gefragt. Wir wissen es nicht. Es kommt einfach so heraus. Wir haben früher sehr viel Punk Musik gehört und wir mögen einfach diesen „Fuck You“-Spirit. Das kommt eben durch unsere Musik wieder raus. Das ist ein Teil von uns.

L:  Kritiker bewerten eure neue Platte als reif. Seht ihr euch auch so?

S: Ich fühl mich wie ein kleines Kind. Ja, jeder sagte, es ist ein reiferes Album. Ich denke, es wäre eine Beleidigung für unsere Fans, wenn wir das gleiche machen würden. Unser musikalischer Geschmack ist breiter geworden und wir denken mehr über die einzelnen Parts nach und sind kritischer.

L: Aber viele Bands, die nicht immer das gleich machen wollen, werden dann einfach mainstream.

S: Ja, das stimmt. Laura und ich waren sehr besorgt,  dass die Leute denken: „Oh ihr seid nicht mehr aggressiv.“ Wir wollten nicht, dass jemand meint, wir wollen jetzt mainstream und soft werden. Viele Bands durchleben ja diesen Prozess und werden so soft, dass es auch die Mutter gut findet. Aber wir wollten richtig hart sein, so also ob wir ein Led Zeppelin Album machen würden.

L: Deine Beziehung zu Laura könnte man als Hass-Liebe bezeichnen. Stimmts ?

S: Ja, das ist genau was wir haben. Wir sind beste Freunde aber wir streiten sehr oft.

L: Was hasst ihr denn beim anderen am meisten?

S: Ich denke, weil wir so viel Zeit miteinander verbringen. Wir sind absolut gleichberechtigt in der Band und teilen einfach alles. Mein ganzes Leben ist aber an Lauras gebunden und umgekehrt genauso. Manchmal hasst du den anderen einfach, weil wir eben so sehr aneinander gebunden sind.

L: Einige Leute denken bestimmt noch, ihr wärt ein Paar. Würde die Arbeit trotzdem genauso gut funktionieren, wenn ihr eins wärt?

S: Also eigentlich wurden wir lange nicht mehr danach gefragt, nur vielleicht beim ersten Album mal. Ich denke, es ist immer hart, wenn man zu zweit alles durchmacht. Aber wenn du dann noch eine Romanze am Laufen hast, ist es eigentlich noch schlimmer. Es ist so wie es ist auf jeden Fall besser.

L: Ihr seid zwar gleich eingebunden in der Band, aber hat nicht jeder noch eine eigene Rolle?

S: Laura ist mehr visuell talentiert. Sie macht das ganze Artwork. Ich mach eher so langweiligen Krams, zum Beispiel, wo wir touren werden und  welche Songs für Musikvideos ausgewählt werden. In so Dingen bringe ich mich gerne ein. Wir verständigen uns aber immer über die Sachen, die wir machen.

L: „Je Me Perds“ handelt von einer Story, wo du total betrunken irgendwo in New York liegst und „Lost Kids“ über das Gefühl, sich verloren zu fühlen. Fühlt ihr euch jetzt mehr verloren als vorher?

S: Na ja ich fühl mich am meisten verloren wenn ich nicht auf Tour bin. (lacht) „Lost Kids“ handelt aber auch von den Riots in London. Es war eine schwierige Zeit für uns. Ich wollte jede Woche die Band verlassen und gleichzeitig kämpften die Leute auch auf der Straße. Diese ganze Flut von Aggression floss dann in den Text rein.

L: Vorletzte Frage. Gibt es paar Newcomer, die du gerade sehr magst.

S: Unser Support in England The Cast Of Cheers ist super. Ich habe mir gerade auch das neue Mark Lanegan Album und Band of Skulls gekauft. Ach ja, und Willis Earl Beal. Er ist unglaublich.  So eine Mischung aus einem Soulsänger, Tom Waits und einem Beatpoeten. Er ist auch wirklich ein starker Performer. Wenn er den Raum betritt, hat er eine richtige Ausstrahlung. Genial.

L: Habt ihr schon Pläne für das neue Album?

S: Ja, wir haben paar neue Songs geschrieben. Wir wollen zuerst eine kleine EP im Januar veröffentlichen, bevor dann irgendwann die neue Platte erscheint.

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Nada Surf mit Waiting For Something

Mit dem Video zu Waiting for Something präsentieren Nada Surf die zweite Single aus ihrem Erfolgsalbum The Stars Are Indifferent To Astronomy. Auf der sonnigen Insel Ibiza gedreht, unterstreichen die warmen Bilder die fröhliche Energie des Songs und schaffen ein sehr positives Gefühl beim Anschauen.

Außerdem gibt es neue Tourdaten in Deutschland:

16.7. – Dortmund (FZW)
17.7. – Dresden (Beatpol)
18.7. – Augsburg (Musikkantine)
21.7. – Rüsselsheim (Phono Pop Festival)
10.11. – Heidelberg (Karlstorbahnhof)
11.11. – Friedrichshafen (Bahnhof Fischbach)
12.11. – Nürnberg (Hirsch)
13.11. – Osnabrück (Rosenhof)
14.11. – Berlin (C-Club)
15.11. – Braunschweig (Meier Music Hall)
16.11. – Freiburg (Jazzhaus)
17.11. – Bochum (Zeche)

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Satellite Stories im Ponyhof

Frankfurt, Sachsenhausen. Idyllische alte Häuser reihen sich aneinander, eine Kneipe nach der anderen. In der wohl namensgebenden „Klappergasse“ findet sich dann auch der Ponyhof, ein netter kleiner Club, der für gute Partys bekannt ist. Wieso ich bisher noch nicht da war, weiß ich selbst gar nicht.
Am Dienstag aber war es dann soweit, es war Zeit für die finnische Indieband Satellite Stories, auf dem vorletzten Konzert ihrer Deutschlandtour.
Zunächst wurde der noch spärlich bevölkerte Bühnenraum allerdings durch die deutsche Band Johann van der Smut angeheizt. Die drei Jungs, die auch kürzlich erst Kakkmaddafakka supportet hatten, machten mit ihrem Indiepop mit kaum verständlichen deutschen Texten viel Krach. Dabei waren sie aber sehr konzentriert bei der Sache und man kann schon sagen, dass es wohl eher Zeit wird für eine eigene Tour, bei der das Publikum mehr mitgeht. Aber sicher wird man von ihnen in Zukunft noch mehr hören.

Als es dann Zeit wurde für die Satellite Stories, hatte sich der kleine Bühnenraum schon um einiges mehr gefüllt. Mit der für die Tour namensgebenden neuen Single Anti Lover gings gleich sehr flott los und man konnte direkt den Eindruck gewinnen, dass die vier finnischen „Satelliten“ richtig Vollgas auf der Bühne geben. Der fröhliche Partyindie würde bei großen Publikumsmengen für großes Chaos oder eventuell sogar den einen oder anderen Moshpit sorgen, in Frankfurt ging es dagegen eher ruhiger aber aufgrund der netten Atmosphäre irgendwie familiär zu. Wer sich schon vorher mit der Band mal befasst hatte, konnte sich auch über einige neue Songs freuen, die schon vom kommenden Album zeugen. Im September soll es soweit sein, bis daher muss man noch mit der Promo-EP bestehend aus drei Songs vorlieb nehmen.

Dabei sind die schnellen und fröhlichen Songs wie gemacht für Live-Konzerte – besonders wenn gerade Sänger Esa alles gibt und wie verrückt auf die Rhythmusgitarre reinhaut. Wobei man auch Leadgitarrist Marko nicht vergessen sollte – seine schönen Melodien sind das Salz in der Satellite Stories – Suppe. Natürlich gaben auch Jyri am Bass und Olli-Pekka an den Drums alles, um die 110 Prozent aus jedem Song herauszuholen. Und gegen Ende hatten sie dann auch das erst (unverständlicherweise) zögerliche Publikum auf ihrer Seite – beim Abschlussknaller Kids Aren’t Safe In The Metro wurde dann auch lauthals mitgesungen.
Dass die Band zum ersten Mal auf so groß angelegter internationaler Tour war, war ihnen übrigens nicht anzumerken. Vielleicht nur der etwas schnelle Abgang ohne Zugabe aufgrund fehlender weiterer Songs zeugte noch davon, dass man da noch eine ziemlich junge Band vor sich hatte. Aber die nette Art, wie sie sich auf der Bühne präsentierten, so ganz freundlich und nah am Publikum, ließ einen auch das verzeihen und sich einfach über den schönen Konzertabend freuen.

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Neues von Nada Surf

Nada Surf melden sich mal wieder zurück – und dieses Mal haben die Herren Caws, Lorca und Elliott einiges im Gepäck. Einen Song, ein Album und eine Tour! Sollen wir ausführlicher werden?
Bitte schön:
When I Was Young heißt das Lied und ist der Vorbote auf das Album The Stars Are Indifferent To Astronomy, das am 27. Januar beim deutschen Indie-Label City Slang erscheinen wird.

Und ja ihr habt richtig gesehen, der schöne Song, der ganz ruhig beginnt und sich gegen Ende zu einer richtigen kleinen Hymne aufbaut, steht zum kostenlosen Download bereit – also zuschlagen!

Wer nach alldem immer noch nicht genug hat, sollte sich mal die folgenden Termine anschauen und mit seinem Terminkalender abgleichen – wir wünschen viel Spaß!

12.11.11 Weissenhäuser Strand, Rolling Stone Weekender
27.11.11 Berlin, Heimathafen Neukölln
05.12.11 Berlin, Lido (Matthew Caws solo)
25.02.12 München, Backstage Werk
26.02.12 Berlin, Huxleys
27.02.12 Hamburg, Markthalle
28.02.12 Köln, Live Music Hall

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Bombay Bicycle Club: „Shuffle“ Video

Warum der 12. September ein super Tag wird, liegt unter anderem daran, dass Bombay Bicycle Club ihr drittes Album A Different Kind of Fix veröffentlichen werden. Shuffle ist die fröhlich-frische erste Auskopplung daraus mit passendem Video dazu. Mit einfacher Kamera gefilmt, zeigen die  lustigen Aufnahmen die vier Briten auf ihrer Europa-Tour. Den Anfang macht Berlin, wo Jack genüsslich seine Curry-Wurst isst. Was gibt es Schöneres?

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Grey Television – Fröhlich war gestern

„Wenn wir jetzt positive, fröhliche Regenbogen-Popmusik machen würden, dann nennen wir uns vielleicht Pink Bicyle. Aus dem Sinneskontext kann man sich erklären, warum wir uns Grey Television nennen.“, meinte Gitarrist Ben im Interview mit Kultmucke. Die fünf Berliner Musiker sind aber alles andere als eintönig. Ihr Experimental-Rock mixt elektronische Klänge mit typischen Indie-Tunes und jeder Song klingt so abwechslungsreich und professionell, dass man meint, die Band gebe es schon ewig. Eine bekannte Band haben die fünf Berliner schon längst auf ihrer Seite – Foals sehen in den Deutschen das nächste große Ding. „Keep an eye on Grey Television. They´re going to be the next big thing. They have a lot of potential“, so Frontman Yannis Philippakis. Ein besseres Feedback kann es für eine junge Band wohl nicht geben. Nicht verwunderlich, dass Grey Television schon für Foals als Support auftraf. Musikalisch ähneln sich die Bands auch ungemein. Fragments zum Beispiel klingt  sehr nach 2 Trees (Total Life Forever) – sphärische Klangwände, ruhige Vocals und eine Menge Energie.

Fragments

Grey Television ist eine der wenigen deutschen Bands, die nicht dem Standard Indie-Rock verfallen sind, sondern mehr Originalität beweisen. Zwischen romantischen Traumklängen und düsteren Elektro-Sounds geben sich Grey Television mal poppig-verspielt, mal experimentell und mal rockig. Die EP It´s All Inside Your Head ist seit letztem Jahr draußen und ein Album soll auch bald erscheinen. Der Track Audiophil/Hunted Deer mit seiner minimalistischen Melodie klingt nach galaktisch-sphärischem Rock. Eine zehnminütige musikalische Traumreise erwartet den Zuhörer. Nicht nur Foals konnte die Band begeistern, sondern auch Friendly Fires und These New Puritans nahmen sie mit auf Tour. Endlich mal eine deutsche Band, die mit dem internationalen Niveau mithalten kann.

Audiophil/Hunted Deer

Grey Televisions Sound ist nicht der leicht bekömmlichste und das genau zeichnet die Berliner aus. Fröhlich kann jeder, aber den Spagat zwischen Rock, Experimental und Dreampop zu schaffen, ohne seinen eigenen melancholischen Sound zu verlieren, ist eine Herausforderung. Das nächste große Ding? Definitiv.

It´s All Inside Your Head (2010)

Hier das Interview von Kultmucke mit Grey Television:

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Shout Out Louds Discoveries

http://www.shoutoutlouds.com

Mit der Videoreihe Discoveries zeigen die schwedischen Indierocker Shout Out Louds nicht nur kleine Episoden aus ihrem Touralltag von der ganzen Welt, sondern präsentieren schöne, stimmungsvolle Momentaufnahmen in ästhetisch sehr ansprechenden Kurzfilmen – meist mit eigenen kleinen Musikarrangements oder Remixen ihrer eigenen Lieder unterlegt.
Das neuste Video (inzwischen schon Episode #26) zeigt die Bandmitglieder beim „nach Hause telefonieren“ und präsentiert dazu Meant To Call, ein relativ unbekannter Song der Band, der auf keinem der drei Alben enthalten ist.

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Tourdaten 2011

Welche Band kommt in den nächsten Monaten nach Deutschland? Hier gibt’s den Überblick, der ständig aktualisiert wird!

Anajo

Mi.2.März.11 – Frankfurt – Das Bett
Do.3.März.11 – Essen – Grend
Fr.4.März.11 – Hamburg – Knust
Sa.5.März.11 – Bremen – Lagerhaus
So.6.März.11 – Köln – Subway
Mi.9.März.11 – Hannover – 60er Jahre Halle
Do.10.März.11 – Göttingen – Nörgelbuff
Fr.11.März.11 – Magdeburg – Projekt 7 e.V.
Sa.12.März.11 – Berlin – Festhalle Kreuzberg
So.13.März.11 – Leipzig – Ilses Erika
Mi.16.März.11 – Nürnberg – Club Stereo
Do.17.März.11 – Bamberg – Morph Club
Fr.18.März.11 – Augsburg – Ostwerk
Sa.19.März.11 – Traunstein – Metro
Do.24.März.11 – Ingolstadt – Paradox
Fr.25.März.11 – Freiburg – Waldsee
Sa.26.März.11 – München – Backstage

Band of Horses

So.13.Februar.11 – München – Backstage
Di.15.Februar.11 – Köln – Live Music Hall
Mi.16.Februar.11 – Hamburg – Uebel & Gefährlich
Do.17.Februar.11 – Berlin – Kulturbrauerei (Kesselhaus)

Beatsteaks

Mi.02.März.11 – Saarbrücken – E-Werk
Mi.09.März.11 – Frankfurt – Jahrhunderthalle
Do.10.März.11 – Erfurt – Thüringenhalle
Sa.12.März.11 – Ludwigsburg – Arena
Mo.14.März.11 – Münster – Halle Münsterland
Di.15.März.11 – Bremen – Halle 7
Mi.16.März.11 – Hannover – AWD Hall
Fr.18.März.11 – Bamberg – Stechert Arena
Sa.19.März.11 – Dortmund – Westfalenhalle
Di.22.März.11 – Hamburg – Alsterdorfer Sporthalle
Do.24.März.11 – München – Olympiahalle
Fr.25.März.11 – Leipzig – Arena
Sa.26.März.11 – Bielefeld – Seidenstickerhalle
Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürnberg – Rock am Ring
Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürburg – Rock im Park
Fr.10.Juni.11 – Berlin – Wuhlheide
Sa.11.Juni.11 – Berlin – Wuhlheide
Sa.02.Juli.11 – Dresden – Elbufer

BEAT! BEAT! BEAT!

Sa.2.April.11 – Hannover – Mephisto
Sa.16.April.11 – Hamburg – Molotow
Di.19.April.11 – Frankfurt – Das Bett
Do.21.April.11 – Dresden – Beatpol

Belle and Sebastian

Di.5.April.11 – Hamburg – Große Freiheit 36
Mi.6.April.11 – Berlin – C-Halle
Do.7.April.11 – Köln – E-Werk
Fr.15.April.11 – München – Muffathalle

Bodi Bill

Mi.27.April.11 – Berlin – Lido
Do.28.April.11 – Berlin – Lido
Fr.29.April.11 – Erlangen – E-Werk
Sa.30.April.11 – Frankfurt – Mousonturm
Do.05.Mai.11 – Leipzig – Conne Island
Fr.06.Mai.11 – Dresden – Showbox
Sa.07.Mai.11 – München – Feierwerk
Di.10.Mai.11 – Heidelberg – Karlstorbahnhof
Do.12.Mai.11 – Köln – Gebäude 9
Fr.13.Mai.11 – Bremen – Lagerhaus
Sa.14.Mai.11 – Hamburg – Übel & Gefährlich

BONAPARTE

Mi.6.April.11. – Hamburg – Große Freiheit 36
Do.7.April.11. – Köln – Live Music Hall
Mo.11.April.11 – Frankfurt – Mousonturm
Mi.13.April.11 – München – Muffathalle
Do.14.April.11 – Nürnberg – Löwensaal
Fr.15.April.11 – Dresden – Reithalle Straße E
Sa.16.April.11 – Berlin – C-Halle

Bright Eyes

Fr.18.Februar.11 – Berlin – Lido

C-Types

Fr.18.Februar.11 – Stuttgart – Club Zwölfzehn
Di.22.Februar.11 – Mainz – Kulturclub schonschön

Cargo City

Di.26.April.11 – Hannover – Cafe Glocksee
Mi.27.April.11 – Braunschweig – Luke 6
Do.28.April.11 – Bremen – MS Treue
Fr.29.April.11 – Düsseldorf – Pretty Vacant
Sa.30.April.11 – Münster – Amp
So.01.Mai.11 – Regensburg – Die Heimat
Di.03.Mai.11 – München – 59to1
Do.05.Mai.11 – Biberach – Abdera
Fr.06.Mai.11 – Freiburg – KTS
Sa.07.Mai.11 – Wiesbaden – Kreativfabrik
So.08.Mai.11 – Bensheim – PiPaPo
Di.10.Mai.11 – Potsdam – Waschhaus
Mi.11.Mai.11 – Hamburg – Haus 73
Do.12.Mai.11 – Leipzig – Werk2
Fr.13.Mai.11 – Berlin – NBI
Sa.14.Mai.11 – Plauen – Club Zooma
Di.17.Mai.11 – Frankfurt – Sinkkasten

Caribou

Mi.1.Juni.11 – Berlin – Astra

Carl Barât

Do.10.März.11 – Bielefeld – Forum
Fr.11.März.11 – München – Atomic Café

Cloud Control

Fr.25.Februar.11 – Hamburg – Molotow
Sa.26.Februar.11 – Berlin – Lido

Clueso (& Band)

Do.31.März.11 – Erlangen – E-Werk
So.3.April.11 – Krefeld – Kulturfabrik
Mo.4.April.11 – Flensburg – Deutsches Haus
Di.5.April.11 – Rostok – Mau Club
Mi.13.April.11 – Erfurt – Messehalle
Fr.15.April.11 – Oberhausen – König-Pilsner-Arena
Sa.16.April.11 – Bremen – Arena
So.17.April.11 – Münster – Halle Münsterland
Mo.18.April.11 – Frankfurt – Jahrhunderthalle
Mi.20.April.11 – Berlin – Arena Treptow
Do.21.April.11 – Hamburg – Alsterdorfer Sporthalle
Do.28.April.11 – München – Zenith
Fr.29.April.11 – Dresden – Messehalle
Sa.30.April.11 – Stuttgart – Porsche Arena
Do.13.Oktober.11 – Freiburg – Rothaus Arena
Fr.14.Oktober.11 – Würzburg – Posthallen
Sa.15.Oktober.11 – Kempten – Big Box
Mo.17.Oktober.11 – Saarbrücken – E-Werk
Di.18.Oktober.11 – Koblenz – Sporthalle Oberwerth
Mi.19.Oktober.11 – Hannover – AWD Halle
Fr.21.Oktober.11 – Mannheim – Rosengarten Mozartsaal
So.23.Oktober.11 – Magdeburg – Stadthalle
Mo.24.Oktober.11 – Kassel – Kongress Palais

Chikinki

Di.26.April.11 – Berlin – Postbahnhof
Mi.27.April.11 – München – 59:1
Do.28.April.11 – Köln – Gebäude 9
Fr.30.April.11 – Hamburg – Mondial Halle

Crystal Fighters

Do.10.März.11 – Hamburg – klubsen
Fr.11.März.11 – Köln – Gebäude 9
Sa.12.März.11 – Darmstadt – 603qm

Dan Le Sac vs. Scroobius Pip

Do.7.April.11 – Stuttgart – UNIversum
Fr.8.April.11 – Berlin – Rosis
Sa.9.April.11 – Osnabrück – Lagerhalle

Darwin Deez

Mo.7.März.2011 – Hamburg – Knust
Di.8.März.2011 – Münster – Gleis 22
Mi.9.März.2011 – Köln – Gloria
Do.10.März.2011 – München – Backstage
Fr.11.März.2011 Berlin – Lido

Deerhoof

So.24.April.11 – Schorndorf – Manufaktur
So.1.Mai.11 – Hamburg – Hafenklang

Esben And The Witch

So.13.Februar.11 – Köln – Gebäude 9
Mo.14.Februar.11 – Hamburg – Molotow

Eternal Tango

Sa.19.Februar.11 – Saarbrücken – Garage

Egotronic

Fr.11.März.11 – Nürnberg – Hirsch mit Frittenbude
Sa.19.März.11 – Hagen – Kuz Pelmke
So.20.März.11 – Pforzheim – Bottich
S0.24.April.11 – Düsseldorf – Stone im Ratinger Hof
Sa.30.April.11 – Ulm – Roxy

Fertig, Los!

Di.22.Februar.11 – Düsseldorf – FFT Kammerspiele
Fr.25.Februar.11 – Essen – Grend
Sa.26.Februar.11 – Lüneburg – Garage

Fleet Foxes

Mi.25.Mai.11 – Berlin – Astra

FOTOS

Do.28.April.11 – Bremen – Lagerhaus
Fr.29.April.11 – Potsdam – Lindenpark
Sa.30.April.11 – Kaiserslautern – Kammgarn
So.24.Juli.11 – Cuxhaven – Deichbrand

French Films

Fr.20.Mai.11 – Berlin – Postbahnhof
Sa.21.Mai.11 – Frankfurt – Nachtleben
Mo.23.Mai.11 – Stutgart – Keller Club

Friska Viljor

Mo.28.Februar.11 – München – 59:1
Di.1.März.11 – Berlin – Comet Club
Mi.2.März.11 – Hamburg – Molotow)

Frittenbude

Do.10.März.11 – Konstanz – Kulturladen
Fr.11.März.11 – Nürnberg – Hirsch
Sa.12.März.11 – München – Muffathalle
Do.17.März.11 – Potsdam – Lindenpark
Fr.18.März.2011 – Eisenach -Schlachthof
Sa.19.März.2011 – Chemnitz -AJZ Talschock
Do.8.April.2011 – Dortmund – FZW
Fr.9.April.2011 – Düsseldorf – ZAKK
Do.15.April.2011 – Ostgrossefehn – Deckers Disco
Fr.16.April.2011 Bremen – Schlachthof
Mi.28.April.2011 – Münster – Skaters Palace
Do.29.April.2011 – Kaiserslautern – Kammgarn
Fr.30.April.2011- Ulm – Roxy

Fujiya & Myagi

Do.10.März.11 – Berlin – Lido

The Gaslight Anthem

Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürnberg – Rock am Ring
Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürburg – Rock im Park
Mo.6.Juni.11 – Dresden – Alter Schlachthof
Di.7.Juni.11 – Hamburg – Docks
Mi.22.Juni.11 – Berlin – Wuhlheide

Ghost

Sa.16.April.11 – Köln – Underground
Mo.18.April.11 – Hamburg Markthalle
Fr.22.April.11 – Berlin – White Trash Fast Food

Gisbert zu Knyphausen

Fr.18.Februar.11 – Dortmund – Konzerthaus
Fr.4.März.11 – Bielefeld – Forum

Glasvegas

Mi.9.März.11 – Hamburg – Molotow
Do.10.März.11 – Berlin – Magnet Club
Sa. 12.März.11 – München – Atomic Café

Herrenmagazin

Sa.23.Juli.11 – Rüsselsheim – Phonopop Festival
Fr.29.Juli.11 – Elend – Rocken am Brocken
Sa.30.Juli.11 – Großefehn – Omas Teich Festival
Sa.6.August.11 – Magdeburg – Rock im Stadtpark

I Heart Sharks

Fr.18.Februar.11 – Rheda-Wiedenbrück – Roadhouse
Sa.19.Februar.11 – Görlitz – Nostromo Club
Sa.9.April.11 – Wilhelmshafen – Plattformfestival
Sa.23.April.11 – Riesa – Offenes Jugendhaus

Interpol

Do.3.März.11 – Hamburg – Docks
Fr.4.März.11 – Hamburg – Docks
Do.10.März.11 – Leipzig – Haus Auensee
Fr.11.März.11 – Esch-Sur-Alzette – Rockhal
Sa.12.März.11 – München – Kesselhaus
Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürnberg – Rock am Ring
Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürburg – Rock im Park

Jamaica

Sa.19.Februar.11 – Hamburg – Indra Club
Mo.21.Februar.11 – Berlin – Lido
Di.22.Februar.11 – Dresden – Beatpol
Mi.23.Februar.11 – Frankfurt – Batschkapp
Do.24.Februar.11 – Erlangen – E-Werk

Junip

So.20.Februar.11 – Berlin – Lido

Kings of Leon

Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürnberg – Rock am Ring
Fr.3.Juni.11-So.5.Juni.11 – Nürburg – Rock im Park
Di.14.Juni.11 – München – Olympiahalle

The Kills

Fr.8.April.11. – Berlin – Huxleys

Madsen

Sa.12.März.11 – Mannheim – Capitol
So.13.März.11 – Ulm – Roxy
Di.15.März.11 – Erlangen – E-Werk
Mi.16.März.11 – Berlin – Postbahnhof
Mo.21.März.11 – Hamburg – Grünspan
Di.22.März.11 – Bochum – Zeche
Mi.23.März.11 – Münster – Skaters Palace
Fr.25.März.11 – Magdeburg – Altes Theater

Mikroboy

So.22.April.11 – Hannover – Bei Chez Heinz

Mogwai

So.6.März.11 – Frankfurt – Mousonturm
Mo.7.März.11 – München – Backstage
Mo.14.März.11 – Köln – Bürgerhaus Stollwerk
Mo.28.März.11 – Hamburg – Grünspan
Di.29.März.11 – Berlin – Postbahnhof

The National

Fr.25.Februar.11 – Berlin – C-Halle

Portugal. The Man

So.17.April.11 – München – Hansa 39
Mo.18.April.11 – Berlin – Postbahnhof
Di.19.April.11 – Köln – Bürgerhaus Stollwerk

Peter, Björn & John

Mi.6.April.11 – Hamburg – Molotow
Sa.16.April.11 – Berlin – Comet Club

Peter Doherty

Mo.11.April.11 – Berlin – Postbahnhof
Di.12.April.11 – Hamburg Uebel & Gefährlich
Mi.13.April.11 – Köln – Essigfabrik
Fr.15.April.11 – München – Backstage

Pony Pony Run Run

Do.17.Februar.11 – Berlin – Lido
Fr.18.Februar.11 – Hamburg – Beatlemania
Sa.19.Februar.11 – Köln – Luxor
So.20.Februar.11 – München – Atomic Café

Robyn

Mo.7.März.11 – Offenbach – Capitol
Mi.9.März.11 – Köln – Live Music Hall
Fr.11.März.11 – München – Muffathalle
Sa.12.März.11 – Berlin – Astra

Simon den Hartog

Do.10.Februar.11 – Hamburg – Meanie Bar
Fr.11.Febtuar.11 – Lüneburg – Salon Hansen
Sa.12.Februar.11 – Osnabrück – Glanz & Gloria

Surfer Blood

Sa.12.März.11 – Berlin – Privatclub

Timo Räisänen

Do.10.Februar.11 – Hamburg – Meanie Bar
Fr.11.Februar.11 – Berlin – Rosis
Sa.12.Februar.11 – Dresden – Ostpol

Die Toten Crackhuren im Kofferraum

Sa.26.März.11 – Neubrandenburg – Mixtapeclub
Di.29.März.11 – Hamburg – Molotow

The Thermals

So.3.April.11 – Köln – Gebäude 9
Di.12.April.11 – München – Hansa 39
Do.14.April.11 – Nürnberg – K4
Fr.15.April.11 – Frankfurt – Sinkkasten
Sa.16.April.11 – Dresden – Beatpol
So.17.April.11 – Berlin – Lido
Di.19.April.11 – Hamburg – Knust

Tim Kasher (& Band)

Do.10.Februar.11 – Hamburg – Kampnagel
Di.15.Februar.11 – Berlin – Privatclub
Mi.16.Februar.11 – Leipzig – Nato

Untertagen

Sa.23.April.2011 – Stuttgart – Zwölfzehn
Di.26.April.2011 – Potsdam – Waschhaus
Di.03.Mai.2011 – Nürnberg – Klüpfel
Mi.04.Mai.2011 – Köln – Stereo Wonderland
Do.05.Mai.2011- Frankfurt am Main – Ponyhof
Fr.
06.Mai.2011 – Erfurt – Engelburg
Sa.07.Mai.2011 – München – 8below
Di.10.Mai.2011 – Gießen -Monkeys
Fr.13.Mai.2011 – Hamburg – Molotow

White Lies

Fr.25.Februar.11 – Hamburg – Docks
Do.3.März.11 – Berlin – C-Halle
Mi.9.März.11 – München – TonHalle
Mo.21.März.11 – Köln – Live Music Hall

The Wombats

Do.10.Februar.11 – Hamburg – Docks
Fr.11.Februar.11 – München – TonHalle
Sa.12.Februar.11 – Köln – Live Music Hall
So.20.Februar.11 – Offenbach – Capitol
Sa.16.April.11 – Köln – Live Music Hall
So.17.April.11 – Offenbach – Capitol
Mo.18.April.11 – Berlin – Astra
Mi.20.April.11 – Hamburg – Docks
Do.21.April.11 – München – TonHalle

(Die Auflistung erfolgt ganz subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit oder Vollständigkeit.)

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Zwischen Wohnzimmer und Stadion

Es fand also schließlich doch statt: Nachdem das Madsen-Konzert eigentlich ja schon im Mai sein sollte und es wegen der Handverletzung des Sängers Sebastian erst einmal auf unbestimmt verlegt worden war, gaben sich Madsen und Eternal Tango als Vorband also jetzt erst im November die Ehre: vor einem größeren Publikum als ursprünglich geplant, denn von der Batschkapp in Frankfurt war man umgezogen in die etwas größere Hugenottenhalle in Neu-Isenburg. Ein Grund dafür, dass die Band immer Neu-Isenburg und Frankfurt grüßten – es hatten sich auf ihre Nachfrage hin auch mehr Frankfurter unter den Anwesenden gemeldet.

Zuerst waren aber Eternal Tango dran, die ich schon mal live gesehen hatte und die wie damals auch schon bewiesen, dass sie es einfach drauf haben. Ich glaube ich habe noch nie eine Vorband erlebt, die dem Publikum derartig einheizten wie Eternal Tango. Der Eintritt hätte sich alleine schon für sie gelohnt.
Etwas schade eigentlich, dass dann erstmal eine längere Umbauphase folgte, als Madsen schließlich die Bühne enterten waren wir nämlich schon fast wieder kalt geworden.

Die Wendländer konnten dann mit einer gelungenen Mischung aus alt und neu, Freundlichkeit, Show und Ironie absolut überzeugen.
Es ist ein Phänomen der Madsen-Texte, dass sie immer mitsingbar sind – obwohl ich ihre Alben echt selten höre, kann ich immer jedes Lied komplett auswendig mitsingen.
Das Mitsingen forcierte Sänger Sebastian auch, in dem er das Publikum immer wieder anfeuerte noch lauter zu singen und alles zu geben. Mitunter war mir das sogar ein bisschen zu viel des Guten, es heizte aber naturgemäß die Stimmung ordentlich an.
Insgesamt beherrschte Sebastian das Spiel der Menge wie ein Vollprofi. Lustigerweise reagierte das Publikum auch hauptsächlich nur auf seine Ansagen, Gitarrist Johannes Madsen hatte mit seinen nicht so viel Erfolg.

Sänger Sebastian Madsen ist auf der Bühne zuhause

Passend zur Location (irgendwas zwischen kleinem Club und großer Halle) war schließlich auch der gesamte Auftritt, es war irgendwas zwischen Stadionrock und Wohnzimmerkonzert, einheizende Parolen wechselten sich mit lockeren Plaudereien mit dem Publikum ab.
Von den Alben spielten sie glücklicherweise alles durchmischt, auch die älteren Songs kamen nicht zu kurz und machten eigentlich noch mehr Stimmung als die vom neuen Album. Sogar den Wunsch aus dem Publikum nach einer B-Seite erfüllte Sebastian Madsen, wenn gleich er „Shoppen gehen“ nur bis zur Hälfte ungefähr spielte, da er sich an den Rest nicht mehr erinnern konnte.
Aktionen wie diese waren über das gesamte Konzert verteilt und machten auch richtig Spaß. Sebastian warf einen Schellenkranz in die Menge und forderte von der jungen Dame, die ihn gefangen hatte, und die er daraufhin, da er den Namen nicht verstanden hatte, nur noch „Ingo“ nannte, dass sie auch schön im Takt zu den Liedern spielen sollte. Der Schellenkranz wanderte dann durch das Publikum, Ingo schien immer wieder woanders zu sein. Zudem war der 10.11. nicht nur irgendein Tag, es war der Geburtstag des Schlagzeugers Sascha Madsen, dem seine Bandkollegen/Brüder auf der Bühne ein Geschenk „überreichten“: ein Miniaturschlagzeug auf dem er Sebastian zu Hello Again begleiten sollte, denn: Das ist dein Geburtstag, da musst du jetzt durch! Schließlich durfte er es aber kaputt machen und die Einzelteile ins Publikum schleudern.


Sascha und sein Geburtstagsgeschenk

Sehr cool war auch die Coverversion ihres Lieblingssongs Where Is My Mind? von den Pixies. Ich bin selber nicht so ein Fan der Originalversion, Madsen interpretierten das Stück aber sehr schön.
Im Endeffekt bewiesendie Jungs und das Mädel (Keyboarderin Lisa, die erst seit diesem Jahr dabei ist) ziemliches Durchhaltevermögen,  denn der Auftritt ging mit einigen Zugaben knapp 2 Stunden lang – im Gegensatz zu den Fans, die sich zu dem ruhigen Lied Obenunten kurzerhand aus Bequemlichkeit hinsetzten, weshalb Sebastian den Song kurzerhand abbrach, als ihm dann auch noch eine Seite riss und zu Nachtbaden überging, mit dem das Konzert dann auch endete.

Die Jungs der Vorband verteilten draußen noch Sticker und Autogramme und ein gelungener Abend ging zu Ende…

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